Mehr als 400 Migranten in Sattelschleppern entdeckt

dpa,lpe

20.11.2021 - 08:14

ARCHIV - 28.10.2021, Rheinland-Pfalz, Mainz: LKW stehen auf dem Parkplatz einer Rastanlage bei Mainz. (Zu dpa «LKW-Fahrer werden knapp») Foto: Boris Roessler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Boris Roessler)
Auf engstem Raum sollen die 400 Menschen in den beiden Lkw transportiert worden sein. (Symbolbild)
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Die mexikanischen Behörden haben in zwei Sattelschleppern mehr als 400 Migranten aufgefunden – darunter Kinder, schwangere Frauen und Kranke.

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20.11.2021 - 08:14

Die mexikanischen Behörden haben in zwei Sattelschleppern mehr als 400 Migranten entdeckt. Unter den Menschen auf den Ladeflächen der Lkw seien Kinder, schwangere Frauen und Kranke gewesen, sagte Tonatiuh Hernández Sarmiento von der Menschenrechtskommission Veracruz. Alle wurden in einem umzäunten Gelände untergebracht, bis Mitarbeiter der Bundesbehörden sie abholten konnten.

«Einige waren sehr schmutzig, mit Schlamm bedeckt, ich denke, das lag an den Bedingungen in den Containern, an der Überfüllung», sagte Sarmiento. Schleuser versuchen immer wieder, Migranten illegal nach Mexiko und von dort aus in die Vereinigten Staaten zu bringen.

Die Staats- und Regierungschef von Mexiko, den USA und Kanada diskutierten das Problem am Donnerstag auf ihrem Nordamerika-Gipfel in Washington. Sie kündigten eine verstärkte Kooperation an, allerdings ohne Details zu nennen.

Die drei Länder einigten sich darauf, die Wege für die legale Migration zu erweitern, zum Beispiel durch mehr Visa für Zeitarbeiter. Sie sagten auch zu, den Zugang zu einem Schutzstatus für Migranten zu erleichtern und die Ursachen zu bekämpfen, die sie zur Migration veranlassen, nannten aber keine konkreten Zahlen oder Zeitvorgaben.

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