Uno warnt vor «unumkehrbaren Auswirkungen»

dpa

22.11.2018

Die Weltorganisation der Vereinten Nationen für Meteorologie befürchtet, dass sich das «Fenster der Gelegenheit», etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen, fast geschlossen hat.
Keystone

Die Menschheit trennt nur noch sehr wenig vom Punkt, nach dem sie den Klimawandel nicht mehr eingrenzen kann. Davor warnen Uno-Meteorologen.

Die Treibhausgase in der Atmosphäre sind nach Angaben der Weltorganisation der Vereinten Nationen für Meteorologie 2017 erneut angestiegen. Mit diesem neuerlichen Rekordstand schliesse sich beinahe das «Fenster der Gelegenheit», dem Klimawandel entgegen zu wirken, warnte die WMO in einer am Donnerstag in Genf veröffentlichten Mitteilung.

Demnach erreichte die globale durchschnittliche Konzentration von Kohlendioxid 405,5 Teile pro Million, etwas mehr als im Jahr davor. 2015 waren es 400,1 gewesen. WMO-Generalsekretär Petteri Taalas sagte, die Erde habe schon einmal eine derart hohe CO2-Konzentation gehabt. Das sei mindestens drei Millionen Jahre her.

Ohne eine Verringerung der CO2-Belasung werde der «Klimawandel zunehmend zerstörerische und unumkehrbare Auswirkungen auf das Leben auf der Erde» haben», sagte Taalas.

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