Igor Liberti: Wie ein Schweizer vom Apnoetauchen lebt

tsch

26.3.2018

Kaum einer kann so gut die Luft anhalten wie er: Der Schweizer Igor Liberti gilt als einer der besten Apnoetaucher der Welt.

Apnoetauchen: Das klingt für die meisten nach einer gefährlichen Sportart. Ist es auch manchmal. Dann nämlich, wenn Menschen versuchen, ohne Atemgerät möglichst tief und möglichst lange zu tauchen. Eigentlich aber ist Apnoe die natürlichste und älteste Art des Tauchens. Einmal tief Luftholen und dann hinunter, ganz ohne technische Hilfsmittel - seit Jahrtausenden schon machen das die Menschen so. Der Tessiner Igor Liberti aber hat aus dem «Unterwasserklassiker» einen Extremsport gemacht. Die 3sat-Dokumentation «Tauchen am Limit» von Patrik Soergel porträtiert den wagemutigen Mann.

Schon als Kind tauchte er Apnoe

Liberti ist mehrfacher Rekordhalter im Apnoetauchen. Dabei setzt er sich bisweilen immensen Gefahren aus. So lastet tief unter der Meeresoberfläche ein enormer Druck auf dem menschlichen Körper, und die Atmung muss genauestens dosiert werden, damit die Luft bis zum Auftauchen reicht. Wie gefährlich Apnoe ist, weiss Liberti genau. Denn ein guter Freund von ihm kam bei einem Tauchgang ums Leben.

Zum Apnoetauchen kam Igor Liberti schon als Kind. Im Familienurlaub an der apulischen Küste entdeckte er seine Leidenschaft, die er später in der heimischen Schweiz verfeinerte. Hier dienen ihm Flüsse und vor allem Seen als Übungsorte.

Regelmässig reist er auch mit anderen Tauch-Verrückten in die Karibik, um im tiefsten «blauen Loch» der Welt seine Fähigkeiten zu trainieren. Heute verdient er mit seinen spektakulären Tauchgängen - und nicht zuletzt mit den faszinierenden Unterwasseraufnahmen, die dabei entstehen - sogar seinen Lebensunterhalt. Bei 3sat erhält der Zuschauer neben spektakulären Unterwasseraufnahmen nun auch einen Blick in die Seele eines Menschen, der seine Leidenschaft lebt.

Die Doku «Tauchen am Limit» läuft am Montagabend, 26. März, um 21 Uhr auf 3sat. Mit Swisscom TV Replay können Sie die Sendung bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung anschauen.

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