Trump tritt TikTok-Konkurrent Triller bei

dj

17.8.2020 - 10:55

Der selbst ernannte Technik-Profi Donald Trump.
Getty Images

Trump ernennt sich auf Videoplattform zum «Technik-Profi», der Erfinder des Pixels ist gestorben und Facebook integriert den Messenger in Instagram. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

«I’m a professional at technology», erklärt US-Präsident Donald Trump auf der TikTok-ähnlichen Plattform Triller, bei der er nun Mitglied ist. «Niemand kann tun, was ich tue», so der Technik-Profi Trump in einem 15-sekündigen Video, das bereits knapp 5 Millionen Ansichten hat.

Die Kommentare unter dem Video sind allerdings fast ausschliesslich negativ, «Geh weg!» zählt da noch zu den netteren Ausdrücken. Triller gibt es bereits seit 2015 und damit länger als TikTok und dessen Vorgänger Musical.ly. Triller hat allerdings erst aufgrund des drohenden TikTok-Verbots in den USA in den letzten Monaten wirklich hohen Nutzerzuwachs bekommen.

Trump setzt TikTok neue Frist

Die Frist für ebenjenes Verbot hat Trump nun von 45 auf 90 Tage erhöht. Bis zum 12. November (nach der US-Wahl) müsse TikTok alle Daten von US-Nutzern löschen, sofern das Unternehmen bis dahin nicht an eine US-Firma verkauft wurde, so Trump in einer neuen Verordnung. Ausserdem erklärte er die 2017 erfolgte Fusion zwischen Musical.ly und TikTok rückwirkend für rechtswidrig. TikTok hatte bereits nach Trumps erster Verordnung angedeutet, die Gerichte anrufen zu wollen.

Pixel-Erfinder gestorben

Der amerikanische Ingenieur Russel Kirsch ist im Alter von 91 Jahren gestorben, wie «DP Review» berichtet. Kirsch erschuf den ersten digitalen Fotoscanner. Eine Aufnahme seines damals drei Monate alten Sohns Walden in 1957 gilt als das erste Digitalfoto, das Pixel zur Darstellung von Bildinformationen nutzt.

Facebook integriert Messenger in Instagram

Facebook hat offenbar damit begonnen, seinen Messenger in Instagram zu integrieren. Wie «The Verge» berichtet, bekamen einige Nutzer eine entsprechende Nachricht in der Instagram-App. Die Verknüpfung seiner verschiedenen Dienste ist ein lang gehegtes Ziel von Facebook, auch, um eine allfällige Zerschlagung des Unternehmens zu erschweren.

Zurück zur Startseite