Meunier offenbar zum BVB – Havertz-Wechsel steht wohl bevor

jar

15.3.2020

Thomas Meunier (r.) könnte in der nächsten Saison für Dortmund auflaufen.
Bild: Getty

Der Ball ruht, in der Gerüchteküche wird aber bereits wieder gekocht. Offenbar wird ein Spieler von Paris St. Germain im Sommer nach Dortmund wechseln. Ausserdem spricht Leverkusen-Trainer Peter Bosz offen über den möglichen Abgang seines wertvollsten Spielers.

Darf sich Lucien Favre bereits über den ersten BVB-Transfer im Sommer freuen? Angeblich hat Thomas Meunier von Paris Saint-Germain bereits einen Vertrag bei Borussia Dortmund unterschrieben. Das behauptet zumindest der ehemalige französische Nationalspieler Jérôme Rothen, der in seiner Karriere selbst während fünf Jahren für PSG spielte.

«Es ist nicht nur fast perfekt, sondern er hat in Dortmund unterschrieben», sagt der 41-Jährige dem französischen Sender «RMC Sport». «Ich weiss es. Aber mehr werde ich nicht verraten, weil Meunier das nicht nicht gefallen würde.»

Der belgische Rechtsverteidiger kann im Sommer ablösefrei wechseln und würde beim BVB wohl Achraf Hakimi ersetzen, der nach zweijähriger Leihe höchstwahrscheinlich zu Real Madrid zurückkehren wird.

Bosz und Völler sprechen über möglichen Havertz-Abgang

Kai Havertz wird Bayer Leverkusen nach Einschätzung von Trainer Peter Bosz zum Saisonende verlassen. «Er kann im nächsten Sommer nicht gehalten werden. Das wird eine Überweisung von über 100 Millionen Euro», sagt der Niederländer dem «Algemeen Dagblad». Der 20-jährige deutsche Nationalspieler hat gemäss «Transfermarkt» einen Markwert von 90 Millionen Euro. Leroy Sané (100 Mio. Euro) ist der einzige Deutsche, der einen noch höheren Marktwert besitzt als der Bayer-Youngster.

Kai Havertz wird unter anderem mit Bayern und Liverpool in Verbindung gebracht.
Bild: Keystone

Leverkusens Geschäftsführer Rudi Völler dementiert die Aussage von Bosz zur Zukunft des Mittelfeldspielers nicht. «Dass Kai Havertz der beste deutsche Nachwuchsspieler ist, da braucht man kein grosser Prophet zu sein. Und dass seine Karriere nicht ewig in Leverkusen sein wird, auch nicht», meint Völler in der Sport1-Sendung «Doppelpass.» «Wir erfreuen uns im Moment noch an ihm. Aber ob es noch über den Sommer hinausgeht, wird man dann sehen.»

Ein Abgang Havertz' wäre für Bayer laut Bosz ein schwerer sportlicher Verlust. «Kai ist 20 Jahre alt, aber dies ist bereits seine vierte Saison in der Bundesliga. Das sagt viel aus. Jeder in Deutschland sieht ihn als Wunderkind», so der Bayer-Coach. Neben Bundesliga-Krösus Bayern München soll auch der FC Liverpool an Havertz interessiert sein.

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