blue News Logo
  • Fussball WM
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
blue News Logo
  • Fussball WM
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
blue NewsSchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
KarriereArbeiten bei blueJobs
blue+blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue CinemaKinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom PrivatkundenMobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
DirekteinstiegE-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
blue News
SchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
Karriere
Arbeiten bei blueJobs
blue+
blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue Cinema
KinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom Privatkunden
MobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
Direkteinstieg
E-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
WerbungRechtlichesDatenschutzImpressumPublizistische Leitlinienblue News AppFAQ
DEFRITEN
DEFRITEN
StartseiteChevron rechtsNewsChevron rechtsInternational

Fehler gefunden?

Jetzt melden

Ukraine-Ticker

Leichen mit Folterspuren in zurückerobertem Ort bei Charkiw gefunden +++ Etliche russische Kriegsgefangene bei Offensive

01:47

Grossflächige Stromausfälle in der Ostukraine

Die Ukraine macht russische Anschläge auf wichtige Energie-Infrastruktur dafür verantwortlich.

Der Vormarsch der ukrainischen Armee im Osten des Landes geht nach Angaben aus Kiew weiter. Russlands Botschafter in Berlin kritisiert die militärische Unterstützung Kiews. Die Entwicklungen im Ticker.

Redaktion blue News

Redaktion blue News

13.09.2022, 06:18

Die Ukraine meldet weitere Erfolge im Kampf gegen die russischen Besatzer. In der Ostukraine seien binnen eines Tages 20 Ortschaften befreit worden, berichtete der ukrainische Generalstab am Montag. Russland will den Krieg im Nachbarland aber trotz der Rückschläge fortführen. Deutschland sieht sich unter Druck, die Ukraine gerade jetzt mit mehr schweren Waffen zu stärken. Kanzler Olaf Scholz (SPD) bekräftigte jedoch seine Linie: Artillerie und Flugabwehr ja, aber keine westlichen Kampfpanzer «im Alleingang».

Die Ukraine hatte nach eigenen Angaben schon in den vergangenen Tagen Teile der von Russland besetzten Gebiete im Osten und Süden des Landes zurückerobert. Als schwere Niederlage Russlands gilt vor allem der von Moskau eingeräumte Rückzug aus dem Gebiet Charkiw am Wochenende. Offiziell spricht Moskau von einer strategischen «Umgruppierung» der eigenen Einheiten.

«Die militärische Spezial-Operation wird fortgesetzt», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag laut Nachrichtenagentur Interfax. «Sie wird fortgesetzt, bis die anfangs gesetzten Ziele erreicht sind.» Dazu zählt die vollständige Eroberung der ostukrainischen Gebiete Luhansk und Donezk – also der Regionen, wo russische Truppen nun teilweise auf dem Rückzug sind.

Ukraine will vorerst nicht mit Russland verhandeln

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte dem Sender CNN: «Unser Ziel besteht darin, unser gesamtes Gebiet zurückzuerobern.» Mit der Gegenoffensive werde man sich «langsam und schrittweise weiter nach vorne bewegen.» Auf die Frage, ob er mit Russland in Verhandlungen treten wolle, antwortete Selenskyj: «Zurzeit nicht. Ich sehe auf ihrer Seite keine Bereitschaft, konstruktiv zu sein.» Nach einem Rückzug der russischen Truppen könne das Gespräch beginnen.

Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew reagierte mit einer Drohung: Wenn Kiew nicht zu derzeitigen Bedingungen verhandeln wolle, dann werde künftig die Forderung nach der «totalen Kapitulation des Kiewer Regimes zu Russlands Bedingungen» zählen, schrieb Medwedew auf Telegram.

Stromausfall in Charkiw

Der ukrainische Generalstab meldete am Montag: «Die Befreiung von Ortschaften unter russischer Besatzung in den Gebieten Charkiw und Donezk setzt sich fort.» Zuvor hatte es schon geheissen, russische Truppen zögen sich auch aus dem südlichen Gebiet Cherson zurück. Allerdings meldete die Ukraine russisches Bombardement auf kritische Infrastruktur, das zu Problemen bei Strom- und Wasserversorgung führte. In Charkiw fiel am Montag erneut der Strom aus.

Die Angaben der Kriegsparteien sind grundsätzlich kaum unabhängig zu überprüfen. Doch erklärte auch der britische Geheimdienst am Montag, die militärischen Erfolge der Ukraine hätten «erhebliche Folgen» für die Einsatzplanung der Russen. «Das bereits eingeschränkte Vertrauen, das die eingesetzten Truppen in die russische Militärführung haben, dürfte wahrscheinlich weiter schwinden», hiess es in einer Mitteilung auf Twitter. Im Süden, nahe Cherson, habe Russland Schwierigkeiten, Nachschub über den Fluss Dnipro an die Front zu bringen.

Ukraine: Etliche russische Kriegsgefangene bei Offensive

Im Zuge seiner Grossoffensive gegen die russischen Angreifer hat das ukrainische Militär nach eigenen Angaben zahlreiche Kriegsgefangene gemacht. Ein Sprecher des Militärgeheimdienstes erklärte, russische Soldaten ergäben sich massenhaft, weil sie «die Hoffnungslosigkeit ihrer Situation» verstünden.

Ein Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Olexij Arestowytsch, machte keine Angaben zur Zahl der Kriegsgefangenen, erklärte aber, es seien so viele, dass dem Land der Platz ausgehe, um sie unterzubringen. Sie würden gegen von Moskau gefangen genommene Angehörige des ukrainischen Militärs ausgetauscht, sagte er.

Sorge um Saporischschja

Grosse Sorge herrscht nach wie vor um das von Russen besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja. Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA setzt sich für eine einfach umzusetzende Sicherheitszone um das Kraftwerk ein und fordert ein Ende des Beschusses. In der Anlage sind inzwischen alle sechs Reaktoren heruntergefahren, wie die IAEA bestätigte. Zu Saporischschja hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin telefoniert, allerdings ohne greifbares Ergebnis.


Die Ereignisse des Tages in der Übersicht

Das Wichtigste im Überblick

  • Im Zuge seiner Grossoffensive gegen die russischen Angreifer hat das ukrainische Militär nach eigenen Angaben zahlreiche Kriegsgefangene gemacht.
  • Ukrainische Streitkräfte haben nach eigenen Angaben von Russland besetzte Gebiete auch in der südlichen Region Cherson zurückerobert.
  • Moskau sieht derzeit keine Aussicht auf Verhandlungen mit Kiew und kündigt an, den Krieg so lange weiterzuführen, bis «die ursprünglich gesetzten Ziele erreicht worden» seien. 
  • Der britische Geheimdeinst vermutet, dass das Vertrauen der russischen Truppen in ihre Militärführung weiter sinkt. 
  • Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Rückeroberung der strategisch wichtigen Stadt Isjum im Osten des Landes verkündet.
  • In weiten Teilen der Ostukraine ist es am Sonntagabend zu Stromausfällen gekommen. Selenskyj warf Russland vor, kritische Infrastruktur angegriffen zu haben.
  • Deutschlands Grünen-Chef Omid Nouripour fordert angesichts der Erfolge der Ukraine gegen die russischen Invasionstruppen mehr deutsche Waffenlieferungen für die Regierung in Kiew.
  • Die Entwicklungen vom Sonntag kannst du hier nachlesen.

Mehr zum Thema

Evakuierung eingeleitet
Evakuierung eingeleitet

Mehrere Tote bei Brand in Wohnanlage in Belgien

Neues Gesetz
Neues Gesetz

Läden in Schweden müssen wieder Bargeld annehmen

Massive ukrainische Angriffe
Massive ukrainische Angriffe

Russland geht der Sprit aus – entgleitet Putin nun die Kontrolle?

Analyse
11
Jahrelanger Machtkampf
Jahrelanger Machtkampf

Darum wird eine Glace-Sorte gerade zum brisanten Politikum

Meistgelesen

1
An der Weltmeisterschaft rollen die Köpfe – nur einer bleibt
2
Berner Strassen überschwemmt – Chaos im Verkehr
3
Ukraine zerstört Brücke im Donezker Gebiet +++ Russland beschiesst Tankstellen in der Ukraine
4
Nächstes Jahr sinken die Strompreise – aber ein Problem bleibt
5
Swift und Kelce – steigt jetzt die Hochzeit des Jahres? Das ist bekannt
Leichen mit Folterspuren in zurückerobertem Ort bei Charkiw gefunden +++ Etliche russische Kriegsgefangene bei Offensive