Hazel Brugger und Mann brechen Kontakt zu Impfverweigerern ab

tpfi

13.11.2021

01.10.2021, Nordrhein-Westfalen, Köln: Hazel Brugger und ihr Mann Thomas Spitzer mit T-Shirt mit der Aufschrift «Konsequenzen für Comedian XY» kommen über den Roten Teppich zur Verleihung des «Deutschen Comedypreises». Die beliebtesten Comedy-Sendungen, Podcasts und Künstlerinnen und Künstler werden ausgezeichnet. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Rolf Vennenbernd)
Hazel Brugger und ihr Mann Thomas Spitzer wollen Corona-Ungeimpfte meiden.
Archivbild: Keystone

Stand Up Comedian Hazel Brugger und ihr Mann Thomas Spitzer wollen nichts mehr mit Corona-Ungeimpften zu tun haben. In den sozialen Medien bezieht das Paar eine klare Position gegenüber Impf-Unwilligen.

tpfi

13.11.2021

Sehr viel deutlicher kann man in den sozialen Medien kaum noch Stellung beziehen. «Hazel und ich werden bis Jahresende niemanden mehr privat treffen und/oder mit keinem kollaborieren, der/die nicht geimpft ist. Es geht einfach nicht mehr», verkündet das Künstler-Paar über den Twitter-Account von Hazel Bruggers Mann Thomas Spitzer.

Darüber hinaus wollen beide baldmöglichst von einer Auffrischungsimpfung profitieren: «Ausserdem versuchen wir, so schnell wie möglich den Booster zu kriegen. Safety first.»

Überwiegend Zustimmung im Netz

In der Kommentarspalte erhält das Paar mehrheitlich Zuspruch für ihre klare Meinung: «Respekt an Hazel, dass sie auch in ihrem aktuellen Programm klar Stellung dazu bezogen hat», kommentiert eine Userin.

«Bin schon erneut immunisiert, mein Mann ist Ende des Monats dran und wir halten es auch so mit dem Umgang», schreibt eine andere Userin.

Es gibt jedoch auch negative Resonanz zur Einstellung des prominenten Pärchens. So kritisiert ein Kommentator den Autor via Instagram: «Ich frage mich, ob ihr euch extra so unbeliebt macht, oder ob ihr dafür einfach genug Kohle bekommt. Ich finde das unter aller Sau.»

Spitzer liefert umgehend eine Antwort auf den Beitrag: «Ich hab selten für einen Post so viel Liebe bekommen. (...) Dieses ganze ‹Wenn ihr Toleranz wollt, müsst ihr auch tolerant gegenüber meiner Intoleranz sein› funktioniert nicht. (...) Jeder Impfgegner, der seinen Stolz überwindet und sich jetzt impfen lässt, kann ein Held sein!»