Sicherheitslücke ermöglicht Jailbreak aller iPhones

dj

25.5.2020 - 11:18

Sogar das neuste iOS auf den neusten iPhones lässt sich nun knacken.
Keystone

Für iPhones gibt es ein Jailbreak sowie ein noch unveröffentlichtes iOS, Boris Johnson schmeisst Huawei raus und Elon Musk bekommt eine 23-Meter-Statue. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Das Hacker-Team unc0ver hat einen gleichnamigen Jailbreak für das iPhone-Betriebssystem iOS veröffentlicht, wie «Wired» meldet. Mittels eines Jailbreaks lassen sich auch von Apple nicht autorisierte Apps auf einem iPhone installieren oder Änderungen des Looks von iOS vornehmen. Gleichzeitig kann man sich durch einen Jailbreak auch einem beträchtlichen Sicherheitsrisiko aussetzen, wobei die unc0ver-Entwickler versichern, dass ihre Software keinerlei weitere Sicherheitsmechanismen ausser Kraft setzen würden.

Anfällig sind alle iOS-Version ab 11 bis zum erst vor wenigen Tagen veröffentlichten iOS 13.5. Ermöglicht wird das Jailbreak durch eine unbekannte Sicherheitslücke, deren Details die Entwickler des Jailbreaks nicht öffentlich machten. Damit steht dann auch die Gefahr im Raum, dass diese Sicherheitslücke auch noch für andere, bösartigere Zwecke ausgenutzt werden könnte.

Vorabversion von iOS 14 aufgetaucht

Fast gleichzeitig ist auch eine Vorabversion von iOS 14 aufgetaucht. Sie wurde offenbar aus einem im China erworbenen Entwickler-iPhone extrahiert. Wie «Vice» berichtet, soll sie bereits seit Februar in einschlägigen Kreisen zirkulieren. Die offizielle Vorstellung von iOS 14 wird für den virtuellen WWDC nächsten Monat erwartet. Danach sollte auch die ersten, offiziellen Beta-Versionen von iOS 14 verfügbar sein.

Grossbritannien schmeisst Huawei wieder raus

Der britische Premierminister Boris Johnson will Huawei wieder vom 5G-Ausbau in seinem Land ausschliessen. Bis 2023 solle der Anteil von Huawei-Technologie auf null zurückgehen. Damit beuge sich Johnson dem Druck der USA sowie seiner eigenen Abgeordneten, wie der «Guardian» meldet. Noch im Januar hatte er einer begrenzten Beteiligung von Huawei grünes Licht gegeben.

Elon Musk bekommt 23-Meter-Statue

Die Stadt Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma hat eine bereits existierende 23 Meter hohe Statue mit dem Antlitz von Tesla-Chef Elon Musk versehen und ihr das Logo seiner Firma auf die Brust geschrieben, wie «Mashable» berichtet. Mit der Aktion will man den bekannt narzisstischen Musk dazu bewegen, einen Tesla-Standort in dem Ort aufzubauen. Musk lag in den vergangenen Monaten wegen der Ausgangsbeschränkungen in Kalifornien mit lokalen Behörden im Clinch.

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