Explosionen

Explosion in Gebäude in Bordeaux – ein Mensch vermisst

dpa/tgab

6.2.2021 - 13:31

Feuerwehrleute sind nach der Explosion im Viertel Chatrons im Einsatz.
Feuerwehrleute sind nach der Explosion im Viertel Chatrons im Einsatz.
Bild: dpa

Ein lauter Knall schreckt am Samstagmorgen viele Menschen in Bordeaux auf. Im Viertel Chartrons hat es eine Explosion in einer Werkstatt gegeben. Unter den Trümmern suchen die Einsatzkräfte nach einem Opfer.

Eine heftige Explosion in einem Gebäude hat am Samstagmorgen Bordeaux erschüttert. Ein Mensch wurde am Mittag noch unter den Trümmern vermisst und ein 89-jähriger Mann schwer verletzt, teilte die zuständige Präfektur mit.

Weitere Menschen hätten leichte Verletzungen und einen Schock erlitten. Ersten Erkenntnissen nach wurde die Explosion durch eine Panne in einer Werkstatt verursacht.

Die Explosion ereignete sich etwa um 8 Uhr morgens im Stadtteil Chartrons in der Nähe des Zentrums der südwestfranzösischen Stadt. Berichten zufolge könnte Gas zur Explosion in der Autowerkstatt geführt haben. Die genaue Ursache müsse aber erst noch geklärt werden, sagte Delphine Balsa von der zuständigen Präfektur im französischen Fernsehen. Ein kleineres Gebäude stürzte laut Berichten ein, weitere angrenzende Gebäude wurden schwer beschädigt.

Zunächst wurden zwei Menschen unter den Trümmern vermisst. Dabei sollte es sich ersten Erkenntnissen zufolge um einen Automechaniker und die Begleiterin des 89-Jährigen handeln. Die Person, die inzwischen gefunden wurde, ist Berichten nach der Automechaniker. «Es hat mich aufgeweckt. Mein ganzes Haus hat gewackelt und ich wohne etwa 300 Meter entfernt», zitierte die Zeitung «Sud Ouest» einen Anwohner. Eine weitere Anwohnerin berichtete im Fernsehen von einer totalen Stille für einen Moment nach dem Knall. Auf Bildern waren zersplitterte Fenster zu sehen.

Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot vor Ort und riegelte die betroffene Strasse ab. Auch Suchhunde waren im Einsatz. Die Polizei rief Anwohner auf Twitter dazu auf, die Absperrungen zu respektieren. Bei einer heftigen Gasexplosion in Paris waren vor gut zwei Jahren vier Menschen ums Leben gekommen – darunter waren auch zwei Feuerwehrleute.

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dpa/tgab