Nasa-Chef Bill Nelson will Klimawandel angehen

AP

8.5.2021

FILE - In this Wednesday, April 21, 2021 file photo, former U.S. Sen. Bill Nelson, nominee for administrator of NASA, speaks during a Senate Committee on Commerce, Science, and Transportation confirmation hearing, on Capitol Hill in Washington. In his first news interview since becoming NASA's top official this week, Nelson told The Associated Press on Friday, May 7 that measuring the climate and diversifying the workforce are top issues. Nelson hedged on whether the U.S. can put astronauts on the moon by 2024. (Saul Loeb/Pool via AP)
Dem Nasa-Chef Bill Nelson liegt der Klimaschutz am Herzen. 
Bild: Keystone

Für den neuen Nasa-Chef Bill Nelson hat die Beobachtung des Klimawandels Priorität. Er wolle auch für mehr Vielfalt innerhalb der US-Raumfahrtagentur sorgen, damit sie Amerika repräsentiere, versicherte Nelson.

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8.5.2021

Für den neuen Nasa-Chef Bill Nelson hat die Beobachtung des Klimawandels Priorität. Er wolle auch für mehr Vielfalt innerhalb der US-Raumfahrtagentur sorgen, damit sie Amerika repräsentiere, sagte Nelson in einem Interview der Nachrichtenagentur AP am Freitag, seinem ersten seit er am Montag Chef der Nasa wurde. Dabei hielt er sich bei der Frage danach zurück, ob die USA bis 2024 wieder Astronauten auf dem Mond landen könnten.

Das Ziel bleibe 2024, sagte der frühere demokratische Senator Nelson. Diese Frist für die Landung von Astronauten auf dem Mond hatte die Regierung des früheren US-Präsidenten Donald Trump vorgegeben. Nelson sagte, er brauche mehr Zeit für eine Prüfung der Angelegenheit.

Nelson äusserte Unterstützung für den Betrieb von Privatflügen ins Weltall, die vom Unternehmen Blue Origin des Amazon-Gründers Jeff Bezos und von SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk angeboten werden. Nelson scherzte darüber, ob er nach seiner Raumfahrt an Bord des Raumfahrzeugs «Columbia» 1986 eine kommerzielle Unternehmung ins All machen würde. «Ich fordere sie doppelt heraus, mir die Gelegenheit zu bieten», sagte Nelson. Der 78-Jährige stellte aber klar: «Es ist Zeit für die Jungen.» Der Nasa-Chef liess wissen, dass er noch immer Liegestütze und Klimmzüge mache und joggen gehe.