Fribourg – Lausanne 5:4nV

Killian Mottet schiesst Freiburg in die Halbfinals

bi, sda

2.4.2022 - 23:10

Der Freiburger Samuel Walser (links) wehrt sich gegen Lausannes Lukas Frick
Keystone

Killian Mottet schiesst den HC Fribourg-Gottéron nach 78:12 Minuten zum 5:4 nach Verlängerung gegen Lausanne und wie zuletzt 2014 in die Halbfinals.

bi, sda

2.4.2022 - 23:10

Lausannes Captain Lukas Frick wurde nach einer hektischen, intensiven ersten Verlängerung zur tragischen Figur. Frick, der in der regulären Spielzeit Lausanne noch 4:3 in Führung gebracht hatte, leistete sich vor dem eigenen Gehäuse einen kapitalen Scheibenverlust. David Deharnais, noch ohne Torerfolg in den Playoffs in der National League, bediente Killian Mottet, der Goalie Tobias Stephan keine Abwehrchance liess.

Drei der fünf Partien endeten in einer Overtime; Gottéron gewann zwei davon und so die Serie.

Vor der dritten Verlängerung in dieser Serie lieferten sich die Freiburger und Waadtländer eine Bataille auf Augenhöhe. Zweimal führte Fribourg-Gottéron, 1:0 und 2:1, während 4:44 Minuten. Zweimal führte aber auch der Lausanne Hockey Club, 3:2 und 4:3, während 13:54 Minuten.

Von Bedeutung waren erneut die «special teams», also das Über- und Unterzahlspiel. In den ersten vier Partien hatte Lausanne im Powerplay nie getroffen: 0 Tore und zwei Gegentreffer aus 15 Überzahlchancen. In Freiburg trafen die Waadtländer endlich mit einem Mann mehr auf dem Eis: Martin Gernat gelang für Lausanne das 2:2 und Lukas Frick später noch das 4:3.

Aber: Wieder hielt sich Gottéron dank der Spezial-Situationen im Spiel. Die Freiburger erzielten sämtliche vier Tore mit einem Mann mehr auf dem Eis. Chris DiDomenico war an allen vier Powerplay-Toren beteiligt. Aus dem ersten vier Powerplay-Chancen machte Gottéron durch Julien Sprunger, DiDomenico (2) und Killian Mottet vier Tore.

Telegramm

Fribourg-Gottéron – Lausanne 5:4 (1:1, 2:2, 1:1, 1:0) n.V.

8934 Zuschauer (ausverkauft). – SR Stricker/Tscherrig, Obwegeser/Cattaneo. – Tore: 15. (14:10) Sprunger (Gunderson, DiDomenico/Powerplaytor) 1:0. 16. (15:36) Frick (Paré) 1:1. 21. (20:41) DiDomenico (Desharnais, Mottet/Powerplaytor) 2:1. 24. Gernat (Kenins, Genazzi/Powerplaytor) 2:2. 26. Gernat (Kenins, Fuchs) 2:3. 37. DiDomenico (Desharnais, Mottet/Powerplaytor) 3:3. 44. Frick (Fuchs/Powerplaytor) 3:4. 47. Mottet (Gunderson, DiDomenico/Powerplaytor) 4:4. 79. (78:12) Mottet (Desharnais) 5:4. – Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 7mal 2 plus 5 Minuten (Gernat) gegen Lausanne. – PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Bertschy.

Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Jecker; Sutter, Furrer; Diaz, Dufner; Chavaillaz; Marchon, Desharnais, Mottet; Sprunger, Schmid, DiDomenico; Rossi, Walser, Jörg; Brodin, Haussener, Bykow; Bougro.

Lausanne: Stephan; Glauser, Genazzi; Marti, Gernat; Heldner, Frick; Krueger, Baumgartner; Paré, Emmerton, Sekac; Riat, Jäger, Bozon; Bertschy, Fuchs, Kenins; Krakauskas, Maillard, Arnold.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Rantakari (überzähliger Ausländer).

bi, sda