«Trump hat nicht die Grösse, seine Niederlage einzugestehen»

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19.11.2020 - 18:00

Former President Barack Obama speaks at a rally as he campaigns for Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden, Monday, Nov. 2, 2020, at Turner Field in Atlanta. (AP Photo/Brynn Anderson)
Barack Obama an einer Wahlveranstaltung im November 2020 in Atlanta.  
(AP Photo/Brynn Anderson

TV-Talker Markus Lanz ist ein Coup gelungen: Er konnte Barack Obama zu einem ausführlichen Interview in Washington treffen. Der ehemalige Präsident spricht über das gespaltene Amerika, Trump und Angela Merkel.

Er war der erste afroamerikanische Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. 2008 trat er mit dem Versprechen an, das Land zu einen. «Yes, we can!» waren die drei Worte, die ihn ins Weisse Haus trugen. Heute Abend, 19. November 2020, 23:15 Uhr, ist Barack Obama zu Gast bei «Markus Lanz» im ZDF.

Markus Lanz trifft Barack Obama in Washington. Im intensiven Einzelgespräch spricht der ehemalige Präsident über sein gespaltenes Land und erklärt: «Wir haben die Chance auf ein einfühlsameres und rationaleres Amerika.»

Im Gespräch erinnert sich Obama an seinen ersten Tag im Oval Office: «Dir wird klar, dass alle Nachrichten in der Zeitung und im TV, alle Probleme weltweit jetzt deine eigenen Probleme sind.» Obama ist überzeugt, dass Joe Biden und Kamala Harris nun grossartige Arbeit leisten werden. Für den amtierenden Präsidenten Donald Trump findet er klare Worte: «Sieht man sich sein Verhalten der letzten vier Jahre an, verwundert es nicht, dass er nicht die Grösse hat, seine Niederlage anzuerkennen.»

Ausserdem verrät Obama, warum Angela Merkel eine seiner Lieblingspartnerinnen auf der Weltbühne war.

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