So tapfer meistert die vierjährige Lara ihr Schicksal

in Kooperation mit Huawei

10.12.2018

So tapfer meistert Lara (4) ihr Schicksal

So tapfer meistert Lara (4) ihr Schicksal

Sie ist ein tapferes Mädchen. Lara aus Zürich hat eine seltene Krankheit und ist hochgradig hörbehindert. Dank einer neuen App erhält sie nun Unterstützung beim Lesenlernen.

12.12.2018

Sie ist ein tapferes Mädchen. Lara aus Zürich hat eine seltene Krankheit und ist hochgradig hörbehindert. Dank einer neuen App erhält sie nun Unterstützung beim Lesenlernen.

Sie sprüht nur so vor Lebensfreude. Doch Lara (4) musste in ihrem jungen Leben schon so vieles ertragen. Das Mädchen kam mit einem Gendefekt zur Welt und wurde mit neun Monaten am Kopf operiert. Es hat Herzprobleme und ist hochgradig hörbehindert.

Trotz ihrem Schicksal sprüht Lara nur so vor Lebensfreude.
Bild: Siggi Bucher

Das Hörgerät hilft nur bedingt

Lara nimmt nur Geräusche wahr, die lauter sind als 90 Dezibel. «Das ist vergleichbar mit einem Presslufthammer», erklärt ihr Vater Marco Wyden (32). «Mit einem Hörgerät hört sie ein klein wenig besser, aber verstehen tut sie eigentlich alles mit Lippenlesen. Wenn man langsam spricht, klappt die Verständigung auch ohne Gebärdensprache.»

Trotz ihrer Krankheit zieht sich die tapfere Lara nicht zurück. «Sie geht offen auf andere zu, ist kommunikationsfreudig und ein sehr positiver Mensch», sagt ihre Mutter Bettina Wyden (33).

Die Moderatorin Christa Rigozzi hat die Familie daheim besucht.
Bild: Siggi Bucher

Im Sommer kommt Lara in den Kindergarten. Sie steht bereits jetzt vor einer grossen Herausforderung. Denn die meisten hörbehinderten und gehörlosen Kinder haben Schwierigkeiten damit, lesen zu lernen.

Unterstützung beim Lesenlernen

Huawei hat deshalb die App «StorySign» kreiert, die die Kinder dabei unterstützen soll. «Die Kleinen lernen die Gebärdensprache schnell. Aber die Mehrheit von uns Hörenden beherrscht sie nicht», sagt Christa Rigozzi (35), Botschafterin der App.

Christa Rigozzi und Lara testen die App «StorySign» mit dem Kinderbuch «Peter Hase: Ein Guckloch-Abenteuer».
Bild: Siggi Bucher

So funktioniert «StorySign»

Die App scannt den Text aus einem ausgewählten Kinderbuch und die Animationsfigur übersetzt ihn in Gebärdensprache. Gleichzeitig werden die gedruckten Wörter im Buch hervorgehoben, sodass die Kinder diese Wörter mit den dazugehörigen Begriffen in Gebärdensprache verbinden können.



«Lesen zu können ist für ihre Zukunft von enormer Bedeutung.» Zeitung lesen, E-Mails schreiben, den Fahrplan studieren. Lesen und schreiben gehört fest zum Alltag dazu und ist wichtig für die Bildung.

«Beim Lesenlernen verknüpfen wir Laute mit Buchstaben», erklärt Brigitte Suter, Leiterin des Audiopädagogischen Dienstes am Zentrum für Gehör und Sprache in Zürich. «Stellen Sie sich vor, Sie hören Laute wie M, O, F oder I nicht. Die hörbeeinträchtigten Kinder müssen ejdes Wort in der Lautsprache einzeln lernen, viel üben, wiederholen, sich behelfen mit Lippenlesen. Das kostet die Kinder ganz schön viel Energie. Das Erlernen der visuellen Gebärdensprache ist daher wichtig», so Suter weiter.

«Mit beiden Sprache sind die Kinder gut gerüstet, um lesen zu lernen und damit Wissen immer unabhängiger zu erwerben. Die App hilft dabei, Gebärden und Schrift miteinander zu verbinden.»

Märchenstunde mit Christa

Suter ist überzeugt, dass «StorySign» hörbehinderte und gehörlose Kinder beim Lesenlernen unterstützen kann. Dem kann Marco Wyden nur beipflichten: «Die Satzstellung bei der Gebärdensprache ist ganz anders. Die App hilft extrem, das ein wenig besser zu verstehen.»

Die beiden sind ganz vertieft in das Kinderbuch.
Bild: Siggi Bucher

Entdecken Sie mehr

Schauen Sie sich den «StorySign»-Weihnachtsfilm an, in dem die gehörlose Maisie den Weihnachtsmann trifft und mit dem Mate 20 Pro ein Kinderbuch liest.

Lara hat dank «StorySign» bereits einiges gelernt. Am liebsten probiert sie die App mit ihrer neuen Freundin Christa Rigozzi aus.

Die beiden haben sich bei der Lancierung von «StorySign» in Lappland kennengelernt und auf Anhieb super verstanden. «Ich habe Lara sofort ins Herz geschlossen», schwärmt Rigozzi. «Ihr Schicksal hat mich sehr berührt. Es ist schön zu sehen, wie gut sie und ihre Eltern mit der Krankheit umgehen.»

Dieses Zeichen bedeutet «Christa». Lara deutet mit dem Finger auf das Muttermal der Moderatorin.
Bild: Siggi Bucher

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