Modisch mehr: Styling-Tipps für kurvige Frauen

11.8.2018 - 00:00, tsch

Üppige Hüften, grosser Busen, schlicht: feminin. Immer mehr Fashion-Labels kommen auf den Kurven-Geschmack und lassen vermehrt sogenannte Plus-Size-Models auf Laufsteg oder Magazin-Cover. Wir verraten, wie curvy Frauen tolle Kleidung finden und wie sie diese am besten tragen, um ihre Weiblichkeit gekonnt in Szene zu setzen.
Bild: Ian Gavan/Getty Images
Also, wenn diese Frau nicht umwerfend schön aussieht, wer bitte dann? Candice Huffine macht vor, wie eine Plus-Size-Dame verführerisch verpackt ist: Sie umspielt ihre Rundungen mit einem schwarzen Kleid, das ihr Dekolleté betont und den Blick auf ihre Beine teilweise freigibt - ohne, dass mögliche Dellen an den Schenkeln zu sehen sind. Mode-Tipp: Mit Cut-outs an den richtigen Stellen die Vorzüge betonen.
Bild: Tristan Fewings / Getty Images
Im TV-Modelwettbewerb «Curvy Supermodel»  (RTL II) wird  derzeit die Nachfolgerin von Céline Denefleh, Siegerin der ersten Staffel, gesucht. Sie zeigte, dass sogar bauchfrei geht! Mode-Tipp: High-Waist-Hosen machen bauchfrei möglich und betonen einen knackigen Hintern. Grosse Flatterärmel am T-Shirt bedecken kräftige Oberarme sehr stylish.
Bild: RTL II
Probieren Sie die Teile an, anstatt sich nach der aufgedruckten Grösse zu richten. In jedem Land und bei jedem Label fallen die Grössen unterschiedlich aus. Wichtig ist, dass Sie sich wohlfühlen. Tipp: Merken Sie sich, welcher Designer die für Sie passenden Sachen herstellt und greifen Sie gleich mehrfach zu - zum Beispiel in unterschiedlichen Farben, wenn ein Kleidungsstück perfekt passt.
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Ja, diese beiden Damen sind tatsächlich «Übergrössen»-Models. Sieht man ihnen gar nicht an. Warum? Weil Laura Catterall und Hayley Morley auf einheitliche Farben, hohe Absätze und Kleidung setzen, die nicht einengt, sondern die Figur umspielt. Fashion-must-have: ein Einteiler! Der blaue Overall zeigt, wie grandios man Kurven mit nur einem Kleidungsstück in Szene setzen kann.
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Die ehemalige «Curvy Supermodel»-Teilnehmerin Hanna beweist hier, was für hübsche Bademode es für kurvige Frauen gibt. Röllchen am Bauch werden durch Raffungen geschickt vertuscht und der Ausschnitt und die Statement-Kette betonen den Busen. Tipp: Breite, verstellbare Träger sorgen dafür, dass am Oberkörper nichts eingequetscht wird.
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Angelina Kirsch gilt als eines erfolgreichsten Plus-Size-Models. Sie zeigt ebenfalls, wie man geschickt den Fokus auf seine Vorzüge legt. Hier steht das Dekolleté im Mittelpunkt - ebenso wie ihr hübsches Gesicht. Tipp: Halblange Ärmel verdecken zu kräftige Oberarme, knielange Röcke die Oberschenkel - ohne, dass man sich komplett verhüllen muss!
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Plus-Size-Model Robyn Lawley macht hier wirklich alles richtig: Busen und Beine werden betont, die Taille durch den Gürtel optisch nach oben gerückt und ebenfalls hervorgehoben. Zudem strecken die Längsstreifen, die High Heels sowie der Hut das Model, sodass die Proportionen perfekt wirken.
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Hier zeigt Robyn Lawley, dass selbst Transparent-Look erlaubt ist. Dadurch wird nämlich ihr Dekolleté schön betont. Das kräftige Rot findet sich auch im Make-up und im Hut wieder. So zieht das Model alle Blicke nach oben. Hut ab für diese modische Glanzleistung.
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Das ehemalige Plus-Size-Supermodel Sophie Dahl ist zwar deutlich erschlankt, macht hier aber vor, wie ein paar Pfunde am Bauch, den Armen und Oberschenkeln perfekt kaschiert werden: Die leuchtendgelbe High-Waist-Hose mogelt Pfunde weg und ist ein echter Hingucker. Die hohen Schuhe und das schwarze Oberteil strecken optisch und sorgen dafür, dass Sophies Beine endlos wirken. Achtung: Das Oberteil sollte relativ eng anliegen, wenn Hose oder Rock weiter fallen. 
Bild: Tristan Fewings / Getty Images
Noch ein Beispiel von Sophie Dahl: Bei diesem Overall schaut niemand auf möglichen Bauchspeck. Alle Blicke gehen aufs Gesicht, das Dekolleté und die grandiosen Schuhe. Wichtig: Die Schuhe müssen eine andere Farbe haben, damit der Effekt erzielt wird!
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Die Plus-Size-Göttinnen Lizzie Miller und Jennie Runk zeigen den allerwichtigsten Styling-Tipp: Sich in seiner Haut wohlfühlen und jedes Kleid mit stolzer Brust präsentieren, anstatt sich in sackartiger Kleidung zu verstecken.
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Auch Frauen mit Kurven können zu farbenfrohen Kleidungsstücken greifen. Denn bunte Sachen drücken auch ihre innere Haltung aus: «Ich bin froh und perfekt, so wie ich bin.» Sie müssen es ja auch nicht so kunterbunt treiben wie diese Dame hier.
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Auch einfarbige Kleidung sorgt gekonnt für Abwechslung im Kleiderschrank. Dieser Einteiler streckt durch seinen fliessenden Stoff und die betonte Taille. Der Schmuck und der durch den Zopf freigelegte Hals lenken die Blicke zusätzlich aufs wunderschöne Dekolleté. Tipp: Eine schwarze Tasche und High Heels runden den Look ab und bewirken, dass Sie nicht wie ein Bonbon wirken.
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Schauen Sie sich ruhig mal in der Männerabteilung um oder bei der Schwangerschaftsmode. Dort gibt es oft coole Blazer oder Boyfriend-Jeans sowie schicke Sommerkleider in «normalen» Grössen, die Plus-Size-Mädels wunderbar passen und total angesagte Designs haben.
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Das A und O eines guten Outfits, in dem man nicht nur super aussieht, sondern sich auch wohlfühlt, ist das Untendrunter. Der BH muss richtig passen. Sprich: Er darf nicht einschneiden oder spannen. Lassen Sie sich im Fachgeschäft vermessen und legen Sie sich gleich mehrere Basic-BHs zu. Extra-Tipp: Bauchweg-Slips und kaschierende Strumpfhosen können Sie sich dort gleich mitkaufen. Die zaubern eine tolle Silhouette.
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Plus-Size-Model Hayley Morely zeigt, wie wunderschön Wickelkleider den Kurven schmeicheln und Dekolleté und Taille betonen. Die schwarzen Applikationen zaubern schmalere Schultern. Gut zu wissen: Vor allem Kleider aus glatten, glänzenden und fliessenden Stoffen bewirken, dass die Rundungen schön umspielt statt eingeengt werden.
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Ein weiteres schönes Beispiel, wie ein Wickelkleid die weiblichen Formen wunderbar inszeniert.
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Kein Einschnüren, kein Quetschen: Schulterfreie Oberteile und Kleider betonen das Dekolleté und nicht die Arme oder den Bauch. Das sorgt für schicke Bewegungsfreiheit und wirkt besonders süss mit Details wie Schleifchen am Arm auf Höhe des Busens. Tipp: So kommt auch das Gesicht gut zur Geltung, weil der Bereich darunter freie Fläche ist.
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Ein Cape und eine High-Waist-Hose verändern optisch die Proportionen, sodass die Beine länger und die Taille schmaler wirken.
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Kleider oder Röcke aus Spitze wirken besonders feminin und edel und schmeicheln weiblichen Figuren. Hier sind die Körperteile komplett schwarz bedeckt, die nicht unbedingt im Vordergrund stehen sollen. Das schöne Dekolleté und die tollen Beine sind hingegen teilweise transparent. Raffiniert...
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Sängerin Beth Ditto ist der lebende Beweis dafür, dass feminine Frauen alles tragen dürfen. So schaffte es die Powerfrau nicht nur auf die Bühnen, sondern auch auf die Catwalks dieser Welt.
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Dürre Damen waren gestern: Feminine Frauen sind in. ErfPlus-Size-Models wie Ashley Graham machen vor, wie toll weibliche Rundungen aussehen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Kurven richtig in Szene setzen.

Curvy, Plus Size oder einfach mehr Weiblichkeit: Damen mit ein paar Pfunden mehr auf den Rippen erobern mittlerweile die Laufstege und sind als Influencerinnen auf Instagram erfolgreich. Denn Rundungen sind feminin und sehen sexy aus - vor allem, wenn man sie gekonnt in Szene setzt. Wie das geht, verraten wir in der Galerie, die prall gefüllt ist mit Shopping- und Stylingtipps für kurvige Frauen.

Ashley Graham weiss genau, wie sie ihre Kurven in Szene setzt.
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