Prollig oder cool, kitschig oder antik? Diese Rarität stellte den Trödel-erfahrenen «Bares für Rares»-Moderator Horst Lichter vor ein Rätsel. Was sollte dieses Gebilde aus glänzendem Messing nur sein? Selbst der Experte Sven Deutschmanek konnte es nicht recht einordnen. Doch es klingelte dann doch irgendwann...
Es war tatsächlich ein Telefon! Beim Anblick des Geräts weiss man die Erfindung des Handys doch sehr zu schätzen: Gabriele Schimweg schleppte ihr Säulentelefon aus dem Jahr 1969 an, das zwar nicht handlich, aber irgendwie ... nun ja: schön war.
«Liebe Gabi, was hast du denn da für ein Ding mitgebracht?», begrüsste Horst Lichter die Dame mit ungläubigem Blick. «Dass das ein Telefon sein soll, das kann ich erkennen, aber um Himmels willen: Wo hast du das Ding her?», konnte der Bartträger nicht fassen, welche Kuriosität da vor ihm stand.
Es war ein Geschenk zur Wohnungseinweihung und hatte sogar einen deutschen Stecker dran. «Das heisst, das Teil konnte man ernsthaft benutzen?», wollte Horst immer noch nicht glauben, dass das Messing-Gebilde funktionierte.
Die Wählscheibe hatte sowohl Zahlen als auch Buchstaben, der Hörer war dafür gebrochen und aus Kunststoff. Das Fazit des Experten Sven Deutschmanek: «Man wollte mit diesem Säulentelefon ein Stück antiken Charme, aber auch ein bisschen was Prollig-Kitschiges in den Wohnraum bringen.»
«Es ist äusserst kurios, es ist äusserst selten, das heisst aber nicht gleich, dass der Preis durch die Decke geht», hielt Sven den Ball dennoch flach. Bis zu 150 Euro könnten aber drin sein.
So etwas hatten die Händler auch noch nie gesehen. Neugierig inspizierten Fabian (links) und Lucki die Messingsäule. «Was für ein verrücktes Ding», lautete das Urteil.
«Haste das selber zusammengebaut?», wollte Waldi gleich einmal wissen. Die Einschätzung des kuriosen Exponats fiel allen Händlern schwer.
«Tja, skurril und witzig», überlegte Fabian, ob er das Spass-Telefon haben wollte. 100 Euro wäre es ihm wert gewesen.
«Mir sieht das aus wie ein Lampenfuss», zögerte Waldi noch. «Ich liebe ja skurrile Sachen, aber ich hab im Moment eine Messingallergie.» Trotzdem bot er 180 Euro, war am Ende aber doch froh, dass noch jemand mehr zahlen wollte.
Für 200 Euro ging das Telefon an Händler Markus, nachdem er von Waldi zum Kauf überredet wurde. «Zwei hab ich glücklich gemacht, die Frau und dich, wegen deiner Allergie», lachte er über die Erleichterung seines Kollegen aus der Eifel.
Horst Lichter, der TV-Koch und Oldtimerfan mit dem markanten Schnauzer, führt seit 2013 durch die Trödelshow «Bares für Rares». Es ist derzeit die erfolgreichste Nachmittagssendung des ZDF. Und preisgekürt ist sie seit Neustem auch ...
Horst Lichter freute sich sichtlich über das Publikumsvoting zugunsten seiner «kleinen, gemütlichen» Trödelsendung «Bares für Rares». Sie gewann die Goldene Kamera in der Kategorie «bestes Dokutainment».
«Mir fehlen tatsächlich ein bisschen die Worte»: Horst Lichter nahm stellvertretend für das «Bares für Rares»-Team die Goldene Kamera entgegen.
Den Freudentränen nah: Horst Lichter bei der Verleihung der Goldenen Kamera 2018 in Hamburg.
Zum Erfolgskonzept der Reihe gehören auch sie, die Experten, die eingangs den Wert der (vermeintlichen) Kunstwerke und Antiquitäten schätzen. Von links: Sven Deutschmanek, Dr. Heide Rezepa-Zabel, Horst Lichter und Albert Maier.
Und das sind fünf der wiederkehrenden Kunst- und Antiquitätenhändler, die der Sendung das gewisse Etwas geben (von links): Wolfgang Pauritsch, Susanne Steiger, Fabian Kahl, Ludwig Hofmaier und Walter Lehnertz. Der (körperlich) Kleinste der Runde ist ein ganz besonderes Original ...
Ludwig Hofmaier, 1941 in Saal an der Donau geboren, war in seinem bewegten Leben vieles: (hochoffizieller) Meister im Kunst- und Geräteturnen, (inoffizieller) «Weltmeister im Handlaufen», Gastwirt, Nachtklubbetreiber sowie - natürlich auch das: Antiquitätenhändler.
Wie lange Horst Lichter (links) und Albert Maier wohl noch im ZDF Antiquitäten unter die Lupe nehmen? «Alles in der Welt hört irgendwann mal auf», orakelte Lichter im Interview mit «Quotenmeter.de». Ein allzu nahes Ende der Sendung stehe zwar nicht an, aber: «Ich werde nicht mit 80 noch auf der Bühne stehen.» Ist ja zum Glück noch eine Weile hin.
Na, klingelts? Kitsch-Kuriosität sorgt bei «Bares für Rares» für Staunen
Prollig oder cool, kitschig oder antik? Diese Rarität stellte den Trödel-erfahrenen «Bares für Rares»-Moderator Horst Lichter vor ein Rätsel. Was sollte dieses Gebilde aus glänzendem Messing nur sein? Selbst der Experte Sven Deutschmanek konnte es nicht recht einordnen. Doch es klingelte dann doch irgendwann...
Es war tatsächlich ein Telefon! Beim Anblick des Geräts weiss man die Erfindung des Handys doch sehr zu schätzen: Gabriele Schimweg schleppte ihr Säulentelefon aus dem Jahr 1969 an, das zwar nicht handlich, aber irgendwie ... nun ja: schön war.
«Liebe Gabi, was hast du denn da für ein Ding mitgebracht?», begrüsste Horst Lichter die Dame mit ungläubigem Blick. «Dass das ein Telefon sein soll, das kann ich erkennen, aber um Himmels willen: Wo hast du das Ding her?», konnte der Bartträger nicht fassen, welche Kuriosität da vor ihm stand.
Es war ein Geschenk zur Wohnungseinweihung und hatte sogar einen deutschen Stecker dran. «Das heisst, das Teil konnte man ernsthaft benutzen?», wollte Horst immer noch nicht glauben, dass das Messing-Gebilde funktionierte.
Die Wählscheibe hatte sowohl Zahlen als auch Buchstaben, der Hörer war dafür gebrochen und aus Kunststoff. Das Fazit des Experten Sven Deutschmanek: «Man wollte mit diesem Säulentelefon ein Stück antiken Charme, aber auch ein bisschen was Prollig-Kitschiges in den Wohnraum bringen.»
«Es ist äusserst kurios, es ist äusserst selten, das heisst aber nicht gleich, dass der Preis durch die Decke geht», hielt Sven den Ball dennoch flach. Bis zu 150 Euro könnten aber drin sein.
So etwas hatten die Händler auch noch nie gesehen. Neugierig inspizierten Fabian (links) und Lucki die Messingsäule. «Was für ein verrücktes Ding», lautete das Urteil.
«Haste das selber zusammengebaut?», wollte Waldi gleich einmal wissen. Die Einschätzung des kuriosen Exponats fiel allen Händlern schwer.
«Tja, skurril und witzig», überlegte Fabian, ob er das Spass-Telefon haben wollte. 100 Euro wäre es ihm wert gewesen.
«Mir sieht das aus wie ein Lampenfuss», zögerte Waldi noch. «Ich liebe ja skurrile Sachen, aber ich hab im Moment eine Messingallergie.» Trotzdem bot er 180 Euro, war am Ende aber doch froh, dass noch jemand mehr zahlen wollte.
Für 200 Euro ging das Telefon an Händler Markus, nachdem er von Waldi zum Kauf überredet wurde. «Zwei hab ich glücklich gemacht, die Frau und dich, wegen deiner Allergie», lachte er über die Erleichterung seines Kollegen aus der Eifel.
Horst Lichter, der TV-Koch und Oldtimerfan mit dem markanten Schnauzer, führt seit 2013 durch die Trödelshow «Bares für Rares». Es ist derzeit die erfolgreichste Nachmittagssendung des ZDF. Und preisgekürt ist sie seit Neustem auch ...
Horst Lichter freute sich sichtlich über das Publikumsvoting zugunsten seiner «kleinen, gemütlichen» Trödelsendung «Bares für Rares». Sie gewann die Goldene Kamera in der Kategorie «bestes Dokutainment».
«Mir fehlen tatsächlich ein bisschen die Worte»: Horst Lichter nahm stellvertretend für das «Bares für Rares»-Team die Goldene Kamera entgegen.
Den Freudentränen nah: Horst Lichter bei der Verleihung der Goldenen Kamera 2018 in Hamburg.
Zum Erfolgskonzept der Reihe gehören auch sie, die Experten, die eingangs den Wert der (vermeintlichen) Kunstwerke und Antiquitäten schätzen. Von links: Sven Deutschmanek, Dr. Heide Rezepa-Zabel, Horst Lichter und Albert Maier.
Und das sind fünf der wiederkehrenden Kunst- und Antiquitätenhändler, die der Sendung das gewisse Etwas geben (von links): Wolfgang Pauritsch, Susanne Steiger, Fabian Kahl, Ludwig Hofmaier und Walter Lehnertz. Der (körperlich) Kleinste der Runde ist ein ganz besonderes Original ...
Ludwig Hofmaier, 1941 in Saal an der Donau geboren, war in seinem bewegten Leben vieles: (hochoffizieller) Meister im Kunst- und Geräteturnen, (inoffizieller) «Weltmeister im Handlaufen», Gastwirt, Nachtklubbetreiber sowie - natürlich auch das: Antiquitätenhändler.
Wie lange Horst Lichter (links) und Albert Maier wohl noch im ZDF Antiquitäten unter die Lupe nehmen? «Alles in der Welt hört irgendwann mal auf», orakelte Lichter im Interview mit «Quotenmeter.de». Ein allzu nahes Ende der Sendung stehe zwar nicht an, aber: «Ich werde nicht mit 80 noch auf der Bühne stehen.» Ist ja zum Glück noch eine Weile hin.
Ist das schön oder kann das weg? Bei dieser pompösen Messingsäule mit Hörer und Wählscheibe stand Horst Lichter auf der Leitung. Irgendwann klingelte es dann doch ...
Was war das nun wieder für eine Kuriosität bei «Bares für Rares»? Der Mittwoch hielt ein besonders ungewöhnliches Exemplar für Horst Lichter und sein Trödel-Team bereit. Was es mit dieser Messingsäule auf sich hatte, zeigt unsere Galerie.
«Bares für Rares» läuft werktags um 15.05 Uhr auf ZDF. Mit Swisscom TV Replay können Sie die Sendung bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung anschauen.
Heisses Eisen oder Riesen-Enttäuschung bei «Bares für Rares»: Wie viel Kohle bringt der Antik-Ofen?
Heisses Eisen oder Riesen-Enttäuschung bei «Bares für Rares»: Wie viel Kohle bringt der Antik-Ofen?
Strahlende Augen bei Sven Deutschmanek und Horst Lichter: Bei «Bares für Rares» wurde ihnen ein Holzofen der Extra-Klasse vorgesetzt. Was für eine Antiquität! Die Besitzer planten schon freudig mit dem Verkaufserlös. Doch da hatten sie die Rechnung ohne die Händler gemacht ...
Wolfgang und Matthias Weiss brachten das unhandliche Stück in die Expertenhalle. Einst war der Holzofen ein Spontankauf auf einer Urlaubsreise. Ob da im Kofferraum noch Platz für die Koffer blieb?
«Das ist wirklich ein alter, amerikanischer Leuchtofen», klärte Experte Sven Deutschmanek auf, und zwar von der Marke American Heating, Modell Nummer 16 - ein tolles Schmuckstück fürs Wohnzimmer.
Die robust gestaltete Brennkammer gefiel dem Experten besonders gut. Massiv Gusseisen, mit wunderbarer Vernickelung und von drei Seiten befeuerbar - dieser Ofen weckte in Sven den Urinstinkt des Feuermachens. «Perfekt ist, dass die Scheiben noch alle heil sind», lobte er den guten Zustand.
Bei Öfen wird der Koch in Horst Lichter ohnehin gleich hellhörig, ganz besonders, wenn es sich um so ein antikes Objekt handelt. Denn der Leuchtofen war von 1910 und konnte sogar in seine Einzelteile zerlegt werden.
«Der sieht klasse aus», schwärmte Sven und wies ausdrücklich darauf hin, dass der Trend wieder zum Ofen im Wohnzimmer geht. Das klang nach einer guten Verkaufsgrundlage. 1000 Euro wollten Vater und Sohn für das Prachtstück haben.
Über den Schätzwert von bis zu 3000 Euro freuten sie sich riesig. «Ich muss buchen», sah sich Herr Weiss bereits auf seiner nächsten Reise um die Welt.
«Da gibt es nur ein kleines Problem», hatte Horst Lichter eine dunkle Vorahnung, als er die Händlerkarte zückte. «In der Hoffnung, dass die jetzt 3000 Euro wert ist».
«Der sieht schon sehr perfekt aus», konnte Händler Markus Wildhagen keinen Makel an dem Ofen finden. Eigentlich gute Voraussetzungen für einen Kauf.
Markus und Lucki gefiel das urige Ding recht gut, doch die anderen Händler konnten damit nichts anfangen. «Das is nix für mich», klinkte sich Fabian Kahl direkt aus.
«Das Interesse ist nicht so gross hier. Welchen Preis hatten Sie sich denn vorgestellt?», versuchte Susanne die Verhandlung anzukurbeln. Doch die gewünschten 1500 Euro wollte niemand zahlen. «Aber schön ist er», waren sich die Händler zum Abschied wenigstens einig. Von der Erkenntnis konnten sich die Besitzer leider nichts kaufen. Die geplante Weltreise muss vorerst warten.
Horst Lichter, der TV-Koch und Oldtimerfan mit dem markanten Schnauzer, führt seit 2013 durch die Trödelshow «Bares für Rares». Es ist derzeit die erfolgreichste Nachmittagssendung des ZDF. Und preisgekürt ist sie seit Neustem auch.
Horst Lichter freute sich sichtlich über das Publikumsvoting zugunsten seiner «kleinen, gemütlichen» Trödelsendung «Bares für Rares». Sie gewann die Goldene Kamera in der Kategorie «bestes Dokutainment».
«Mir fehlen tatsächlich ein bisschen die Worte»: Horst Lichter nahm stellvertretend für das «Bares für Rares»-Team die Goldene Kamera entgegen.
Den Freudentränen nah: Horst Lichter bei der Verleihung der Goldenen Kamera 2018 in Hamburg.
Zum Erfolgskonzept der Reihe gehören auch sie, die Experten, die eingangs den Wert der (vermeintlichen) Kunstwerke und Antiquitäten schätzen. Von links: Sven Deutschmanek, Dr. Heide Rezepa-Zabel, Horst Lichter und Albert Maier.
Und das sind fünf der wiederkehrenden Kunst- und Antiquitätenhändler, die der Sendung das gewisse Etwas geben (von links): Wolfgang Pauritsch, Susanne Steiger, Fabian Kahl, Ludwig Hofmaier und Walter Lehnertz. Der (körperlich) Kleinste der Runde ist ein ganz besonderes Original ...
Ludwig Hofmaier, 1941 in Saal an der Donau geboren, war in seinem bewegten Leben vieles: (hochoffizieller) Meister im Kunst- und Geräteturnen, (inoffizieller) «Weltmeister im Handlaufen», Gastwirt, Nachtklubbetreiber. Und natürlich auch das: Antiquitätenhändler.
Wie lange Horst Lichter (links) und Albert Maier wohl noch im ZDF Antiquitäten unter die Lupe nehmen? «Alles in der Welt hört irgendwann mal auf», orakelte Lichter im Interview mit «Quotenmeter.de». Ein allzu nahes Ende der Sendung stehe zwar nicht an, aber: «Ich werde nicht mit 80 noch auf der Bühne stehen.» Ist ja zum Glück noch eine Weile hin.
Zurück zur Startseite