Armeeapotheke gibt sich gute Noten in der Pandemie

SDA/red

11.2.2021 - 09:28

Ein Mitarbeiter der Armeeapotheke verpackt eine Sendung Covid-19 Impfstoff in ein Karton mit Trockeneis.
Bild: Keystone

Die Armeeapotheke sieht ihren Auftrag bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie erfüllt. Man habe «einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, Menschenleben zu schützen» – es werden aber auch Fehler eingeräumt.

Es ging Schlag auf Schlag. Beim Ausbruch der Corona-Pandemie im März 2020 wurde die Armeeapotheke vom Bundesrat mit der Beschaffung und Bevorratung von medizinischen Schutzgütern für das Gesundheitswesen beauftragt. Dann habe sich das Beschaffungsvolumen innert Tagen um das 150-fache vervielfacht, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

«Der Auftrag konnte insgesamt erfüllt werden», so das Fazit der Armeeapotheke über ihre Performanz in der Pandemie-Bekämpfung. Dennoch seien auch Fehler geschehen, was «angesichts der zu beschaffenden Mengen, der Lage auf dem Weltmarkt und der Neuartigkeit und Komplexität der Aufgabe» aber unvermeidbar gewesen sei.

Ressourcen, Informatikmittel und Know-how der Armeeapotheke seien zu Beginn der Pandemie nicht auf eine solche Aufgabe ausgerichtet gewesen. Nun gehe es darum, Lehren zu ziehen und die Armeeapotheke in Richtung einer Einsatzorganisation weiterzuentwickeln.

Ein erster Schritt: Im Sinne der Transparenz würden ab diesem Donnerstag relevante Dokumente im Internet publiziert.



Die Armeeapotheke verfügt nach eigenen Angaben als einzige Organisation des Bundes über eine Grosshandelsbewilligung und die nötigen Zertifizierungen für die Beschaffung von Medizinalgütern.

Aus diesem Grund sei diese Organisation – die bis dahin ausschliesslich für die Armee und die Bundesverwaltung tätig gewesen sei – vom Bundesrat im Rahmen der Pandemie-Bekämpfung mit einer neuen, zusätzlichen Aufgabe betraut worden.

«Der Auftrag lautete, subsidiär die Beschaffung, Bevorratung und Verteilung von Medizinalgütern nach Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) für das gesamte Schweizer Gesundheitswesen sicherzustellen», so die Armeeapotheke in der Mitteilung. 

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SDA/red