«Glanz und Gloria»-Premiere: Jennifer Bosshard lässt Annina Frey vergessen

8.5.2018 - 08:00, von Lukas Rüttimann

Feierte Premiere und Geburtstag zusammen: Jennifer Bosshard.
Bild: Screenshot SRF
Die Baslerin überzeugte als neue «Glanz und Gloria»-Moderatorin.
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Einer der Beiträge: «Wings for Life World Run».
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Bosshard einnert auch dank ihrem modischem Flair stark an Annina Frey.
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Auch über das Geschwister Zibbz berichtete Bosshard. Das Musiker-Duo ist am ESC in Lissabon.
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Bosshard verabschiedete sich nach ihrer ersten Sendung und sagte, sie freue sich auf «Kuchen von ihrem Team und ihren Freunden».
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Gelungener Einstand für die Neue: Jennifer Bosshard erinnert stark an ihre Basler Vorgängerin – und machte diese bei ihrer Premiere gerade deshalb vergessen.

Stabsübergabe bei «Ganz & Gloria»: Am Freitag hatte die langjährige Moderatorin Annina Frey (37) ihre letzte Sendung moderiert und dabei mit ihren Emotionen zu kämpfen. Gestern bereits feierte ihre junge Kollegin Jennifer Bosshard (25) ihren Einstand als neue Moderatorin beim SRF-People-Magazin. (lesen Sie hier ein Interview mit Jennifer Bosshard)

Eine einfache Nachfolge ist es nicht: Frey hatte während ihrer Zeit stets stark polarisiert. Wegen ihren extravaganten Garderoben und ihrem Flair für Selbstdarstellung war die modebewusste Moderatorin bei einem Teil des Publikums nicht sonderlich beliebt. Dabei hat die attraktive Baslerin dem Schweizer Fernsehen bloss etwas verliehen, was es sonst im Leutschenbach nicht im Übermass gibt – eine wohltuende Prise Glamour.

Geburtstag und Premiere

Glanz liess auch ihre Nachfolgerin nicht vermissen. Rotes Kleid, perfekter Teint, strahlendes Lachen – die 25-Jährige machte bei ihrem ersten Auftritt einen gewinnenden Eindruck. Nicht nur wegen ihrem Dialekt und dem Flair für auffällige Outfits erinnert sie stark an ihre Vorgängerin. Gleich zu Beginn liess sie die Zuschauer wissen, dass dies nicht nur ihre erste Sendung sei, sondern auch noch ihr 25. Geburtstag.

Ein cleverer Schachzug. Schon nach wenigen Sekunden hatte die Neue auf diese Weise ihr Publikum persönlich eingebunden – und gleichzeitig Verständnis dafür geschaffen, sollte sie aus Nervosität die eine oder andere Ansage verhauen. Das tat sie in den folgenden 15 Minuten Sendezeit zwar nicht, der eine oder andere Verhaspler war aber dabei.

Verübeln wirds ihr niemand, dafür war Bosshards Auftritt zu sympathisch. Ausserdem gewann die Freundin von FC-Luzern-Kicker Pascal Schürpf (28) mit zunehmender Dauer an Sicherheit. So sagte sie die drei Beiträge über den «Wings for Life World Run» (bei dem sie das «World» verschluckte), den Künstler Lorenz Spring sowie die Schweizer ESC-Hoffnung Zibbz in Lissabon charmant, souverän und mit spürbarem Enthusiasmus an.

Neues Aushängeschild

Es gehe heute um Menschen mit Herzblut, sagte Bosshard bei ihrer Premiere über die folgenden Beiträge. Um Menschen auch, die «mit Leidenschaft und Einsatz Hindernisse und Kritiker hinter sich lassen».

Zu hoffen bleibt, dass sie das auch über sich selbst sagen kann; als neues SRF-Aushängeschild dürfte sie bald beide Seiten der Prominenz kennenlernen. Ihre Vorgängerin hat sie mit ihrer gelungenen Premiere jedenfalls bereits ein wenig vergessen gemacht.

Die erste «Glanz und Gloria»-Sendung mit Jennifer Bosshard als Moderatorin lief am Montag, 7. Mai, um 18.40 Uhr auf SRF 1. Mit Swisscom TV Replay können Sie die Sendung bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung anschauen.

Jennifer Bosshards Vorgängerin Annina Frey
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