Das Massaker von Christchurch wird verfilmt

Fabian Tschamper

15.5.2019

Die Al-Nur-Moschee in Christchurch, Neuseeland.
Getty Images

Nur wenige Wochen nach dem Anschlag in Christchurch in Neuseeland soll bereits ein Film entstehen. Unter dem Titel «Hello Brother» wird die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel neu erzählt.

Während des Angriffs auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Stadt sterben 51 Menschen. Der 28-jährige Rechtsterrorist nuschelt die titelgebenden Worte, bevor er die erste Gebetsstätte betritt. Der Film «Hello Brother» erzählt die Geschichte einer Familie im Angesicht von Tod und Verderben im kriegszerrütteten Afghanistan. Sie entkommen mit ihrem Leben, nur um dann Teil des Terrorakts auf Neuseeland zu werden.

Produzent und Regisseur Moez Masoud übernimmt das Steuer bei diesem Projekt. Der Ägypter bezeichnet den kommenden Film als «wichtigen Schritt im Heilungsprozess aller Beteiligten».

«Die Welt war Zeuge eines unaussprechlichen Verbrechens gegen die Menschheit», sagt Masoud. «Der Film soll den Menschen die Ursachen aufzeigen für Hass, Rassismus und Terrorismus. Damit wir uns besser verstehen und die Wurzel der Probleme lösen können.»

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