Gummiboot-Tour mit Autorin Stefanie Christ geht blutig aus

Von Fabian Tschamper

17.8.2021

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17.08.2021

Beim Dreh von «Aarekind» wird die Autorin Stefanie Christ vor laufender Kamera von einem Paddel im Gesicht getroffen – dass sie blutet, merkt sie erst später. Geplant war eine Fahrt von Thun nach Bern.

Von Fabian Tschamper

17.8.2021

In der «Gesichter & Geschichten»-Sommerreihe «Aarekind» untersucht SRF-Moderator Sandro Sabatini mit seinen prominenten Gästen die Geschichte des Flusses. In der Folge mit Autorin Stefanie Christ, die sich selbst nicht wirklich als «Wasserratte» bezeichnet, versucht er sich mit ihr am «Aareböötle».

Die beiden haben sich vorgenommen, auf einem Gummiboot von Thun nach Bern zu schippern.

Die Schriftstellerin sagt dabei: «Ich habe Respekt vor dem Gewässer. Es ist eine Naturgewalt, das kann man nicht stoppen. Jeden Sommer hat man Rettungsboote, die jemanden suchen, Helikopter, die kreisen. Dann weiss man, es ist wieder etwas passiert.»



Sabatini versichert ihr jedoch, dass an jenem Tag keine Helikopter kreisen werden. Höchstens der Regen werde ihnen zu schaffen machen.

Der Moderator behält zwar recht, aber auf einer Stromschnelle rüttelt das Boot so sehr, dass Christ ein Paddel ins Gesicht fliegt – sie hat daraufhin eine Platzwunde über dem linken Auge.

Die Blutung wird mit einem Handtuch gestillt und später mit einem Pflaster verarztet. Christ selbst sieht es locker: «Das Blut vermischt sich mit dem Aarewasser. Jetzt bin ich ein Aarekind.»

Genäht werden musste die Wunde nicht.