Doch nicht so heiss auf Meis?

11.1.2019 - 10:55, Mara Ittig

Sylvie Meis weiss, wie man seinen Körper in Schuss hält. Sie teilt das Erfolgsgeheimnis nun in einer App mit anderen.
Bild: Dukas

Ein Körper wie Sylvie Meis – davon träumt so manche Frau. Die niederländische Moderatorin hat nun eine eigene Fitness-App lanciert: «Heiss mit Meis» soll auch Normalsterblichen zum Hammerbody verhelfen. Doch es gibt Kritik.

«Ich bin schlank, aber nicht zu dünn, bin trainiert, aber nicht zu muskulös und weiblich, ohne extrem kurvig zu sein», so beschreibt Sylvie Meis ihren Körper  in einem Interview mit der niederländischen Tageszeitung «AD».

Für viele kommt das der Idealvorstellung eines weiblichen Körpers ziemlich nahe. Meis macht keinen Hehl daraus, dass hinter ihrem Traumkörper viel Arbeit steckt – nun will sie andere Frauen an ihren Erfolgsrezepten teilhaben lassen. 

Zu diesem Zweck hat die Niederländerin eine Fitness-App lanciert: «Heiss mit Meis» heisst sie und soll mithilfe von Trainings- und Ernährungsplänen zu mehr Fitness und Form führen: Videos mit Bodyweigh-Übungen für Zuhause, Rezepte für eine schlanke Linie und eine persönliche Tracking-History, in der man seine Fortschritte mittels Fotos und Gewichtseingabe verfolgen kann.

Das hat allerdings seinen Preis: 90 Euro sind fällig für drei Monate, fürs angepriesene Jahrespaket sind es 180 Euro. 

Die App ist sehr umfassend und bietet alles, was man für eine Body-Transformation braucht. Sylvie weiss offenbar, was viel beschäftigte Frauen anspricht, die zwar nicht viel Zeit, aber dennoch gewisse Ansprüche ans eigene Körperbild haben. Mit kurzen und gezielten Trainingseinheiten, die dem persönlichen Fitness-Level angepasst sind, gluschtigen Rezepten mit EInkaufsliste – auch für Veganer, Vegetarier und Allergiker – , Hintergrundwissen und Tipps von Frau Meis höchstpersönlich soll man in Bestform gebracht werden.   

Der Preis ist offenbar ein Hemmschuh

Die App hat Slyvie Meis in Zusammenarbeit mit ihrem Personal Trainer Memo erstellt. Wer bereit ist, den hohen Preis zu bezahlen, bekommt sicher ein qualitativ gutes und umfassendes Produkt mit attraktiver Optik. Für EInsteigerinnern, die es möglichst einfach wollen, mag das nicht die schlechteste Option sein. 

In Zeiten von Pinterest, Instagram, Youtube und Co. kommt man zu ähnlichen Inhalten allerdings auch günstiger: Tutorials für einzelne Übungen, Ernährungspläne und Traininngsprogramme sind inzwischen massenhaft erhältlich, zudem oft gratis.

Programme der Konkurrenz, etwa von Kayla Itsines oder Sophia Thiel sind zwar ebenfalls kostenpflichtig, sind aber deutlich günstiger als «Heiss mit Meis». Entsprechend negativ fallen bislang auch die Bewertungen in Googles Play Store aus: Gerade mal 1,8 Sterne gibt's dort im Schnitt von den Usern. Die App sei viel zu teuer und funktioniere nicht richtig, wird moniert.

Die Mitgliedschaft im Fitness-Studio oder die Stunde beim Personal-Trainer kostet allerdings auch. 

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