Nach Transfer-Hickhack: Michael Frey nun doch zu Fenerbahçe

Syl Battistuzzi

23.8.2018

Nach Knatsch verlässt Michi Frey den FCZ.
Bild: Twitter/HTSpor

Goalgetter Michael Frey (24) wechselt unter Vorbehalt der Ergebnisse der medizinischen Tests nun doch per sofort vom FC Zürich zu Fenerbahce Istanbul.

Frey erhält angeblich einen Vierjahresvertrag. Die Ablösesumme beläuft sich laut Medienberichten auf rund drei Millionen Euro. Die Türken werden nach dem jüngsten Out in der dritten Qualifikationsrunde zur Champions League (gegen Benfica Lissabon) in dieser Saison in der Europa League spielen. Fenerbahce wird vom Niederländer Phillip Cocu (47) trainiert.

Frey war in der vergangenen Saison mit 12 Toren in der Meisterschaft und vier Treffern im Cup erfolgreichster Goalgetter des FCZ. Der FCZ hatte noch in der Vorwoche verlauten lassen, dass Deadlines gesetzt wurden, die von Fenerbahce nicht eingehalten wurden.

Der FCZ betonte damals, dass der Stürmer definitiv nicht mehr in der aktuellen Transferperiode bis Ende August ins Ausland wechseln werde. Nun sagte FCZ-Präsident Ancillo Canepa auf der klubeigenen Homepage: «Nachdem die Bedingungen nun für einen erfolgreichen Abschluss der Transferverhandlungen erfüllt wurden, haben wir dem Wechsel zugestimmt.»

Der FCZ verzeichnet nach dem Abgang von Frey einen Stürmer-Mangel. Denn mit Raphael Dwamena (zu Levante/ESP) verliess unlängst bereits der zweite namhafte und treffsichere Stürmer den Klub. Einziger nomineller Stürmer im Kader der Stadtzürcher ist der Nigerianer Stephen Odey.

Zum Transfer von Michael Frey äussert sich FCZ-Präsident Ancillo Canepa wie folgt: «Wie bereits früher gemeldet, wurden von Fenerbahçe einige Deadlines nicht eingehalten. Erschwerend kam dazu, dass Fenerbahçe Financial-Fairplay-Auflagen der UEFA zu erfüllen hatte. Nachdem die Bedingungen nun für einen erfolgreichen Abschluss der Transferverhandlungen erfüllt wurden, haben wir dem Wechsel zugestimmt.»

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