Was gegen Vereinsamung hilft? Unter anderem Sexspielzeug

fts

29.7.2020 - 14:58

«The Art Of Love» wird unter anderem ab 3. August in Zürich gedreht.
zVg

«The Art of Love» erzählt die Geschichte eines alternden Influencers und Sexspielzeug-Testers. Das Comedy-Drama befasst sich mit der digitalisierten Gesellschaft – die Dreharbeiten finden in Zürich statt.

Die kleine Londoner Firma «The Art Of Love» entwickelt und verkauft Sexspielzeuge an vernachlässigte Herzen im Vereinigten Königreich. Aufgrund der zunehmenden Vereinsamung in der Gesellschaft hat der charismatische Firmenboss Hector plötzlich eine Vision: Er will ein neuartiges Liebesspielzeug bauen, welches neben der körperlichen Befriedigung auch wahre Emotionen spüren lässt.

Für die Entwicklung setzt er seine beiden erfolgreichsten Tester ein: den bekanntesten Influencer in Sachen Liebe und Zärtlichkeit in England, Adam Kowinski, und Eva Parker, die die fantasievollsten Testberichte schreibt und somit rund um das Thema Leidenschaft in Hectors Augen durchaus als Kapazität bezeichnet werden kann. Doch das gegensätzliche Duo ist für diese Aufgabe gänzlich ungeeignet.

Adams Know-how in Sachen Liebe ist reine Fassade, da er zwar von seiner virtuellen Community geliebt wird, jedoch keine wahre Nähe zulassen kann und im Grunde nicht weniger einsam ist, als seine Klientel. Und Eva, die mit ihrem Mann eine leidenschaftslose Ehe führt und nur des Geldes wegen bei «The Art of Love» arbeitet, hat bisher stets komplett erfundene Testberichte geschrieben.

Ein wichtiges Thema – gerade jetzt

Der Film befasst sich auf freche Art und Weise mit der Vereinsamung von Menschen in unserer modernen, westlichen Gesellschaft. Ein Thema, das mit Corona brandaktuell geworden ist. Anders als es der Plot vermuten liesse, ist der Film aber alles andere als ein Sexfilm.

Gedreht wird der schweizerisch-britische Film bereits ab dem 3. August in Zürich. Andere Drehorte sind London und Dover. Für den ganz persönlichen «Hauch von Hollywood» werden für die Aufnahmen vom 3. bis 8. August noch Statisten gesucht.

Zurück zur Startseite