Michael Jackson wäre fast Schweizer geworden

tsch

29.8.2018

Der «King of Pop» starb viel zu früh: Eigentlich wäre Michael Jackson heute 60 Jahre alt geworden - und vielleicht Schweizer gewesen ...

Vor neun Jahren, am 25. Juni 2009, starb Michael Jackson (†50) infolge einer Propofol-Vergiftung. Er hinterliess seine drei Kinder Prince (21), Paris (20), Blanket (16) - und Millionen trauernde Fans, auch in der Schweiz. Was viele nicht wissen: In den Jahren vor seinem Tod spielte der «King of Pop» ernsthaft mit dem Gedanken, hierher auszuwandern!

Besonders angetan hatte es dem Herren der Neverland Ranch das Château Gütsch in Luzern, das im Stile von Schloss Neuschwanstein erbaut wurde und nun als Vier-Sterne-Hotel genutzt wurde. «Scheich Abdullah bin Hamad Al Khalifa und sein Freund Michael Jackson interessieren sich ernsthaft für das Schloss», verriet Kurt H. Illi, der inzwischen verstorbene Präsident der City-Vereinigung, 2006 dem «Blick».

Seinen Traum vom Märchenschloss wollte sich Michael Jackson mit dem Château Gütsch erfüllen.
Keystone

Auch in Gstaad gefiel es ihm

Nicht das erste Schweizer Schmuckstück, in das sich «Jacko» verliebte: Schon vor Jahren wollte er das Hotel Palace in Gstaad erwerben. «Michael war befreundet mit Liz Taylor, die hatte am Oberbort das Chalet Ariel. Irgendwann sagte sie ihm: Du kannst mein Chalet benützen. Sie war auch mit uns befreundet und rief an: ‹Michael Jackson kommt, könnt ihr euch um ihn kümmern?› Dann haben wir einen Koch gestellt, Zimmermädchen und Sicherheitspersonal, wir haben geschaut, dass es ihm wohl ist», erinnerte sich Direktor Andrea Scherz 2017 im «Blick».

Im Hotel Palace in Gstaad liess es sich Michael Jackson gut gehen.
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Das Saanenland gefiel dem Popstar offenbar sehr: «Um die Jahrtausendwende verlangte er ein Rendez-vous mit meinem Vater», verrät der Hotelbesitzer in dritter Generation. «Er kam zu uns heim, wir tranken einen Aperitif, und er sagte: ‹Ich möchte das Hotel kaufen›. Und wir sagten: ‹Sorry, es ist unverkäuflich›».

Doch Jackson liess nicht locker: «Michael schrieb sich die Nummer meines Vaters auf. Eines morgens um sechs rief er an, wohl, weil er nicht an die Zeitverschiebung dachte. Und mein Vater meinte, ich erlaube mir einen Spass, fluchte zünftig ins Telefon und legte auf», rekonstruiert Scherz. «Zum Glück verstand er kein Schweizerdeutsch.»

Bilder aus der Schweiz
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