Bundeshaushalt endet letztes Jahr mit minus 15,8 Milliarden Franken

tjb/aka

17.2.2021

Bundles of bank notes of 1000 Swiss Francs at the bank vault of the
Bündel von 1000er-Noten in einer Bankfiliale.
Bild. KEYSTONE

15,8 Milliarden Franken Verlust – die Corona-Pandemie führt 2020 zu einem rekordhohen Defizit beim Bund. Der grösste Teil davon geht auf zusätzliche Ausgaben zurück, doch auch die Einnahmen leiden.

Die Corona-Pandemie hinterlässt in der Rechnung des Bundes tiefe Spuren: Im vergangenen Jahr schreibt der Bund einen Verlust von 15,8 Milliarden Franken. Budgetiert war ursprünglich ein Gewinn von gut 340 Millionen Franken. Das teilt der Bundesrat in einer Mitteilung mit.

Der grösste Teil des rekordhohen Defizits geht auf das Konto der zusätzlichen Ausgaben für Kurzarbeitsentschädigung, Härtefall-Fonds und andere Beihilfen.

Doch auch auf der Einnahme-Seite machen sich die Pandemie und die Massnahmen zu deren Eindämmung bemerkbar: Die grössten Ausfälle gab es bei der Verrechnungssteuer. Hier lagen die Erträge 3,1 Milliarden unter dem Budget.

Doch auch bei der Mehrwertsteuer (404 Millionen Franken weniger) und bei der Mineralölsteuer (272 Millionen minus) sind die Einnahmen viel tiefer als geplant. 

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