Bund bestätigt: Zwei Omikron-Fälle in der Schweiz nachgewiesen

ot, sda

30.11.2021 - 19:21

Nun hat es auch die Schweiz erwischt: die Omikron-Variante des Coronavirus ist vom BAG bestätigt worden. Umso schneller soll die Bevölkerung in der Schweiz eine Auffrischimpfung (Booster) erhalten.
Keystone

Der Verdacht hat sich bestätigt: Die gefährliche Omikron-Variante des Coronavirus ist erstmals in der Schweiz nachgewiesen worden. Betroffen sind zwei Personen, die miteinander in Verbindung stehen, wie das BAG am Dienstagabend mitteilte. Sie sind in Isolation.

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30.11.2021 - 19:21

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hatte am Sonntag einen Verdachtsfall der Omikron-Variante gemeldet, der sich nun bestätigt hat. BAG-Direktorin Anne Lévy hatte am Montag von einer Person in Isolation gesprochen, alle ihre Kontaktpersonen seien in Quarantäne, auch jene, die genesen oder geimpft sind.

Aus immer mehr Ländern waren in den vergangenen Tagen Ansteckungen mit der als besonders gefährlich eingestuften neuen Coronavirus-Variante Omikron gemeldet worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte die Variante am Freitag aufgrund ihrer grossen Anzahl von Spike-Mutationen als «besorgniserregend» eingestuft. Omikron wurde zuerst in Südafrika nachgewiesen.

Aus unterdessen 23 Ländern müssen alle Personen beim Einsteigen (Boarding) in ein Flugzeug und bei der Einreise in die Schweiz einen negativen Covid-19-Test vorlegen und 10 Tage in Quarantäne gehen. Die Quarantäne gilt auch für Genesene und Geimpfte.

Der deutsche Impfstoffentwickler Biontech hat mit der Entwicklung eines Vakzins gegen die Omikron-Variante begonnen. Und auch der US-Impfstoffentwickler Moderna arbeitet an einer verbesserten Version seines Vakzins.

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