Russi verdiente sein erstes Auto «im Liegen»

SDA

9.3.2018 - 12:20

Bernhard Russi verdiente sich sein erstes Auto 1969 als Stuntman für James Bond. Und zwar hauptsächlich im Liegen: Bei einem Ski-Stunt hatte er sich einen Halswirbel gebrochen und erhielt 20 Taggelder à 150 Franken. (Archivbild)
Source: Keystone/VALENTIN FLAURAUD

Dank der 150 Franken Tagesgage, die er 1969 als Ski-Stuntman für "James Bond 007 - Im Geheimdienst Ihrer Majestät" erhielt, konnte sich Bernhard Russi sein erstes Auto kaufen. Genauer war es Taggeld, denn er brach sich bei dem Stunt einen Halswirbel.

"Ich habe mein erstes Auto sozusagen im Liegen verdient", erläuterte der heute 69-Jährige in der Autosalon-Sonderausgabe des SRF-Magazins "Glanz&Gloria". "20 Taggelder à 150 Franken", rechnete er vor. Als Hochbauzeichner-Lehrling verdiente er damals 120 Franken im Monat, wie er bei einer anderen Gelegenheit erzählte.

Für Schauspieler Anatole Taubman ist die Erinnerung an seinen ersten Wagen denkbar kurz. Das Occasions-Auto, das er in Portugal zusammen mit einem Freund erstanden hatte, hielt gerade mal 800 Kilometer lang durch.

Dauernd sei der Motor heissgelaufen, alle 20 Kilometer musste angehalten und Kühlerwasser nachgefüllt werden. Was für eine Schwarte haben wir da gekauft, fragten sich die jungen Männer? Als sie merkten, dass sie mit angezogener Handbremse gefahren waren, war es bereits zu spät, die "Schwarte" vollends hinüber.

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