Schweizer Kandidat im Interview

Michel Truog, gibts in der Männer-WG auch mal Knatsch?

von Nathalie Röllin, Redaktorin

19.4.2018

Der Zürcher Michel Truog (26) ist unter den Top 8 bei «Deutschland sucht den Superstar». Mit «Bluewin» spricht er über Chef-Juror Dieter Bohlen, Hamburger und Pommes sowie Gefühle auf der Bühne.

«Bluewin»: Michel Truog, Sie sind sozusagen Dieter Bohlens Goldjunge, bekamen von ihm ja die Goldene CD und durften eine Runde überspringen. Haben Sie immer noch einen Vorteil beim Chef-Juror?

Michel Truog: Ich denke, ich habe in dem Sinn vielleicht noch einen Vorteil, weil Dieter Bohlen ja auch will, dass es seinem Schützling gut geht. Aber das heisst nicht, dass ich mich nicht anstrengen muss, das Publikum entscheidet ja – ich muss also trotzdem 100 Prozent abliefern.

Wie ist die Stimmung unter den letzten acht Kandidaten?

Die Stimmung ist ziemlich gut. Wir verstehen uns alle gut und helfen einander, wenn wir können. Am Sonntag nach der ersten Live-Show waren die meisten etwas kaputt. Jetzt sind langsam alle wieder fit und bereit für den nächsten Auftritt.

Während der Zeit bei «DSDS» wohnen Sie in einem Hotel in einer WG – wie wohnen Sie in der Schweiz?

Ich lebe zusammen mit meiner Freundin in Wil ZH. Vorher habe ich bei meinen Eltern gewohnt.

Wie verstehen Sie sich mit Ihren vorübergehenden Mitbewohnern Mario Turtak und Giulio Arancio?

Sehr gut. Wir kochen zusammen, spielen Playstation – das passt.

Was kochen Sie denn so?

(lacht) Gestern gabs Hamburger mit Pommes. Und auch sonst gibts eher einfachere Sachen, wie Spaghetti Bolognese. Meistens sind wir bis 22 Uhr im Vocal Training oder am Proben, da reicht es nicht für ausgefallene Menüs.

Gibts in der Männer-WG auch mal Knatsch?

Nein, bis jetzt hatten wir keine grösseren Meinungsverschiedenheiten. Und falls es mal zu Unstimmigkeiten kommt, kann ich also schon hinstehen und meine Meinung sagen.

Wer ist am ordentlichsten, wer der grösste Chaot?

Oh, da habe ich gar nicht so darauf geachtet. Ich selbst schaue, dass ich immer das Bett mache und auch sonst Ordnung halte. Es ist wirklich recht super. Nur einen grünen Daumen haben wir nicht so – wir vergessen meistens, die Blumen zu giessen. Das haben wir nicht so im Griff. (lacht)

Was ist die grösste Herausforderung?

(überlegt) Die grösste Herausforderung? Vielleicht, dass ich mich fokussiere, um das richtige Gefühl auf der Bühne zu vermitteln. Das ist mir auf jeden Fall am wichtigsten – also mein grösstes Ziel.

Wie bereiten Sie sich auf die Show vom Samstag vor?

Ich übe jeden Tag mit dem MP3-Player in der Hand und höre das Lied auf und ab. Natürlich kommt da auch das Vocal Training dazu. Und ab heute proben wir auf der Bühne – am Donnerstag und Freitag sind die Generalproben.

Auf welchen Song dürfen wir uns denn am Samstag von Ihnen freuen?

Ein deutsches Lied: «Ich will nur» von Philipp Poisel.

Sind Sie schon nervös?

Letzte Woche habe ich gesagt, dass ich nicht so nervös bin, war es dann aber doch. Deswegen sage ich jetzt, dass ich sicher ein bisschen aufgeregt bin.

Kommt Ihre Freundin auch zu den Live-Shows?

Ja, sie war schon letzte Woche hier.

Haben Sie abgesehen von Ihrer Freundin noch einen anderen Glücksbringer?

Ja. Mein Kreuz.

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