Ramon Zenhäusern: «Dann lief man halt über den roten Teppich»

Fabian Tschamper

17.8.2020 - 00:00

LFF-Interview mit Ramon Zenhäusern

LFF-Interview mit Ramon Zenhäusern

13.08.2020

Magische Momente, berührende Filme und nostalgische Erinnerungen an die Piazza Grande: Zur morgigen Eröffnung des Locarno Film Festivals erzählen Schweizer Persönlichkeiten ihre cineastischen Highlights. Heute: Ski-Ass Ramon Zenhäusern.

Die erste Kinoerfahrung des Skifahrers teilt er dank seines Jahrgangs (1992) wohl mit vielen derselben Generation: «Der König der Löwen» ist zwar ein Kinderfilm, aber hatte doch einige happige Szenen, sagte Zenhäusern. Vor allem der Tod von Mufasa habe ihn mitgenommen.

Bei den Lieblingsfilmen muss der Olympiasieger von 2018 nicht lange überlegen. «Peaceful Warrior» (2006) kommt da bestimmt mit auf die einsame Insel. Das Werk von Regisseur Victor Salva beschäftigt sich mit der philosophischen Frage des materiellen Besitzes und damit, loslassen zu können. Das Sportdrama sei aber bei Weitem nicht nur für Sportler interessant: «Es geht darum, im Hier und Jetzt zu leben. Von diesem Film kann jeder etwas mitnehmen.»

Der gross gewachsene Ramon Zenhäusern (2 Meter) in seinem Element: am steilen Slalomhang, hier in Kranjska Gora.

Neben dieser tiefschürfenden Materie würde das Slalom-Ass zudem noch ein paar Komödien einpacken: «Les Intouchables» oder auch «Monsieur Claude und seine Töchter» stehen da weit oben auf Zenhäuserns Liste. 

Wie sieht ausserdem der Lockdown bei einem Sportler aus? Zenhäusern weiss sich zu unterhalten.

Swisscom – dazu gehört auch «Bluewin» – ist Medienpartner des LFF.

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