Schwarzenegger: «Man sollte das Denken nicht vor 9 Uhr beginnen»

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22.10.2019 - 14:45

Taffes Duo: Linda Hamilton und Arnold Schwarzenegger an der Premiere von «Terminator: Dark Fate» in London 2019.
Keystone

Arnold Schwarzenegger erzählt in einem «Spiegel»-Interview, warum er sich gerne mit Donald Trump streitet und warum Muskeltraining für ihn wie Sex oder Schlafen ist.

Übermorgen greift «Arnie» Schwarzenegger als Übermaschine in «Terminator – Dark Fate» auf der Grossleinwand wieder durch. Mit ein paar Runzelchen mehr und gepflegtem Bart. Schliesslich ist der Ex-Gouverneur von Kalifornien 72 Jahre alt. «Muss das sein, mit 72 Jahren ncoh einmal einen Terminator zu spielen?» wollte «Der Spiegel» in einem längeren Interview von ihm wissen. Schwarzenegger dazu: «Für mich war es immer normal, dass irgendwann ein weiterer ‹Terminator›-Film gemacht wird. Die Frage war nur: ‹Wer führt die Regie, und welche Story wird er haben›»?  

Das Drehbuch passte Schwarzenegger. Wer in so einem actiongeladenen Streifen mithalten will, muss fit sein. Wie trainiert der ehemalige Mister Universe? Schwarzenegger: «Ganz normal. Muskeltraining mit Gewichten, dazu kardiovaskuläres Training. Damit ich die Ausdauer habe, den ganzen Tag zu arbeiten und die Stunts und die Action hinzubekommen. Drei Stunden jeden Tag, das meiste am Morgen, den Rest am Abend. 

Für sein neuestes «Terminator»-Abenteuer musste er viel ackern: «Drei Tage die Woche kamen noch Schiessübungen dazu und anderes spezifisches Training für den Film. Man weiss, dass man endlos viele Leitern und sich hochklettern muss. Wenn man das nicht trainiert, wird man nicht die Kraft dafür haben.»

Knallhartes Training, schlaucht das nicht – mit 72 Jahren? Hat man da nicht die Nase voll? Arnold Schwarzenegger: «Ich betrachte das genauso wie Schlafen oder Essen oder Sex. Man denkt ja auch nicht: ‹Oh mein Gott, jetzt bin ich schon so alt, muss ich denn immer noch nachts schlafen?› Man macht es einfach. Ich gehe jeden Morgen direkt vom Bett ins Gym. Man sollte das Denken gar nicht erst vor neun Uhr morgens beginnen. Ich gehe einfach. Jeden Tag. Ich bin süchtig danach.»

Auf der Leinwand kämpft «Terminator» für eine besser Zukunft, im realen Leben fetzt er sich gerne mit Präsident Trump – via Twitter. Warum? Schwarzenegger: «Ich liebe das. Man muss jedes Mal sofort zurückschlagen, wenn Trump seinen Mund aufmacht. Am besten mit etwa wirklich Blossstellendem, es gibt ja genug.»

«Terminator – Dark Fate» ist ab 24. Oktober im Kino zu sehen.

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