Der erste Spielfilm mit dem Titel «Corona» ist fertig

Fabian Tschamper

1.4.2020

Regisseur Mustafa Keshvari greift das Thema Rassismus auf im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Coronavirus.
Horizon Motion Pictures

Regisseur Mustafa Keshvari erforscht die Diskriminierung von Chinesen während des Corona-Ausbruchs. Der Indie-Film sollte an Festivals gezeigt werden, wird nun aber bald über Streamingdienste angeboten.

So zeitgemäss wie selten ein fiktives Werk: Macher Mustafa Keshvari hat seinen Film «Corona» im Februar in Kanada gedreht und geschnitten. Nun ist das Werk fertig und wartet auf seine Premiere.

«Die Idee kam mir als ich in einem Lift die News gelesen habe. Und zwar wurden chinesische Touristen attackiert – als hätten sie Schuld am Ausbruch. Da habe ich die Entscheidung getroffen, einen Film in einem Lift zu machen», erzählte Keshvari dem «Hollywood Reporter». Der Thriller nutzt die Coronavirus-Pandemie, welche ihre Ursprünge in China hat, als Symbol zur Erforschung von Angst und Rassismus zwischen in einem Aufzug gefangenen Mietern.

Die sechs Nachbarn stecken in den frühen Phasen von Covid-19 zusammen in einem Lift fest. Als eine siebte Person, eine Chinesin, den Lift betritt, macht sich zwischen den bereits Anwesenden Angst breit – und mit der Angst der Rassismus.

«Der Virus diskriminiert nicht, also warum sollten wir das tun?», diese Frage stellt sich Keshvari im Film sowie auch in Realität.

Corona: Konsequenzen für TV- und Film-Produktionen

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