Nach Vorfall disqualifiziertDieser Holländer sorgt am ESC für Aufruhr
Sven Ziegler
11.5.2024
Joost Klein ist vom ESC ausgeschlossen worden.
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Joost Klein ist am ESC von den Proben ausgeschlossen worden. Am Samstag wurde er von einer Finalteilnahme disqualifziert. Das ist der niederländische Künstler.
Die European Broadcasting Union (EBU) ermittelt, aber der genaue Grund bleibt vorerst unklar. Berichten zufolge kam es hinter den Kulissen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Klein und einem Fotografen oder einer Produktionsmitarbeiterin. Die EBU bestätigt diese Medieninformationen bislang nicht.
Klein, der für sein Verhalten bekannt ist, hatte bereits Interviews verweigert und sich unprofessionell gegenüber Mitarbeitern verhalten. Er gilt laut der «Bild» ESC-intern als problematisch.
Auch in der Schweiz bekannt
Bei einer Pressekonferenz fiel er durch ungefragte Kommentare und lautstarke Bemerkungen auf. Zudem soll er sich laut dem schwedischen «Aftonbladet» angeblich geweigert haben, mit der israelischen Sängerin Eden Golan zusammenzuarbeiten, was als antisemitisches Zeichen interpretiert wurde. So soll er ein gemeinsames Foto verweigert haben.
Wie der «Blick» schreibt, ist er auch in der Schweiz kein Unbekannter. Der 26-Jährige begann seine Karriere in der Schweiz, wo er 2019 im Vorprogramm des US-Rappers Yung Gravy stand. Sein Durchbruch kam mit einem viralen Cover eines Otto-Waalkes-Songs, das auf Platz eins bei Spotify landete.
Joost Klein bei einer Pressekonferenz vor zwei Tagen: Wie geht es mit dem Niederländer weiter?
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Sein ESC-Song «Europapa» ist eine Hymne an Europa und seine Eltern, die beide früh verstarben. Klein erklärt: «Es ist eigentlich eine Art Brief an meinen Vater», sagte Klein dazu in einem Interview.
Lange war unklar, ob Klein am Samstag auftreten wird. Am Mittag gaben die Organisatoren bekannt, dass er ausgeschlossen wird.
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