30 Jahre «mitenand»: Menschen im medialen Schatten

fts

3.8.2020 - 14:28

Schutz für den Rotmilan in der Vogelwarte Sempach.
SRF

Die Sonntagabendsendung «mitenand» feiert ihr 30-jähriges Bestehen. Mehr als 1'500 Ausstrahlungen würdigt SRF die Sendung über die Arbeit gemeinnütziger Organisationen mit einem Jubiläumsmonat im August.

Jeden Sonntagabend werden in der Sendung «mitenand» Menschen porträtiert, die ihre Arbeit im medialen Schatten verrichten. Die kurzen Reportagen zeigen die wichtigen Anstrengungen, die die Mitglieder gemeinnütziger Organisationen für soziale oder ökologische Projekte jenseits der grossen Schlagzeilen auf sich nehmen. Im Fokus sind jeweils Menschen, die im Kleinen die grossen Probleme unserer Zeit angehen. Dabei bildet stets das soziale Engagement aus der Schweiz sowie anderen Ländern den Rahmen für die Sendung.

Welche Wirkung diese Entwicklungshilfe für die Protagonistinnen und Protagonisten haben kann, zeigt die «mitenand»-Folge vom 23. August 2020. Darin wird der ehemalige Leiter eines Zentrums für Strassenkinder in Bukarest, Rumänien, von Reporter Mitja Rietbrock besucht. Catalin Ganea wurde 1998 von «mitenand» porträtiert und blickt 22 Jahre später darauf zurück, welche positiven Auswirkungen die empfangene Hilfe aus der Schweiz auf das Leben der Strassenkinder hatte.

Am 9. August zeigt das SRF die Sendung über «Velafrica»: Rund 24'000 gespendete gebrauchte Velos verschifft die Entwicklungsorganisation jedes Jahr nach Afrika. Dort ermöglichen die ausrangierten Schweizer Zweiräder Menschen, sich eine neue und bessere Existenz aufzubauen.

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