Ferien im Ausland wieder möglich: So bereiten sich beliebte Reiseländer auf Touristen vor

dpa

3.6.2020 - 17:12

Die für Mitte Juni anvisierten Grenzöffnungen in Europa lassen die Hoffnung wachsen, die Sommerferien im Ausland verbringen zu können.
Source: Getty Images

Ob ans Meer oder in die Berge: Viele Länder in Europa öffnen ihre Grenzen bald wieder für Feriengäste. Auch wenn das Baden im Meer nicht mehr so sein wird wie früher.

Die Reisefreiheit innerhalb der EU soll schrittweise zurückkehren. Regierungen planen, die Reisewarnungen ab 15. Juni für 31 europäische Staaten aufzuheben.

Die Warnung soll durch individuelle Reisehinweise ersetzt werden, die für jedes einzelne Land Risiken aufzeigen. Neben Ländern in der Europäischen Union gehören dazu das aus der EU ausgetretene Grossbritannien und die vier Staaten des grenzkontrollfreien Schengenraums, die nicht Mitglied in der EU sind.

Ob die Sommerferien stattfinden, dürfte aber auch an den Regelungen der Länder selbst hängen. Ein Überblick:

Österreich

Das Leben in Österreich ist zuletzt langsam wieder zur Normalität zurückgekehrt. Die Einschränkungen für Feriengäste sind ab Mitte Juni nicht mehr allzu gravierend. Vor Pfingsten hatten bereits alle Hotels und Beherbergungsbetriebe  wieder geöffnet. Restaurants und Lokale können schon länger wieder besucht werden. Die Sperrstunde in der Gastronomie wird ab 15. Juni auf 1.00 Uhr nachts verlegt.

Ab Mitte Juni fällt zudem die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit grossteils weg. Urlauber dürfen sich so auch dieses Jahr auf üppige Frühstücksbuffets und Entspannung im Wellnessbereich freuen - wenn auch mit mehr Abstand als sonst. Ebenfalls wieder geöffnet sind auch Freizeiteinrichtungen und zahlreiche Museen. Auch Kulturveranstaltungen sind mit etwas Vorsicht wieder erlaubt. Ein volles Theater erwartet den Österreich-Reisenden zunächst aber nicht. Bis August wird das Gästelimit für solche Veranstaltungen stetig angehoben.

Italien

In Italien herrscht nach rund drei Monaten mit Corona-Beschränkungen wieder weitgehende Reisefreiheit. Das Land öffnete die Grenzen am 3. Juni auch für Feriengäste aus den anderen 26 EU-Ländern sowie weiteren Staaten wie Grossbritannien, Norwegen – und der Schweiz. Eine Virus-Quarantäne von zwei Wochen wird von ihnen nicht mehr verlangt.

An Flughäfen, Bahnhöfen, in Museen und an vielen anderen öffentlichen Orten müssen Reisende damit rechnen, dass mit einem Scanner Fieber gemessen wird. Überall gelten strenge Abstands- und Hygienevorschriften, etwa am Strand, im Restaurant und in Hotels. Die Fallzahlen gehen in Italien seit langem zurück. Mit Abstand die allermeisten Fälle hat die Lombardei. In den meisten Regionen in Süditalien gab es dagegen keine schweren Ausbrüche.

Der Strand von Deauville zählt zu den schönsten in der Normandie. Einige Strände sind bereits wieder zugänglich – allerdings gelten dort strenge Regeln.
Bild: Getty Images

Frankreich

In weiten Teilen des Landes haben Touristenunterkünfte wie Campingplätze oder Ferienhäuser für Reisende nun wieder geöffnet. In Paris dauert das noch bis Ende Juni. Auch die Restaurants empfangen seit Anfang dieser Woche im ganzen Land wieder Gäste. Weil Paris aber sehr schwer vom Virus getroffen wurde, darf dort erstmal nur auf den Terrassen getrunken und gegessen werden.

Auch Freizeitangebote sind nun wieder verstärkt möglich. So sind alle Strände wieder zugänglich. Grosse Museen und Monumente dürfen ebenfalls wieder Besucher empfangen. Berühmte Pariser Museen wie der Louvre oder das Musee d'Orsay öffnen allerdings erst in ein paar Wochen. Frankreich hält an der Aufhebung der Grenzkontrollen am 15. Juni fest.

Spanien

Bei Spanien-Freunden herrschte lange Ungewissheit. Seit kurzem darf man zumindest die Ferien auf Mallorca, an der Costa del Sol oder an der Costa Blanca planen. Ehe man aber in den Flieger steigen kann, muss man sich noch ein bisschen gedulden: Erst am 1. Juli will der einstige Corona-Hotspot, der im Kampf gegen das Virus recht erfolgreich war, seine Grenzen für ausländische Besucher öffnen.

Für die Behörden gilt weiterhin «Safety first». Man werde garantieren, dass weder die Touristen noch die Bürger des Landes Risiken eingehen werden, beteuerte Ministerpräsident Pedro Sánchez. Urlaubshochburgen wie die Balearen und die Kanaren hoffen derweil noch, einige wenige ausländische Besucher vielleicht schon vor dem 1. Juli empfangen zu dürfen. Man verhandelt noch mit Madrid sowie mit Ländern wie Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und Portugal über «Pilotprojekte» mit «Sicherheitskorridoren», um den «Ernstfall», den Ansturm von Touristen im Hochsommer, testen zu können.

Portugal

Wer in der zweiten Juni-Hälfte Ferien hat oder einen Wochenendtrip plant und unbedingt auf die iberische Halbinsel möchte, der kann nach Portugal reisen. Das Land will nämlich schon am 15. Juni seine Grenzen für den ausländischen Tourismus öffnen. Dank einer frühen Reaktion und strikter Massnahmen war das Land am Atlantik viel weniger von Covid-19 betroffen als etwa Spanien.

Grossbritannien

Grossbritannien ist derzeit kein begehrtes Reiseziel bei Touristen aus dem Ausland. Das wird wohl vorerst auch so bleiben. Die Regierung plant, vom 8. Juni an eine zweiwöchige Quarantäne für alle Reisende einzuführen, die in das Land kommen. Wer sich nicht an die Selbstisolation hält, muss mit 1'000 Pfund Bussgeld rechnen.

Von der Quarantäne sollen Reisende aus Irland, der Isle of Man und den Kanalinseln ausgenommen werden. Jeder Landesteil – also England, Schottland, Wales und Nordirland – hat zudem eigenen Regelungen im Kampf gegen die Pandemie. So sind in England alle Restaurants und Hotels geschlossen, es dürfen aber Tagesausflüge – etwa an die Küste und in Nationalparks – gemacht werden.

Griechenland

Athen hat angekündigt, dass Reisende aus 29 Staaten ab 15. Juni ohne Quarantänepflicht nach Griechenland reisen können, darunter auch Schweizer. Am 1. Juli soll erneut die Lage in anderen Staaten geprüft werden; dann könnten weitere Staaten hinzukommen. Zunächst soll es Flüge aus dem Ausland nur nach Athen geben. Ab dem 1. Juli sollen auch alle Regionalflughäfen für Flüge aus dem Ausland geöffnet werden. Eine Corona-Kontrolle werde es stichprobenartig an den griechischen Flughäfen nach Landung aus dem Ausland geben, teilte Athen mit.

Zunächst soll es am 15. Juni Flüge aus dem Ausland nur nach Athen geben. Erst im Juli sollen auch alle Regionalflughäfen für Flüge aus dem Ausland geöffnet werden.
Bild: Getty Images

Niederlande

Die Holland-Ferien werden wieder möglich. Und Planung ist alles. «Bitte kommen Sie nicht einfach auf gut Glück», mahnte unlängst Ministerpräsident Mark Rutte. Stufenweise öffnen Bungalowparks ihre Tore, und es werden auch wieder Ferienwohnungen vermietet. Ab dem 1. Juli sollen dann alle Campingplätze und Ferienparks wieder ganz geöffnet werden. Bisher galt das nur eingeschränkt. So mussten etwa auf Campingplätzen Duschen und WCs geschlossen bleiben.

Die sanitären Einrichtungen werden ab 1. Juli auch an Stränden und in Naturparks wieder geöffnet. Schon ab dem 1. Juni empfangen die Museen wieder Besucher - vorausgesetzt, sie melden sich vorher online an. Und dann dürfen auch Restaurants, Cafés, Strandpavillons und Kneipen jeweils maximal 30 Gäste bewirten - allerdings auch nur für die, die reserviert haben. Ab Juli sind dann bis zu 100 Gäste erlaubt.

Belgien

Belgien tastet sich vorsichtiger aus den Corona-Einschränkungen heraus als Nachbarländer. Seit einigen Tagen dürfen Belgier zumindest wieder Besuch von Verwandten aus dem Ausland empfangen. Zudem dürfen sie selbst zu Verwandten oder zum Einkaufen in Nachbarländer wie Deutschland oder die Niederlande fahren.

Restaurants, Cafés und Hotels sind nach wie vor geschlossen. Der Nationale Sicherheitsrat beriet am Mittwoch darüber, wie es mit den Lockerungen weitergehen könnte – auch mit Blick auf den Tourismus. Bei Feriengästen sind sowohl die Nordseestrände im Norden des Landes als auch die belgische Hauptstadt Brüssel mit den EU-Institutionen und die Wallonie mit den Ardennen beliebt.

Dänemark

Als eines der ersten Länder Europas hatte Dänemark im Kampf gegen Corona am 14. März seine Grenzen dichtgemacht. Touristen und andere Ausländer ohne konkreten Einreisegrund kommen seitdem nicht mehr ins Land. Wer aber eine Sommerreise nach Kopenhagen oder an die dänische Küste plant, für den besteht Hoffnung: Regierungschefin Mette Frederiksen hat sich zuletzt offen für die Möglichkeit gezeigt, Touristen bald ins Land zu lassen.

Nun öffnet Dänemark seine Grenzen am 15. Juni zumindest wieder für Touristen aus Deutschland, Island und Norwegen. Bedingung ist, dass sie mindestens sechs Übernachtungen ausserhalb Kopenhagens gebucht haben. 

Flüge in Richtung Stockholm gibt es momentan kaum. Am 17. März hat die schwedische Regierung einen Einreisestopp für alle nicht notwendigen Reisen nach Schweden beschlossen. Ausgenommen sind Reisende aus dem EWR und der Schweiz.
Bild: Getty Images

Schweden

Von den dänischen Entwicklungen dürften auch die Reisen vieler Schweden-Reisenden abhängen. Denn wer beispielsweise mit dem Auto nach Schweden reisen möchte, der fährt in der Regel über Dänemark. Eine Alternative kann die Anreise per Fähre etwa von Kiel, Rostock oder Travemünde sein, die Strecken werden weiterhin befahren.

Flüge in Richtung Stockholm oder Göteborg gibt es momentan kaum und wenn, dann lediglich ab Frankfurt. Darüber hinaus besteht in Schweden bis vorläufig zum 15. Juni ein Einreiseverbot – dies gilt jedoch nicht für Länder der EU und der Europäischen Freihandelszone.

Norwegen

Mit Ferien in den norwegischen Fjorden dürfte es nach jetzigem Stand schwierig werden. Die norwegischen Grenzen sind für Ausländer ohne konkreten Einreisegrund seit Mitte März dicht. Norweger dürfen in ihre Heimat zurückkehren, müssen dann aber zunächst für zehn Tage in Quarantäne. Erst Mitte Mai hatte die Regierung mitgeteilt, dass Norwegen-Urlauber damit rechnen müssten, dass das Einreiseverbot bis zum 20. August Bestand haben wird.

Nun gab die Regierung bekannt, dass zumindest Dänen ab dem 15. Juni nach Norwegen reisen können. Bis zum 20. Juli will man sich in Oslo anschauen, ob man die Grenzen für Reisende aus einzelnen anderen nahe gelegenen europäischen Ländern öffnen könnte. Der Status bleibt also: Abwarten.

Island

Die stark vom Tourismus abhängige Insel im Nordatlantik gibt Urlaubern ab dem 15. Juni die Möglichkeit, sich direkt bei der Einreise auf Corona testen zu lassen. Damit will die isländische Regierung internationalen Touristen eine Alternative zur seit April vorgeschriebenen 14-tägigen Quarantäne nach der Ankunft geben. Island-Reisende können auch mit der Vorlage von Gesundheitsunterlagen am Flughafen nachweisen, coronafrei zu sein. Kinder sind von den Tests ausgenommen.

Der beliebte Strand in Konyaalti im türkischen Antalya wird nun für Besucher coronasicher gemacht.
Bild: Getty Images

Türkei

Die Türkei hofft ab Mitte Juni wieder auf Touristen und bereitet Flughäfen Hotels und andere Orte vor. An Stränden werden offiziellen Richtlinien folgend beispielsweise Liegeplätze mit Sicherheitsabstand eingerichtet, an Pools sollen Handtücher abgepackt übergeben werden. Die Regierung hat auch ein «Programm für sicheren Tourismus» entwickelt, an dem sich Gastronomen und Hotels freiwillig beteiligen und so bei Urlaubern um Vertrauen werben.

Die halbstaatliche Fluglinie Turkish Airlines, die ab dem 10. Juni wieder international fliegen will, gab bekannt, dass sie auf ihren Flügen nun sogenannte Hygiene-Experten einsetzen wird. Sie sollen zum Beispiel dafür sorgen, dass sich vor den Toiletten keine Schlangen bilden oder dass die Passagiere alle auf einmal während der Essensausgabe ihre Masken abnehmen. An Flughäfen, aber auch in Hotels werden Wärmebildkameras eingesetzt, um feststellen zu können, ob Menschen Fieber haben. Ohne Maske dürfen Reisende aber gar nicht erst in die Terminals.

Zypern

Touristen und Reisende aus 19 Staaten werden ab 20. Juni ohne Quarantänepflicht zur Touristeninsel Zypern fliegen können. Urlauber aus 13 dieser Staaten können ohne Coronatests nach Zypern fliegen. Das sind Reisende aus Deutschland, Österreich, Malta, Griechenland, Israel, Bulgarien, Finnland, der Slowakei, Slowenien, Litauen, Norwegen, Dänemark und Ungarn.

Wer aus der Schweiz, aber auch aus Tschechien, Polen, Rumänien sowie Kroatien und Estland einreisen will, muss einen Coronavirus-Test vorlegen, um Urlaub auf Zypern zu machen. Dies betreffe auch die zwei wichtigsten Staaten aus denen Touristen nach Zypern reisen: Grossbritannien und Russland. Reisen aus diesen Ländern sind zunächst nicht erlaubt, teilte Perdios weiter mit.

Kroatien

Das stark vom Tourismus abhängige Land an der Adria mit seiner langen, buchtenreichen Küste und den vielen Inseln kann es kaum erwarten, dass die europäischen Grenzen endlich aufgehen. Es geht mit eigenem Beispiel voran: Schon seit 9. Mai dürfen Ausländer, die eine Unterkunftsbuchung vorweisen können, ohne Corona-Test und ohne Quarantäne-Auflagen einreisen.

Dasselbe gilt für Ausländer, die geschäftlich unterwegs sind, zu einem Begräbnis reisen oder eine Immobilie oder ein Boot in Kroatien besitzen. Die Behörden arbeiten zudem an neuen Regeln, die zu grosse Menschenansammlungen an den Stränden verhindern sollen.

Slowenien

Das EU-Land zwischen Alpen und Adria lässt seit dem 26. Mai EU-Bürger mit einer Buchungsbestätigung ohne Corona-Tests und Quarantäne-Auflagen einreisen. Auch Geschäftsreisende und Immobilienbesitzer aus der EU sind willkommen. Darüber hinaus können Bürger aus der EU und aus Drittländern im Transit durch das kleine Land reisen.

Das Land verfügt selbst über einen 46 Kilometer langen Abschnitt an der Adria mit gut ausgebauter touristischer Infrastruktur. Seit dem 1. Juni sind wieder alle Hotels geöffnet. Im öffentlichen Raum und bei Freizeit-Aktivitäten ist ein Mindestabstand von anderthalb Metern einzuhalten.

Die Prager Altstadt, normalerweise ein Magnet für Menschen aus aller Welt, ist derzeit noch fast menschenleer.
Bild: Getty Images

Tschechien

Das Land der Burgen und Schlösser öffnet seine Grenzen für Bürger der Nachbarstaaten und bestimmter weiterer Länder ab dem 15. Juni. Die derzeit noch menschenleere Prager Altstadt mit der bekannten Karlsbrücke dürfte sich schnell wieder mit Leben füllen. Mehrtägige Hotelgäste belohnt die Hauptstadt mit kostenlosen Kulturgutscheinen. Reisende treffen auf ein Land, das vom Coronavirus weitgehend verschont geblieben ist.

Bulgarien

Das Ferienland am Schwarzen Meer rüstet sich für eine Sommersaison unter Corona-Auflagen. Bulgarien gehört zu den Ländern, die relativ gering von der Coronavirus-Pandemie betroffen sind. «Bulgarien und unsere Schwarzmeerküste werden zu den (Corona)sichersten Plätzen in Europa gehören», betonte der Oberste Inspektor für Gesundheit und Mitglied des Krisenstabs in Sofia, Angel Kuntschew, mit Blick auf die bevorstehende Öffnung der Sommersaison für ausländische Touristen ab spätestens 1. Juli.

An den langen Badestränden stehen die Liegestühle bereits in grossen Abständen. Dosierspender mit Desinfektionsmitteln sowie Isolierräume für Coronavirus-Fälle sollen zum Standard gehören. Die kleineren Hotels nehmen bereits heimische Touristen auf. Doch Bulgariens Fremdenverkehr hängt stark von Auslandsflügen ab, über die es noch keine Klarheit gibt. Deswegen herrscht grosse Ungewissheit für die grossen Hotels, die vor allem Feriengäste aus dem Ausland unterbringen. Grosse Hotels, die Buchungen aus Staaten haben, die ihre Grenzen nicht öffnen, würden nach Brancheninformationen den Betrieb nicht wieder aufnehmen. In dem Balkanland sind Restaurants, Cafés, Museen, Kinos sowie Fitnesszentren und Shoppingmalls wieder geöffnet.

Polen

Das Land hält bis zum 12. Juni an Kontrollen an den Grenzen zu anderen EU-Ländern fest. Über eine eventuelle Verlängerung dieser Regel wird die Regierung voraussichtlich gegen Ende dieser Frist entscheiden. Das Land bleibt solange für Ausländer geschlossen.

Ausnahmen gelten für Menschen mit Daueraufenthaltsgenehmigung, für Lastwagenfahrer und Diplomaten. Hotels, Einkaufszentren sowie Restaurants und Cafés sind mittlerweile wieder geöffnet. Das gleiche gilt für Friseursalons und Kosmetikstudios. Auch Schwimmbäder und Fitnessstudios sollen demnächst wieder ihren Betrieb aufnehmen dürfen.

Ägypten

Nicht Europa, doch ein beliebtes Reiseziel von Europäern. Unklar ist, wann an Ferienorten wie Hurghada und Scharm el Scheich wieder Normalität einkehrt. Hotels dürfen für einheimische Gäste bei 25 Prozent Belegung inzwischen aber wieder öffnen und ab 1. Juni bei 50 Prozent Belegung. Die Betreiber müssen unter anderem Desinfektionsmittel am Eingang bereitstellen und das Gepäck der Gäste bei Ankunft und Abreise desinfizieren.

Gutachter prüfen diese Zustände und stellen ein Zertifikat aus, um das sich bisher rund 170 Hotels bewarben. Am Flughafen in Kairo sollen neue Wärmebildkameras ausserdem prüfen, ob Reisende Fieber haben. Für Feriengäste aus dem Ausland sind die Grenzen aber nach wie vor dicht.

Bilder des Tages

Zurück zur Startseite