Berns Schritt aus Krise mit Schönheitsfehlern

sda

14.2.2021 - 18:39

Der SC Bern macht einen Schritt aus der Krise. Das Tabellenschlusslicht der National League gewinnt den Klassiker zuhause gegen den HC Davos gleich mit 5:1.

Das erste Saisonduell hatten die Davoser am 10. November noch klar mit 6:2 für sich entschieden. Knapp drei Monate später gingen beim neuerlichen Aufeinandertreffen zwischen dem immer noch amtierenden Meister und dem Rekordmeister die Berner als klarer Sieger hervor. Für den krisengeschüttelten SCB war es der zweithöchste Saisonsieg nach dem 6:0 Ende Oktober zuhause gegen Biel.

Ausgerechnet das Powerplay, in dieser Saison eine der Baustellen im Berner Spiel, war für einmal der Schlüssel zum Erfolg. Das 2:0 durch André Heim (20.), das 4:0 durch Vincent Praplan (34.) und das 5:0 durch den Schweden Jesper Olofsson (37.) erzielte die Mannschaft von Trainer Mario Kogler jeweils in Überzahl. Für den SCB waren es im 28. Saisonspiel erst die Powerplay-Tore Nummer 15 bis 17.

Zwei Schönheitsfehler hatte der zweite SCB-Erfolg aus den letzten neun Spielen dennoch: Zum einen verhinderte Aaron Palushaj mit dem Ehrentreffer im Schlussdrittel einen Shutout von Tomi Karhunen, zum anderen schied im Mitteldrittel Eric Blum verletzt aus. Der Verteidiger, der in der 11. Minute mit einem Ablenker das Skore eröffnet hatte, konnte nach einem Check von Fabrice Herzog nicht mehr weiterspielen.

Davos bietet sich bereits am Montag in der PostFinance-Arena die Gelegenheit zur Revanche. Dann können die Bündner wieder auf den Finnen Teemu Turunen setzen, der diese Woche mit der Nationalmannschaft an einem Vierländerturnier teilnahm und dabei als Torschütze glänzte.

Das Telegramm

Bern – Davos 5:1 (2:0, 3:0, 0:1)

0 Zuschauer. – SR Mollard/Stolc, Duarte/Stalder. – Tore: 11. Blum (Colin Gerber, Praplan) 1:0. 20. (19:29) Heim (Andersson, Scherwey/Powerplaytor) 2:0. 28. Praplan (Jeremi Gerber, Henauer) 3:0. 34. Praplan (Jeffrey, Henauer/Powerplaytor) 4:0. 36. Olofsson (Burren, Andersson/Powerplaytor) 5:0. 48. Palushaj (Ullström, Nussbaumer/Powerplaytor) 5:1. – Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Bern, 2mal 2 plus 5 Minuten (Herzog) plus Spieldauer (Herzog) gegen Davos. – PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Ambühl.

Bern: Karhunen; Andersson, Henauer; Burren, Beat Gerber; Colin Gerber, Blum; Thiry; Sopa, Jeffrey, Olofsson; Scherwey, Heim, Moser; Praplan, Bader, Jeremi Gerber; Berger, Fahrni, Dähler.

Davos: Mayer; Nygren, Jung; Heinen, Guerra; Stoop, Barandun; Canova; Frehner, Ullström, Herzog; Marc Wieser, Ambühl, Baumgartner; Palushaj, Nussbaumer, Knak; Marc Aeschlimann, Egli, Kienzle.

Bemerkungen: Bern ohne Neuenschwander, Sterchi, Untersander, Zryd (alle krank), Pestoni, Ruefenacht und Sciaroni (alle verletzt), Davos ohne Du Bois, Paschoud, Rubanik, Dino Wieser (alle verletzt) und Corvi (krank).

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