Verschwundener JournalistCS-Chef Thiam streicht Reise nach Riad
uri/dpa/AP
16.10.2018
Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam reist nach dem Verschwinden des saudischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi offenbar nicht nach Riad.
Bild:Keystone/Archiv
CS-Chef Thiam reist nach der Affäre um den verschwundenen Journalisten Dschamal Chaschukdschi offenbar nicht zum Investorengipfel nach Saudi-Arabien. Türkische Polizisten haben unterdessen im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul mögliche Hinweise gefunden.
Seit der regierungskritische Journalist Dschamal Chaschukdschi nach seinem Besuch des saudi-arabischen Konsulats in Istanbul verschwunden ist, sagen offenbar immer mehr Wirtschaftsbosse für den Ende Oktober in Riad stattfindenden Investorengipfel ab.
Spuren «giftiger Substanzen»
Wie «Blick» unter Verweis auf gut unterrichtete Quellen berichtet, werde auch Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam dem Investitionsgipfel fernbleiben. Zuvor hätten bereits Jamie Dimon, der CEO von JP Morgan, der Ford-Vorsitzender Bill Ford, AOL-Gründer Steve Case, Uber-Chef Dara Khosrowshahi und weitere Top-Manager abgesagt.
Ansicht von Riad, der Hauptstadt des Königreichs Saudi-Arabien.
Bild:Keystone/Archiv
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sprach nach der Durchsuchung des saudi-arabischen Konsulats in Istanbul indessen von ersten Hinweisen auf den möglichen Mord des Regierungskritiker. Man schaue sich Spuren potenziell «giftiger Substanzen» genauer an, erklärte er am Dienstag. Diese seien überstrichen worden. Er hoffe auf Ergebnisse, die helfen würden, eine Meinung zu bilden. Die Ermittler arbeiteten intensiv daran, herauszufinden, was genau im Konsulat passiert sei.
Auch saudische Residenz wird durchsucht
In der Nacht hatten türkische Ermittler zusammen mit saudi-arabischen Kollegen in einem neunstündigen Einsatz das Konsulat durchkämmt. Nach Medienberichten hatten sie unter anderem Proben aus dem Garten des Konsulats mitgenommen. Ausserdem seien zwei Müllwagen der Gemeinde ins Konsulat gefahren - weshalb, blieb zunächst unklar. Die regierungsnahe Zeitung «Sabah» berichtete, das Gelände sei zudem mit Hunden abgesucht worden.
Saudi-Arabien bezeichnete den Vorwurf als «unbegründet». Die saudi-arabische Regierung wird Berichten zufolge aber möglicherweise zugeben, dass Chaschukdschi dort getötet worden sei. Sein Verschwinden beschäftigt seit zwei Wochen die Medien.
Im Lauf des Tages wird die türkische Polizei auch die Residenz des saudischen Konsuls in Istanbul durchsuchen. Wie der Staatssender TRT und der private Sender NTV am melden, sollen die Ermittler das Haus betreten dürfen.
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