Sommaruga informiert

In diesen Regionen will der Bundesrat Milliarden in die Autobahnen investieren

26.1.2022

Bundesrat will Autobahnausbau in vier Regionen anpacken

Bundesrat will Autobahnausbau in vier Regionen anpacken

Der Bundesrat schlägt dem Parlament vor, fünf Autobahn-Ausbauprojekte definitiv zu beschliessen. Er beantragt dafür einen Kredit von 4,3 Milliarden Franken, wie Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga am Mittwoch in Bern bekanntgab.

26.01.2022

«Es ist wichtig, dass der Bund seinen Infrastrukturen Sorge trägt», sagt Simonetta Sommaruga heute bei einer Medienkonferenz: Die Schweiz will Milliarden in ihre Autobahnen investieren.

26.1.2022

Der Bundesrat schlägt dem Parlament vor, fünf Autobahn-Ausbauprojekte definitiv zu beschliessen. Er beantragt dafür einen Kredit von 4,3 Milliarden Franken, wie Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga am Mittwoch in Bern bekannt gab.

Konkret geht es zum einen um die Erweiterung der A1 in der Region Bern auf den Abschnitten zwischen den Verzweigungen Wankdorf und Schönbühl sowie zwischen Schönbühl und Kirchberg, wie das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) mitteilt.

Simonetta Sommaruga (Tischmitte) bei der heutigen Medienkonferenz in Bern.
Screenshot: YouTube

Zum andern geht es um Tunnelprojekte: Ebenfalls in den Ausbauschritt 2023 aufgenommen werden sollen gemäss dem Antrag der Bau einer dritten Röhre des Rosenbergtunnels in St. Gallen und des Rheintunnels auf der A2 in Basel sowie die verbindliche Freigabe der zweiten Röhre des Fäsenstaubtunnels in Schaffhausen.

Bundesraetin Simonetta Sommaruga spricht an einer Medienkonferenz zur Revision des CO2 Gesetzes, am Freitag, 17. Dezember 2021, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)
Bundesrätin Simonetta Sommaruga spricht bei einer Medienkonferenz in Bern. 
KEYSTONE

Ziel der Tunnelprojekte ist laut Uvek, die städtischen Agglomerationen vom Verkehr zu entlasten. Das Ausbauprojekt in der Region Bern soll demnach bestehende Engpässe beheben und verhindern, dass Automobilistinnen und Automobilisten bei Stau vermehrt auf Haupt- und Nebenstrassen ausweichen.

Alle fünf Projekte sind den Angaben zufolge in der Planung weit fortgeschritten und werden in den nächsten vier Jahren baureif sein. An seiner Sitzung am Mittwoch legte der Bundesrat zudem den Zahlungsrahmen für Betrieb, Unterhalt und Anpassungen auf den bestehenden Nationalstrassen für die Zeit von 2024 bis 2027 fest. Dieser umfasst rund 8,4 Milliarden Franken.

Im Rahmen des Strategischen Entwicklungsprogramms Nationalstrassen (STEP) schlägt der Bundesrat demnach zudem vor, fünf baureife Erweiterungsprojekte in den Ausbauschritt 2023 aufzunehmen. Hierfür beantragt er vom Parlament 4,3 Milliarden Franken.

SDA/red.