Menschenmenge begrüsst Flüchtlingspuppe an der St.-Pauls-Kathedrale

SDA

23.10.2021 - 15:18

epa09540773 'Little Amal,' a 3.5-meter-tall puppet representing a young Syrian refugee girl visits St Paul's Cathedral in London, Britain, 23 October 2021. Amal arrived in Britain on 19 October 2021 on the last leg of an 8,000-kilometre journey to raise awareness about the plight of young refugees. The puppet created by the Handspring company travelled from Syria to Turkey, Greece, Italy, France, Switzerland, Germany, Belgium, and Britain as part of the art initiative 'The Walk.  EPA/VICKIE FLORES
Die Flüchtlingspuppe «Little Amal» soll auf die Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge aufmerksam machen.
Bild: EPA/Vickie Flores

Nach 8000 Kilometern Reise macht die drei Meter hohe Flüchtlingspuppe «Little Amal» derzeit Station in London. Eine grosse Menschenmenge jubelte am Samstag angesichts der Ankunft.

SDA

23.10.2021 - 15:18

Eine mehr als drei Meter hohe Flüchtlingspuppe namens «Little Amal» ist in London an der St.-Pauls-Kathedrale von einer grossen Menschenmenge in Empfang genommen worden. «Der Dom von St. Paul's ist in aller Welt bekannt, und unsere Türen sind gross genug, um dich willkommen zu heissen», sagte Dekan David Ison am Samstag.

«Little Amal» war nach einer rund 8000 Kilometer langen Reise durch Europa diese Woche in England angekommen. Sie stellt ein neunjähriges syrisches Flüchtlingsmädchen dar und ist seit mehreren Monaten quer durch Europa unterwegs. In der englischen Stadt Manchester soll ihre Reise enden.

«In London gibt es Platz für jeden»

Die Organisatoren des Projektes wollen mit der Puppe, die während ihrer Einsätze von drei Menschen aufrecht gehalten wird, auf die Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aufmerksam machen. Die Reise hatte im Sommer von der türkisch-syrischen Grenze aus begonnen.

«London ist die diverseste Stadt in der Geschichte der Welt. Hier gibt es Platz für jeden», so Dekan Ison. Die Geste steht im Kontrast zu migrationsfeindlichen Äusserungen aus der konservativen britischen Regierung, die den Zuzug aus dem Ausland nach dem Brexit stark begrenzen will.

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