Weniger Corona-Fälle, weniger Covid-Tote und weniger Intensivpatienten

SDA/uri

23.9.2021 - 11:07

Menschen geniessen das Fruehlingshafte Wetter am See, am Samstag, 20. Februar 2021 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Die Lage hat sich gebessert – auf den Intensivstationen bleibt sie angespannt: Passanten geniessen das schöne Wetter am Zürichsee. (Symbolbild)
Bild: Keystone

Positive Zahlen veröffentlich das BAG in seinem aktuellen Corona-Lagebericht. Die wichtigen Kennziffern der Pandemie sind im Wochenvergleich alle deutlich gesunken.

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23.9.2021 - 11:07

Der Corona-Lagebericht des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) gibt Grund zu Optimismus: Er zeigt im Wochenvergleich weniger Todesfälle, weniger Patientinnen auf den Intensivstationen, weniger Hospitalisationen und weniger positive Testresultate.

Gegenüber der Vorwoche deutlich tiefer (–30 Prozent) lag die Zahl der Todesfälle, wie dem am Donnerstag veröffentlichten BAG-Bericht zu entnehmen ist: Demnach starben 33 Personen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung, nach 46 in der Vorwoche.

Auch die Hospitalisierungen gingen um knapp 10 Prozent zurück auf 272. Obwohl noch Nachmeldungen zu erwarten seien, rechnet das BAG auch hier mit einem Rückgang. 16 Prozent dieser Patienten hatten keine relevanten Vorerkrankungen. Die meisten waren über 30-jährig, es mussten aber auch 3 Kinder, 5 Jugendliche und 15 20- bis 29-Jährige im Spital behandelt werden.

Weniger IPS-Patienten mit Corona

Im Durchschnitt befanden sich vergangene Woche 265 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung auf einer Intensivstation, 8,3 Prozent weniger als in der Vorwoche. 220 von ihnen mussten beatmet werden, auch hier ein Rückgang von 10 Prozent.

Der Anteil der Covid-10-Patienten in Intensivpflege sank um 3 Prozentpunkte auf 40 Prozent. Mit einer Auslastung von 77 Prozent bewegt sich die Auslastung der Intensivstationen jedoch weiter auf dem Niveau vom Dezember 2020.

Ebenfalls stark gesunken ist die Anzahl der laborbestätigten Fälle: So wurden vergangene Woche insgesamt 12'714 positive Testresultate gemeldet, 30 Prozent weniger als eine Woche zuvor. Zwar ging die Zahl auch bei den Jugendlichen im Alter von 10 bis 19 Jahren stark zurück. Doch diese Altersgruppe bleibt mit einem Anteil von über 22 Prozent der Fälle weiterhin am meisten betroffen.

Getestet wurde hingegen mehr als noch eine Woche zuvor: So wurden dem BAG 266'241 Tests gemeldet, ein Plus von 12 Prozent. Der Anteil positiver PCR-Tests sank um 3,3 Punkte auf 9,4 Prozent, der Anteil positiver Antigen-Schnelltests um 1,5 Punkte auf 1,3 Prozent.

In den zwei letzten Wochen erkrankten auch 352 vollständig geimpfte Personen. Auch unter Berücksichtigung einer «beträchtlichen Dunkelziffer» sei diese Zahl «sehr niedrig», schreibt das BAG.

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