Baldwin bringt Polizisten bei Dreharbeiten ins Spiel

dpa/toko

8.11.2021 - 18:23

Schauspieler Alec Baldwin bekam laut Polizeibericht von einem Regieassistenten eine vermeintlich «kalte Waffe» ausgehändigt – der Mitarbeiter war US-Medienberichten zufolge bereits an früheren Filmsets in Vorfälle verwickelt.
Schauspieler Alec Baldwin hat sich für Polizisten an Filmsets ausgesprochen.
Jim Weber/Santa Fe New Mexican/AP/dpa

Nach dem tödlichen Schuss auf eine Kamerafrau bei einem Western-Dreh hat sich Schauspieler Alec Baldwin für Polizisten an Filmsets ausgesprochen.

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8.11.2021 - 18:23

Nach dem tödlichen Schuss auf eine Kamerafrau bei einem Western-Dreh hat sich Schauspieler Alec Baldwin für Polizisten an Filmsets ausgesprochen. «Jeder Film-/TV-Dreh, der falsche oder echte Waffen verwendet, sollte einen von der Produktion angeheuerten Polizisten haben, um die Waffensicherheit gezielt zu überwachen», schrieb Baldwin am Montag auf seinem offiziellen Instagram-Kanal.



Bei einem Vorfall während der Dreharbeiten zu dem Low-Budget-Western «Rust» mit Alec Baldwin auf einer Filmranch in Santa Fe (New Mexico) wurde am 21. Oktober eine Mitarbeiterin tödlich verletzt und der Regisseur an der Schulter getroffen. Baldwin (63), der als Hauptdarsteller und Produzent bei dem Film mitwirkt, hatte die Waffe bei der Probe für eine Szene abgefeuert. Die Polizei ermittelt, wie offenbar scharfe Munition in den Revolver gelangt war.

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