Neuer Entwurf für Abschlusserklärung

SDA

13.11.2021 - 12:01

Bergbaugerät arbeitet am 13.10.2017 im Tagebau Hambach bei Kerpen (Nordrhein-Westfalen). Die Polizei rechnet zum Weltklimagipfel in Bonn mit schärferen Protesten gegen den Braunkohleabbau im Rheinischen Revier. Aktions-Bündnisse haben demnach an dem symbolträchtigen Hambacher Wald ein Camp für 2000 Leute geplant . (zu dpa-Korr:
Bergbaugeräte arbeiten im Tagebau im deutschen Hambach bei Kerpen.
KEYSTONE

Auch im neuesten Entwurf für die Abschlusserklärung der Weltklimakonferenz steht die Forderung, weltweit aus der Kohle auszusteigen. Zumindest «ineffiziente» Subventionen für Öl, Gas und Kohle sollen gestrichen werden. Dies trotz Widerstands mehrerer Staaten.

SDA

13.11.2021 - 12:01

Das Dokument für die Abschlusserklärung der Weltklimakonferenz wurde am Samstag vom britischen Vorsitz des Gipfels in Glasgow veröffentlicht. Das Plenum der etwa 200 Staaten will nun darüber beraten.

Trotz Widerstands mehrerer Staaten findet sich auch im neuesten Entwurf für die Abschlusserklärung der Weltklimakonferenz die Forderung, weltweit aus der Kohle auszusteigen. So sollen zumindest «ineffiziente» Subventionen für Öl, Gas und Kohle gestrichen werden. Dies erstmals seit 25 Jahren. Das Dokument wurde am Samstag vom britischen Vorsitz des Gipfels in Glasgow veröffentlicht.

Geplant ist, dass am Nachmittag abschliessend abgestimmt wird. Eine weitere Verlängerung ist aber möglich. Der Weltklimagipfel hätte ursprünglisch schon am Freitag zu Ende gehen sollen. Der Chef von Greenpeace Deutschland, Martin Kaiser sagte der Deutschen-Presseagentur, die Formulierung sei «absolutes Neuland» und daher unbedingt zu begrüssen.

Geplant ist, dass am Nachmittag abschliessend abgestimmt wird. Eine weitere Verlängerung ist aber möglich.

Der Weltklimagipfel hätte ursprünglisch schon am Freitag zu Ende gehen sollen. Der Chef von Greenpeace Deutschland, Martin Kaiser sagte der Deutschen-Presseagentur, die Formulierung sei «absolutes Neuland» und daher unbedingt zu begrüssen.

SDA