YouTube schafft die öffentlichen Dislikes ab

Dirk Jacquemien

11.11.2021

Dislikes werden bei YouTube nicht mehr öffentlich sichtbar sein.
Dislikes werden bei YouTube nicht mehr öffentlich sichtbar sein.
Getty Images

YouTube verabschiedet sich von Dislikes, Instagram testet eine Pausenfunktion und das US-Justizministerium verklagt Uber. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Dirk Jacquemien

11.11.2021

Die Anzahl der «Dislikes» oder «Gefällt mir nicht»-Angaben eines YouTube-Videos werden zukünftig nicht mehr öffentlich sichtbar sein. Die Google-Tochter will damit die Urheber*innen oder «Creators» von Videos vor gezielten Kampagnen schützen. Videos exzessiv mit Dislikes zu versehen ist eine beliebte Mobbing-Taktik.

In den Konten der Urheber*innen wird die Zahl der Dislikes weiterhin sichtbar sein, der Button wird also nicht verschwinden. Auch für den Algorithmus, der bestimmt, welche Videos einzelnen Nutzer*innen prominent angezeigt werden, behalten die Dislikes ihre Bedeutung.

Instagram testet Pausenfunktion

Instagram testet eine «Take a break»-Funktion, wie «Techcrunch» vermeldet. Hierbei werden intensive Nutzer*innen angehalten, doch mal 10, 20 oder 30 Minuten Pause einzulegen. Das Feature muss allerdings zuvor von den Nutzer*innen explizit aktiviert werden.

US-Justizministerium verklagt Uber

Das US-Justizministerium hat den Taxidienst Uber wegen mutmasslicher Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen verklagt, berichtet «Protocol». Grund ist eine Wartegebühr, die anfällt, wenn eine Fahrt nicht schnell genug beginnt. Da Menschen mit Behinderungen häufig länger zum Einsteigen benötigen, werden sie durch diese Gebühr diskriminiert, so das Justizministerium.

Geringes Wachstum bei Disney+

Der Streamingdienst Disney+ konnte weniger Neu-Abonnements verzeichnen als erwartet. Nur 2,1 Millionen Abonnenten*innen kamen im vergangenen Quartal hinzu, im vorherigen Quartal waren es noch 12,6 Millionen, berichtet «CNBC».