Sorgen, Ängste, Wünsche: Wie leben junge Menschen in der Schweiz?

13.6.2018 - 07:26, tsch

Elsa Langnäse (19) ist die Hauptdarstellerin der Webserie «Nr. 47». Sie ist in Dresden geboren und wuchs dort auf. Mit zehn Jahren kam sie in die Schweiz. Elsa Langnäse lebt in Zürich und spricht heute fliessend «Züritüütsch».
Bild: SRF/Naomi Wirth
Elsa Langnäse, 2018. Auf ihre Hobbys angesprochen meint sie: «Ich interessiere mich für Kunstgeschichte, male selbst sehr viel, singe, spiele Gitarre und ein bisschen Klavier. Allgemein ist Musik ein wichtiger Teil in meinem Leben.»
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Elsa Langnäse, hier als Eveline in der Webserie «Nr. 47», liest aber auch gerne. Ausserdem interessiert sie sich für Philosophie, Filmgeschichte und Geschichte im Allgemeinen.
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Elsa Langnäse als Eveline in der Webserie «Nr. 47».
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Eveline (Elsa Langnäse) kocht für ihren Freund Yannik.
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Eveline (Elsa Langnäse) arbeitet in einem Büro.
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Der Cast der Webserie «Nr. 47» (v.l.): Fabian Vogt (Yanik), Elsa Langnäse (Eveline), Lorena Handschin (Sophie), Ali Erkut (Kuzey) und Gabriel Noah Maurer (Dominic)
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Eveline (Elsa Langnäse) und Sophie (Lorena Handschin) geniessen das Nachtleben.
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Im Club findet Eveline (Elsa Langnäse, l.) das Geheimnis ihres Nachbars Kuzey (r.) heraus.
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Elsa Langnäse, Fabian Vogt, Lorena Handschin und Ali Erkut mit Kameramann Pascal Reinmann (v.l.) beim Dreh.
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Dreh über den Dächern Berns: Gabriel Noah Maurer, Elsa Langnäse und Lorena Handschin (v.l.n.r.).
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Die Nachbarn des Wohnblocks mit der Nr. 47: Elsa Langnäse als Eveline (2.v.r.), Lorena Handschin als Sophie (2.v.l.), Ali Erkut als Kuzey (r.) und Gabriel Noah Maurer als Dominic (l.).
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Elsa Langnäse in «Alles Eis Ding» (2011).
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Elsa Langnäse in «Alles Eis Ding» (2011).
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Elsa Langnäse in «Inland» (2014).
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Elsa Langnäse in «Verdacht» (2015).
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Elsa Langnäse in «Sitting next to Zoe» (2013).
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Elsa Langnäse im Porträt.
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Die ursprünglich auf YouTube gezeigte Webserie «Nr. 47» über die Bewohner eines Berner Mietgebäudes kommt nun ins Fernsehen. Alles dreht sich um die Aufbruchshoffnungen und Nöte von jungen Menschen, die erstmalig auf eigenen Beinen stehen wollen.

Es ist der wichtigste Schritt im Leben junger Menschen - und gleichzeitig einer der schwersten: das Loslassen vom Elternhaus und der Aufbruch ins spannende, aber gelegentlich auch bedrohliche Leben auf eigenen Füssen. Schon im Mai machte die damals als Webserie gezeigte SRF-Produktion mit dem lakonischen Titel «Nr. 47» Furore. Erzählt wird über das Leben vor allem junger Bewohner eines Wohnblocks in Bern, der die Hausnummer 47 trägt. Es geht um ihre Sorgen, Ängste, Wünsche - und ihre oft nicht immer einfacher Suche nach einer eigenen Identität. Nun lassen sich alle Folgen der auf Kurzepisoden basierenden Internet-Reihe noch einmal auf dem grossen Fernsehbildschirm betrachten.

Mikrokosmos unterschiedlicher Lebensweisen

Das 47er-Gebäude von eher gesichtsloser Bauweise in einem Wohngebiet von Bern, das der Serie ihren Namen gibt, ist dabei ein Mikrokosmos unterschiedlicher Lebensweisen. Menschen wohnen hier auf engem Raum miteinander, begegnen sich, lernen sich erst kennen und unterscheiden sich in ihren Anschichten und Entscheidungen doch oft ziemlich radikal.

Im Zentrum der ersten Mini-Episode - die Länge der ursprünglich auf YouTube ausgestrahlten Folge variierte zwischen drei und sieben Minuten, nun wurden sie neu zusammengeschnitten - steht die 20-jährige Eveline (gespielt von Elsa Langnäse), die in ihre erste Wohnung zieht. Im Gebäude lernt sie schnell neue Nachbarn wie Dominic (Gabriel Noah Maurer), Kuzey (Ali Erkut) und Sophie (Lorena Handschin) kennen. Doch schnell merkt Eveline, dass in ihrem neuen Lebensabschnitt nicht immer alles gleich so verläuft, wie sie es sich vorgestellt hatte. Auf eigenen Beinen zu stellen, fällt der jungen Frau ziemlich schwer.

Von rund 30 Schweizer Studenten gedreht

Gedreht wurde die «Nr. 47»-Serie, die dokumentarisch wirkt, aber mit Spielelementen arbeitet, von rund 30 Schweizer Studenten, Studienabgängern und Quereinsteigern in die Medien. Sie kennen die Sorgen und Nöte ihrer Protagonisten selbst sehr gut. Für sie verfassten sie gemeinsam ein Drehbuch, führten Regie, filmten und schnitten die Serie. Ausserdem standen sie selbst als Handelnde vor der Kamera. Auch die «Verpackung» der Produktion ist dabei sehr jung geraten: Die Musik in der Serie stammt ausschliesslich von Nachwuchskünstlern aus der Schweiz.

Ausgestrahlt werden alle der ursprünglich 18 kurzen Webserien-Folgen der ersten «Nr. 47»-Staffel. Vier Episoden zeigt SRF zwei am Mittwochabend, 13. Juni, ab 20.10 Uhr direkt im Anschluss hintereinander.

Mit Swisscom TV Replay können Sie die Sendung bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung anschauen.

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