Transfer-Ticker: Oberlin zu Bayern Amateuren +++ Chelsea entlässt Lampard – kommt Tuchel? ++ Ödegaard zu Arsenal?

red

26.1.2021

Es geht wieder rund auf dem Transfermarkt. Mit unserem Ticker verpassen Sie keinen wichtigen Wechsel – natürlich servieren wir Ihnen auch die brühwarmen Gerüchte.

Oberlin geht in die 3. Bundesliga – zu Bayerns Amateuren

Dimitri Oberlin hat einen neuen Verein gefunden. Der 23-jährige Stürmer einigt sich mit Bayern München auf einen Vertrag bis Ende Saison.

Oberlin wird bei den Amateuren des deutschen Meisters in der 3. Bundesliga zum Einsatz kommen. Oberlin hatte Anfang Dezember seinen Vertrag mit dem FC Basel aufgelöst.

Oberlin war 2017 leihweise von Salzburg zu den Baslern gestossen, wurde dort aber bald nicht mehr glücklich. Es folgten für den gebürtigen Kameruner leihweise Engagements bei Empoli und dem belgischen Klub Zulte Waregem, ehe er im Sommer 2020 wieder nach Basel zurückkehrte.

«Nicht erst seit dem Wechsel von Leon Dajaku zu Union Berlin waren wir auf der Suche nach einer Verstärkung für unsere Offensive. Dimitri hat in der Vergangenheit bereits auf höchstem Niveau sein Können unter Beweis gestellt. Wir freuen uns sehr, dass er sich unserer jungen Mannschaft angeschlossen hat und sind davon überzeugt, dass er uns schnell weiterhelfen kann», kommentiert Bayerns Campus-Leiter Jochen Sauer die Verpflichtung.

«Ich freue mich unglaublich, in den nächsten Monaten im Trikot dieses fantastischen Klubs auflaufen zu können. Ich habe grosse Lust auf die Aufgabe mit der zweiten Mannschaft in der 3. Liga und werde alles geben, um den Verantwortlichen schon bald das Vertrauen zurückzugeben», sagt Oberlin nach seiner Vertragsunterschrift.

Odegaard-Leihe ohne Kaufoption steht vor Abschluss

Papu Gomez wechselt wohl zu Sevilla

Chelsea trennt sich von Lampard – kommt Tuchel?

Chelsea trennt sich von Trainer Frank Lampard. Zwar hatten sich die Londoner am Sonntag für die Achtelfinals im FA Cup qualifiziert, in der Meisterschaft befinden sie sich aber seit Wochen im Tief.

Aus den letzten fünf Meisterschaftsspielen resultierte nur ein Sieg, in der Tabelle der Premier League liegt Chelsea auf Platz 9, der Rückstand auf Leader Manchester United beträgt bereits elf Punkte.

Der langjährige Chelsea-Spieler Lampard hatte das Team im Sommer 2019 übernommen. In seiner ersten Saison erreichte er mit einer stark verjüngten Mannschaft Rang 4 in der Meisterschaft sowie den Final im FA Cup. In der Champions League schaffte er zweimal die Qualifikation für die K.o.-Runde.

Als möglicher Nachfolger Lampards wird der an Weihnachten bei Paris Saint-Germain entlassene Deutsche Thomas Tuchel gehandelt.

Arsenal will Supertalent Ödegaard

Mikel Arteta will offenbar das norwegische Supertalent Martin Ödegaard von Real Madrid zum FC Arsenal locken. Laut Transferexperte Fabrizio Romano haben die «Gunners» mit dem Norweger und Real bereits eine Einigung erzielt, er soll bis zum Saisonende ausgeliehen werden.

Der 22-Jährige, der schon vor Jahren mit seinem Wechsel zu den «Königlichen» für Schlagzeilen sorgte, sitzt unter Trainer Zinédiné Zidane in der laufenden Saison meist nur auf der Bank. Dies obwohl die Madrilenen den zweijährigen Leihvertrag des Mittelfeldspielers im letzten Sommer vorzeitig beendeten. Bei Real Sociedad hatte der norwegische Nationalspieler zuvor hervorragende Leistungen gezeigt.



Seine nächste Chance soll Ödegaard nun augenscheinlich in der Premier League erhalten. Sollte der Wechsel tatsächlich über die Bühne gehen, könnte der Youngster schon bald zusammen mit dem Schweizer Nati-Captain Granit Xhaka im Mittelfeld der Nordlondoner für Furore sorgen. 

Spielt Odegaard schon bald zusammen mit Granit Xhaka beim FC Arsenal?
Bild: KEYSTONE

Labbadia und Preetz gefuert – Dardai wieder Hertha-Coach

Hertha Berlin trennt sich von Trainer Bruno Labbadia und Manager Michael Preetz. Der Nachfolger für den Coach steht schon bereit: Pal Dardai, zwischen 2015 und 2019 schon Cheftrainer der Berliner und seither in anderer Funktion beim Verein tätig, kehrt an die Seitenlinie zurück. Andreas «Zecke» Neuendorf und Admir Hamgazic werden ihn als Assistenten unterstützen.

Armando Sadiku wechselt nach Bolivien

Armando Sadiku begibt sich auf ein Südamerika-Abenteuer. Der ehemalige Super-League-Stürmer wechselt vom türkischen Verein Erzurumspor nach Bolivien zu Club Bolívar – seit Kurzem ein Partnerklub von Manchester City.

Arkadiusz Milik wechselt zu Olympique Marseille

Der Wechsel von Napoli-Angreifer Arkadiusz Milik zu Olympique Marseille ist laut dem italienischen Transfer-Experten Fabrizio Romano in trockenen Tüchern. Der 26-Jährige Stürmer kam bei den Süditalienern in der laufenden Saison noch nicht zum Einsatz.

Gemäss Romano findet der Wechsel zunächst auf Leihbasis statt, die Franzosen sollen aber eine Option zur definitiven Verpflichtung des Polens besitzen. Eine offizielle Bestätigung stehe noch aus, weil der Medizincheck noch nicht absolviert sei.

Inter in Gesprächen mit Lautaro Martinez

Inter Mailand befindet sich in Gesprächen mit Angreifer Lautaro Martinez und Abwehrspieler Alessandro Bastoni. Dabei soll es um etwaige Vertragsverlängerungen gehen. Lautaro Martinez wurde während des letzten Sommers immer wieder mit einem Wechsel zum FC Barcelona in Verbindung gebracht. Der Transfer scheiterte schlussendlich an den zu hohen Forderungen der Italiener.

Bastoni sei kurz davor bei Inter einen Fünfjahresvertrag zu unterschreiben. Der 21-Jährige Abwehrturm wurde in den vergangenen Jahren an Atalanta Bergamo und Parma Calcio ausgeliehen. Unter Trainer Antonio Conte konnte sich der 1,90m-Hüne nun durchsetzen. Bastoni kam in der laufenden Saison in 15 von 18 Ligaspielen und in allen sechs Partien in der Champions League zum Einsatz.

Wie nahe Lautaro Martinez an einer Vertragsverlängerung ist, liess Fabrizio Romano derweil offen. Im Januar kamen bisher vergleichsweise wenig Gerüchte über einen Wechsel des Argentiniers auf. Im Sommer dürfte sich das wieder ändern.

RB Leipzig will prominenten neuen Stürmer

Laut Medienberichten aus England (Leicester Mercury) und Deutschland (Bild) hofft RB Leipzig noch diesen Januar auf Verstärkung im Sturm. Demnach soll Julian Nagelsmann eine Drei-Mann-Liste erstellt haben, auf der sich neben Liverpool-Stürmer Divock Origi auch Nizzas Kasper Dolberg und Leicester Citys Kelechi Iheanacho befinden.

Eine Verpflichtung des belgischen Nationalstürmers Origi wäre so etwas wie ein Coup für den Bundesligisten. Der 25-Jährige dürfte wohl nicht abgeneigt sein. Trotz etlicher wichtiger Tore für die «Reds» im Verlauf der letzten Jahre – zum Beispiel im Champions-League-Final gegen Tottenham – sitzt der Stürmer unter Jürgen Klopp meist nur auf der Bank.

Selbst der bis 2024 gültige Vertrag des Belgiers dürfte kein Problem darstellen. Leipzig hofft nämlich lediglich auf eine Verpflichtung auf Leihbasis.

Mit diesem Abschluss schiesst Divock Origi den FC Liverpool in Madrid zum sechsten Champions-League-Titel der Vereinsgeschichte.
Bild: KEYSTONE

Jesse Lingard wohl bald nicht mehr bei ManUnited

Manchester United befindet sich aktuell im Hoch. Die «Red Devils» übernahmen am Mittwoch (20. Januar) mit einem Sieg über Fulham erneut die Tabellenspitze der Premier League. Wenig verwunderlich könnte sich deshalb einer der Antihelden der letzten Jahre, Jesse Lingard, bald aus Manchester verabschieden.

Der Angreifer, der häufiger in den sozialen Medien als auf dem Fussballplatz auf sich aufmerksam machte, soll auf dem Einkaufszettel von Tottenham Hotspur, West Ham United und Sheffield United stehen. Das zumindest berichtet die Sportseite «talkSport».

Der Artikel weist darauf hin, dass Tottenham-Trainer José Mourinho zu seiner Zeit bei ManUnited vermehrt auf den heute 28-Jährigen setzte. Ob der Portugiese immer noch so begeistert vom offensiven Mittelfeldspieler ist, darf aber getrost bezweifelt werden.

Neben den drei Premier-League-Mannschaften sind laut dem Bericht auch noch der FC Porto und Nizza an Lingard interessiert.

Hoffnungsträger Huntelaar zurück bei Schalke

Die Rückkehr von Klaas-Jan Huntelaar zu Schalke 04 ist perfekt. Der 37-jährige Stürmer von Ajax Amsterdam wechselt mit sofortiger Wirkung zu seinem ehemaligen Klub. Der Niederländer unterschrieb einen Vertrag bis zum Saisonende. Er hatte von 2010 bis 2017 insgesamt 126 Pflichtspiel-Tore für Schalke erzielte.

Er ist nach Sead Kolasinac von Arsenal der zweite Winter-Rückkehrer, der in Gelsenkirchen zum Klassenerhalt beitragen soll. Trotz des fortgeschrittenes Alters von Huntelaar hatte sich Trainer Christian Gross zuletzt für die Rückholaktion stark gemacht: «Er würde uns wahnsinnig gut tun. Wenn ein Spieler mit der Erfahrung, mit dieser Aura, dieser Persönlichkeit und mit diesen Qualitäten sich noch mal bei uns reinhängen würde, wäre das fantastisch», sagte der Zürcher.

Schalke-Rückkehrer Huntelaar glaubt an den Klassenerhalt

Schalke-Rückkehrer Huntelaar glaubt an den Klassenerhalt

Der FC Schalke 04 holt Stürmer Klaas-Jan Huntelaar im Kampf gegen den Abstieg von Ajax Amsterdam zurück. Der 37-Jährige will helfen, den Abstieg drohenden Abstieg abzuwenden.

19.01.2021

Vater dementiert Berichte: Alaba doch nicht zu Real?

David Alabas Wechsel vom FC Bayern München zu Real Madrid scheint in trockenen Tüchern zu sein. Die spanische Zeitung «Marca» berichtet, der 28-jährige Österreicher habe beim Team von Zinedine Zidane einen Vierjahresvertrag unterschrieben und bereits den Medizincheck bestanden.

Laut «Sport 1» ist das aber eine Falschmeldung. «Alaba hat noch keinen Medizincheck bei den Königlichen absolviert und auch noch keinen Vertrag unterschrieben», ist auf dem Online-Portal des deutschen TV-Senders zu lesen. Alabas Vater George, der seinen Sohn zusammen mit Pini Zahavi berät, bestätigt dies: «Es ist noch keine Entscheidung gefallen und David hat bei Real auch noch nicht unterschrieben. Neben Real gibt es weitere Vereine, die an ihm interessiert sind. Für ihn zählt weiterhin, dass er sich voll auf die Bayern und auf seine Leistungen konzentrieren will.»

Real Madrid bleibt dennoch der Top-Favorit auf den Transfer, aber auch Barça, PSG und Klubs aus der englischen Premier League sollen noch im Rennen um den Abwehrspieler sein. Alaba kann im Sommer ablösefrei wechseln. Ein Verbleib bei Bayern scheint mittlerweile ausgeschlossen.

Laut «Sport 1» hängt Alabas Entscheid auch von der bevorstehenden Präsidentschafts-Wahl beim FC Barcelona ab. Sollte Ex-Präsident und Zahavi-Freund Joan Laporta an die Barça-Spitze zurückkehren, müsse Real noch einmal zittern.

SINSHEIM, GERMANY - SEPTEMBER 27: (BILD ZEITUNG OUT) David Alaba of Bayern Muenchen looks on during the Bundesliga match between TSG Hoffenheim and FC Bayern Muenchen at PreZero-Arena on September 27, 2020 in Sinsheim, Germany. (Photo by Mario Hommes/DeFodi Images via Getty Images)
David Alabas Zukunft ist offenbar noch immer nicht geklärt.
Bild: Getty Images

Offiziell: Milan holt Mandzukic

Die AC Milan verstärkt sich in der Offensive mit Mario Mandzukic. Der zuletzt vereinslose Kroate unterschreibt beim Serie-A-Leader einen Vertag bis Ende Saison mit Option auf ein weiteres Jahr. Der 34-Jährige hatte bereits zwischen 2015 und 2019 für Juve in der Serie A gespielt und sich Anfang 2020 dem Katar-Klub Al-Duhail angeschlossen, seinen Vertrag nach sieben Monaten aber vorzeitig aufgelöst.

Milik vor Wechsel zu Marseille

Arkadiusz Milik wechselt laut italienischen Medienberichten von Napoli zu Marseille. Nach einem halben Jahr ohne Spielpraxis soll der polnische Stürmer am Dienstag in Südfrankreich den Medizincheck absolvieren. Laut «Sky Italia» wird Milik zunächst aus finanziellen Gründen nur ausgeliehen und soll nach einem Jahr von Marseille fix für 8 Millionen Euro (plus möglicher Bonuszahlungen) übernommen werden.

Schalke will auch Rafinha zurück

Der FC Schalke 04 setzt im Kampf um den Klassenverbleib auf Rückkehrer mit königsblauen Genen. Nach der Verpflichtung von Sead Kolasinac steht nun auch Klaas-Jan Huntelaar von einem Comeback an alter Wirkungsstätte. Christian Gross bestätigte am Freitag Kontakte zum 37 Jahre alten Angreifer von Ajax Amsterdam.

Und mit Rafinha könnte gleich der nächste Ex-Schalker zu seinem früheren Klub zurückkehren. Nach Medienberichten soll der Brasilianer, der zwischen 2005 und 2010 für den Revierclub spielte und mit dem FC Bayern 2013 das Triple gewann, ein Kandidat für die schwächelnde rechten Abwehrseite sein. Der Vertrag des 35-Jährige mit Olympiakos Piräus läuft demnach zwar bis 2022, soll aber eine Ausstiegsklausel enthalten. Laut «Sport Bild» kann Rafinha im Winter ablösefrei wechseln. 



Bayern-Talent Zirkzee in die Premier League?

Laut «TalkSPORT» steht Bayerns Sturm-Juwel Joshua Zirkzee vor einer Ausleihe zum FC Everton. Der 19-Jährige, der beim deutschen Meister in dieser Saison nur selten zum Einsatz kam, fordert offenbar mehr Spielpraxis. Im Sommer setzten die Bayern dem Angreifer aber mit Eric Maxim Choupo-Moting einen weiteren Stürmer vor die Nase, sodass Zirkzee dem Vernehmen nach unbedingt weg will. In München hat der junge Niederländen noch Vertrag bis 2023.

Özil-Transfer rückt näher

Mesut Özils Wechsel von Arsenal zu Fenerbahce Istanbul rückt offenbar näher. Am Donnerstag bestätigte Mikel Arteta, dass Gespräche im Gange seien. Ein Update wollte der Arsenal-Coach aber nicht liefern. Unter der Woche liess sich bereits Fenerbahce-Präsident Ali Koc wie folgt zitieren: «Wir können bestätigen, dass wir in dieser Sache ein bisschen weitergekommen sind. Aber es ist noch nichts perfekt.»

St. Gallen: Euclides Cabral kommt, Rüfli geht

Euclides Cabral will seine Karriere beim FC St. Gallen neu lancieren. Der gebürtige Portugiese wechselt von den Grasshoppers in die Ostschweiz. Cabral hatte sich im Mai im Trainings den rechten Mittelfussknochen gebrochen und musste operiert werden. Bis zu der schweren Verletzung war der Verteidiger Stammspieler.

Cabral könnte in der St. Galler Verteidigung die Position von Vincent Rüfli einnehmen. Der bald 33-Jährige, im Jahr 2011 für Servette Torschütze von hinter der Mittellinie, wechselt bis Ende Saison leihweise in die Challenge League zu Stade Lausanne-Ouchy. Rüfli stiess im Juni 2019 zum FCSG und kam in 24 Meisterschafts- und zwei Cupspielen zum Einsatz. Sein Vertrag läuft im Sommer aus.

Tushi leihweise von Basel nach Wil

Tician Tushi wechselt bis Ende Saison leihweise zum FC Wil in die Challenge League. Da soll der 19-jährige Offensivspieler mehr Spielpraxis erhalten. Beim FCB kam Tushi in dieser Saison nur selten zum Zug. In Wil trifft der U20-Nati-Spieler auf seinen ehemaligen Junioren-Trainer Alex Frei.

YB stattet Rieder mit Profivertrag aus

Die Young Boys vollziehen den logischen Schritt. Fabian Rieder erhält bei YB einen Vertrag bis 2024. Der 18-jährige Mittelfeldspieler, der zuletzt das Berner U21-Team als Captain anführte, hat seine Tauglichkeit in der höchsten Schweizer Spielklasse in dieser Saison bereits bewiesen.

Rieder lieferte im Trikot des Meisters und Cupsiegers konstant gute Leistungen ab, nachdem er am 17. Oktober 2020 in Genf gegen Servette sein Debüt in der Super League gegeben hatte. Mittlerweile hat er zehn Meisterschaftseinsätze für die Mannschaft von Gerardo Seoane auszuweisen. Zudem stand er in fünf der sechs Gruppenspiele in der Europa League auf dem Platz.

Schalke an Huntelaar dran

Nach der Verpflichtung von Sead Kolasinac plant der FC Schalke 04 angeblich eine weitere spektakuläre Rückholaktion. Wie «Bild» und «Kicker» am Donnerstag berichten, will der abstiegsbedrohte Bundesligist seinen früheren Stürmer Klaas-Jan Huntelaar von Ajax Amsterdam zurückholen und damit die Lücke im Angriff füllen.

Der einstige Weltklasse-Stürmer, der bis 2017 in sieben Jahren 126 Tore für Schalke erzielte, ist allerdings inzwischen 37 Jahre alt. Bereits vor Monaten hatte der Niederländer erklärt, dass er im kommenden Sommer seine Karriere bei Ajax beenden wird.

Kehrt Klaas-Jan Huntelaar zu Schalke zurück?
Kehrt Klaas-Jan Huntelaar zu Schalke zurück?
Keystone

Fix: Jovic kehrt zu Eintracht Frankfurt zurück

Der serbische Stürmer Luka Jovic kehrt auf Leihbasis bis Saisonende zu Eintracht Frankfurt zurück. Jovic hatte den Bundesligisten im Sommer 2019 für 63 Millionen Euro Ablöse in Richtung Real Madrid verlassen. Bei den Königlichen konnte sich der 23-Jährige jedoch nicht durchsetzen. 

Haaland in Manchester heiss begehrt

Erling Haaland ist aktuell wohl der begehrteste Spieler der Welt. Wie die «Bild» berichtet, scheint das Interesse aber vor allem in der englischen Fussballhochburg Manchester sehr gross zu sein. Und das auf der blauen als auch auf der roten Seite der Stadt.

Die deutsche Zeitung behauptet, Manchester City sei bereit, im Gegenzug für Haaland auf Geld zu verzichten, dass ihnen die Dortmunder schulden. Beziehungsweise schulden werden, denn sollte der BVB sein anderes Angriffs-Juwel Jadon Sancho verkaufen, müssten sie 15 Prozent der Ablösesumme an die «Citizens» überweisen – so steht es im Vertrag des 20-Jährigen.

Natürlich würde das für die Verpflichtung Haalands noch nicht reichen, da müssten die Engländer wohl eine ordentliche Summe oben drauf legen. 2021 greift im Arbeitspapier des Norwegers nämlich noch gar keine Ausstiegsklausel. Diese soll erst ab dem Sommer 2022 gültig und auf 75 Millionen Euro angesetzt sein.

Erling Braut Haaland ist bei den Top-Klubs begehrt.
Bild: Keystone

Aber Pep Guardiolas City ist nicht der einzige Interessent in Manchester. Auch die «Red Devils», die aktuell unter Haaland-Landsmann Ole Gunnar Solskjaer gross aufspielen, sollen so richtig heiss sein. Laut der spanischen Zeitung «Don Balon» will der Tabellenführer der Premier League ganze 150 Millionen Euro für den Stürmer auf den Tisch legen. Und das noch diesen Sommer.

Wo genau die Engländer dieses Geld her haben sollen, weiss die Zeitung nicht so genau. Haaland selbst würde zu einer Zusammenarbeit mit Norwegen-Legende Solskjaer wohl nicht nein sagen. Aber genügen dem Torgaranten auch die Ambitionen des Traditionsklubs? Noch ist die Saison in England nicht zu Ende und in den letzten Jahren fehlte den «Red Devils» für die ganz grossen Namen schlicht der Erfolg

Das Seilziehen um Kylian Mbappé geht in die nächste Runde

Der einzige Grund, weshalb Kylian Mbappé aktuell nicht ganz so beliebt ist wie Haaland, ist sein Preis. Den Franzosen kann sich schlicht niemand leisten. Oder fast niemand. Zumindest in Madrid und Liverpool scheint die Brieftasche dick genug zu sein. Immer wieder werden die beiden Champions-League-Finalisten von 2018 mit dem 22-Jährigen Weltmeister in Verbindung gebracht.

Neusten Informationen der spanischen «AS» zufolge soll momentan der spanische Meister die Nase vorn haben. Um für die schwindelerregende Ablösesumme aufzukommen, sei Real-Trainer Zidane bereit nicht weniger als sechs Spieler zu verkaufen. Zum alten Eisen zählen bei den Königlichen demnach Marcelo, Gareth Bale, Luka Jovic, Isco, Dani Ceballos und Brahim Diaz.

Sollten diese Gerüchte stimmen, dürfte sich der Kaufpreis des Franzosen wohl auf über 200 Millionen Euro belaufen. Bei so einem Preis wäre wohl sogar der FC Liverpool ausgestochen. Englischen Medienberichten zufolge beobachten die «Reds» die Vertragssituation Mbappés aber sehr genau. Trainer Jürgen Klopp soll zudem in persönlichem Kontakt mit dem Stürmer stehen. Es wird gemunkelt, dass eine Zusammenarbeit für beide einen Traum erfüllen würde.

Bayern München an englischem Zweitliga-Spieler interessiert

Der britische «Guardian» will wissen, dass Triple-Sieger Bayern München eine Verpflichtung von Reading-Spieler Omar Richards im Auge hat. Der 22-Jährige, der in der zweithöchsten englischen Spielklasse als Linksverteidiger tätig ist, steht ab Juni ohne Vertrag da und soll deshalb bereits im Januar ein Abkommen mit dem deutschen Rekordmeister unterschreiben.

Die Bayern würden sich damit einer Reihe deutscher Klubs anschliessen, die aktuell junge Talente aus England in die Bundesliga holen. Die erfolgreichsten Beispiele präsentiert Borussia Dortmund, denen mit Jadon Sancho und Jude Bellingham zwei einzigartige Coups gelangen.

Napoli bleibt bei Koulibaly knallhart

Der SSC Neapel will Abwehrspieler Kalidou Koulibaly nur für eine neunstellige Summe ziehen lassen. Zumindest behauptet das ein Bericht von «Talksport». Diese Informationen sollen direkt von Napoli-Besitzer Aurelio De Laurentiis stammen. Als Interessenten des 29-Jährigen wird seit Jahren so ziemlich jeder europäische Top-Klub gehandelt. Bisher war aber niemand bereit, die geforderten 100 Millionen Euro zu überweisen.

Dembélé leihweise zu Atlético  – Lyon holt als Ersatz Slimani

Wird Schär zu Liverpools Schnäppchen-Lösung?

Der FC Liverpool hat grosse Verletzungssorgen in der Abwehr. Die beiden Stamm-Innenverteidiger Virgil van Dijk und Joe Gomez fallen seit Monaten aus und auch Back-up Joel Matip hat immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen – das macht sich jetzt so richtig bemerkbar. Die Elf von Jürgen Klopp hat von den letzten drei Ligaspielen nur zwei Punkte geholt. Schon jetzt haben die «Reds» mehr Punkte liegen gelassen als in der kompletten Vorsaison – und es sind noch nicht einmal die Hälfte aller Partien gespielt.

Mit Fabinho und Jordan Henderson bilden aktuell zwei Mittelfeldspieler das Innenverteidiger-Duo. Weil van Dijk und Gomez noch lange nicht fit sind, will Liverpool nun einen Abwehrspieler verpflichten. Spekuliert wird unter anderem über Leipzigs Dayot Upamecano und Schalkes Ozan Kabak. Allerdings hat Jürgen Klopp zuletzt erklärt, dass auch der FC Liverpool stark von der Pandemie betroffen sei und der Klub aktuell nicht viel Geld für neue Spieler zur Verfügung habe.

Deshalb sucht man offenbar nach einer günstigen Lösung. Sprich nach einem Innenverteidiger, der Premier-League-Niveau hat, aber nicht viel Ablöse kostet. Einer, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Die englische «Daily Mail» bringt den einen oder anderen Kandidaten ins Spiel – und in die sechsköpfige Liste reiht sich auch ein Schweizer ein: Fabian Schär.

Hier rettet Schär gegen Liverpool in höchster Not.
Hier rettet Schär gegen Liverpool in höchster Not.
Bild: Keystone

Tatsächlich ist das Gerücht nicht ganz abwegig. Schliesslich spielt der Nati-Verteidiger seit zweieinhalb Jahren ziemlich konstant in der Premier League und sein Vertrag läuft im kommenden Sommer aus. Und: Liverpool hatte in Vergangenheit immer wieder Interesse an Schär gezeigt, schon vor dieser Saison machte das Gerücht die Runde, der 29-Jährige könnte zu den «Reds» wechseln. 

Mit einer starken Leistung im Duell mit Liverpool konnte Schär vor wenigen Tagen gleich Werbung in eigener Sache betreiben – Newcastle trotzte dem Meister ein 0:0 ab und Schär glänzte mit einer spektakulären Rettungstat. Übrigens: Beim Ausscheiden im FA Cup gegen Arsenal stand Schär am Wochenende nicht im Newcastle-Kader, obwohl er in den letzten Spielen immer zum Stammpersonal gehörte. Wurde ihm nur eine Pause gegönnt oder steckt mehr dahinter? 

GC bedient sich wieder einmal bei Wolverhampton

GC holt schon wieder einen Spieler der Wolverhampton Wanderers. Der dänische U-Nationalspieler Oskar Buur wechselt leihweise für anderthalb Jahre zu den Grasshoppers. Buur wird damit zum fünften Wolverhampton-Spieler, der zurzeit auf Leihbasis beim Challenge-League-Leader spielt. In der laufenden Saison kam der 22-Jährige bei den Wolves zu einem Teileinsatz in der Premier League. 

Lugano verstärkt sich mit Challenge-League-Knipser

Letzte Saison war Asumah Abubakar mit 15 Toren für Kriens der drittbeste Torschütze in der Challenge League (hinter dem Lausanne-Duo Turkes und Zeqiri). Und auch in dieser Saison knipst der 23-jährige Portugiese wie am Laufmeter. 7 Tore und 4 Assists – nur Yanis Lahiouel von Stade Lausanne-Ouchy weist in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse bessere Skorerwerte vor (8 Tore, 4 Assists). 

Abubakars Leistungen bleiben nicht unbeachtet. Jetzt hat Lugano zugeschlagen und den Torjäger verpflichtet. Er unterschreibt bei den Tessinern einen Vertrag bis 2023.

Tarashaj spielt neu für den FCZ

Der zuletzt vereinslose Shani Tarashaj hat im FC Zürich einen neuen Arbeitgeber gefunden. Wie der Zürcher Stadtklub in einem Communiqué bekannt gab, steht der 25-jährige Offensivspieler seit Anfang Jahr für den FCZ im Einsatz, nachdem er bei Everton seinen Vertrag aufgelöst hatte. Tarashaj soll über die U21 an die erste Mannschaft der Zürcher herangeführt werden.

Tarashaj begann seine Profikarriere 2013 bei den Grasshoppers, wo er bereits einen Teil der Nachwuchsstufen durchlaufen hatte. 2016 sicherte sich Everton die Rechte am fünffachen Schweizer Internationalen. Zu einem Einsatz in der Premier League kam Tarashaj jedoch nie, stattdessen verlieh Everton den Zürcher zurück an GC, Eintracht Frankfurt und den niederländischen Erstligisten FC Emmen.

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