Er bleibt stehen: Heftige Böen verunmöglichen es am Montagabend, den Holzstoss mit dem weissen Böögg anzuzünden.
Keystone
Der Zürcher Böögg hat seine letztjährige Scharte nicht ausmerzen können: Da es am Montagabend auf dem Sechseläutenplatz zu heftig windete, konnte der Holzstoss gar nicht erst angezündet werden.
Keystone-SDA, olgr, sda
15.04.2024, 18:01
15.04.2024, 18:22
SDA
Im vergangenen Jahr hatte der Böögg noch einen unrühmlichen Rekord aufgestellt: Der letzte entscheidende Knall ertönte erst nach langen 57 Minuten – und damit weit nach dem langjährigen Durchschnitt von etwa 17 Minuten.
Für das diesjährige Sechseläuten hatten die Verantwortlichen einiges vorgekehrt, damit es zu keinem neuen Rekord kommt: Die Holzbürdeli konnten diesmal trockener als vor einem Jahr gelagert werden. Zudem wurden beim Aufbau einige Kanäle im neun Meter hohen Holzstoss hinterlassen – damit hätten die Flammen schneller zum Böögg hinauf züngeln sollen.
Doch zum ersten Mal in der Geschichte – mit Ausnahme der Coronajahre – wurde der Holzstoss auf dem Sechseläutenplatz gar nicht erst angezündet. Die Böen würden ein zu grosses Sicherheitsrisiko darstellen, begründete Felix Boller, der Präsident des Zentralkomitees der Zünfte Zürichs (ZZZ). «Wir hatten gar keine Alternative.»
Der grosse Umzug der Zünfte durch die Zürcher Innenstadt hatte zuvor wie gewohnt stattgefunden. Und damit es auf dem Sechseläutenplatz auch ohne brennendem Böögg etwas knallte, führte das ZZZ ein Salutschiessen durch.
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Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
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