Die Foo Fighters gegen den Teufel, weil sie's können

Von Fabian Tschamper

12.1.2022

Vom Teufel besessen und von einer Schreibblockade geplagt: Foo Fighters-Frontmann Dave Grohl hat einen Horrorfilm geschrieben, in dem die Band sich selbst spielt. Der Trailer verspricht schrecklich gute Unterhaltung.

Von Fabian Tschamper

12.1.2022

Mit genug Geld lassen sich Kindheitsträume erfüllen. Oder Hirngespinste eines Erwachsenen.

Die Rockband Foo Fighters rund um den ehemaligen Drummer von Nirvana, Dave Grohl, erfüllte sich den Traum eines eigenen Films. Die Horrorkomödie dreht sich um ihre Band, sie spielen sich selbst, und den Druck, neue Musik herauszubringen.

Im Trailer etwa hat Grohl einen Geistesblitz für eine Melodie: «Wie findet ihr das?», fragt er, auf der Gitarre klimpernd. «Das ist ‹Everlong› und du hast das vor 20 Jahren geschrieben», kommt prompt die ernüchternde Antwort.

Schreibblockaden und Ideenlosigkeit

Aus dem Trailer für «Studio 666» lässt sich schliessen: Die Band will neue Musik aufnehmen, aber kämpft mit Schreibblockaden und Ideenlosigkeit. Zudem sitzen sie in einer ominösen Villa, abseits von allem. Wohl dem Studio 666.

Es geht nichts mit richtigen Dingen zu und her. Grohl schafft es nicht, das zehnte Studioalbum der Band zu schreiben und dunkle Mächte beginnen, ihm zuzusetzen. Damit ist nicht nur das nächste Projekt gefährdet, sondern auch die Leben der Bandmitglieder.

Dave Grohl hat in der Vergangenheit des Öfteren die Musikvideos der Foo Fighters koordiniert, gar Regie geführt. Das Drehbuch für «Studio 666» hat er unter anderem mithilfe von Jeff Buhler geschrieben, der für die Kino-Version von Stephen Kings «Friedhof der Kuscheltiere» verantwortlich war.

Veröffentlichungstermin noch nicht bekannt

Grohl selbst kündigt einen Rock'n'Roll-Film an, der mit Horror-Elementen versetzt ist. Also eigentlich ganz im Stile eines skurrilen anderen Films: «Tenacious D and the Pick of Destiny». Ein Film des Duos Tenacious D (Jack Black und Kyle Gass), die verzweifelt nach dem Gitarrenplektrum des Schicksals suchen – und dabei natürlich dem Teufel persönlich begegnen.

Einen Veröffentlichungstermin hat der Film noch nicht, aber unterhaltsam dürfte er allemal werden.

Das offizielle Poster zu «Studio 666».
Roswell Films