Corona-Überblick

Reisen in EU künftig ohne Zusatztest +++ Fallzahlen steigen langsamer an

Agenturen/dor/smi

25.1.2022

Agenturen/dor/smi

25.1.2022

Laut Angaben der Johns-Hopkins-Universität liegt die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in der Schweiz bei bislang insgesamt 2’003’262 Personen. 12’634 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 verstorben. Weltweit stieg die Zahl der Infizierten auf 357’200’094, die Zahl der Toten auf 5’610’990.

Momentan stecken sich in der Schweiz so viele Menschen mit dem Coronavirus an wie nie seit Beginn der Pandemie. Der Anstieg der bestätigten Fälle hat sich jedoch laut dem neuesten Wochenbericht des wissenschaftlichen Taskforce des Bundes deutlich verlangsamt.

Das Wichtigste im Überblick

  • In der Schweiz wurden 36'658 Neuinfeltionen bei 265'710 Tests registriert. 12 Personen starben an Covid-19, 121 wurden hospitalisiert.
  • Der Kanton Zürich setzt ab 29. Januar bis Ende Februar die repetitiven Pooltests an den Schulen aus.
  • Eine Studie zeigt, dass auch viele mit Placebo-Mittel «geimpfte» Nebenwirkungen verspüren.
  • Vertreter*innen diverser Gewerbeverbände und Politiker*innen der bürgerlichen Parteien fordern, dass die Corona-Massnahmen per sofort aufgehoben werden. 
  • In Deutschland sind am Montagabend erneut Zehntausende Menschen gegen die Corona-Politik auf die Strasse gegangen.
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  • 20.29 Uhr
    Geimpften soll bei Reisen in EU Corona-Zusatztest erspart bleiben

    Die EU-Mitgliedstaaten wollen das Reisen für Bürger mit einem gültigen Corona-Zertifikat innerhalb der EU einfacher gestalten. Sie sprachen sich am Dienstag in Brüssel dafür aus, dass Geimpfte oder Genesene keinen zusätzlichen Corona-Test für die Einreise in ein anderes EU-Land brauchen. Derzeit verlangt etwa Italien für die Einreise von vollständig Geimpften oder Genesenen noch einen zusätzlichen negativen Corona-Test.

    Dies kommt allerdings nur einer Empfehlung gleich, da die einzelnen EU-Länder bei der Gesundheitspolitik weitgehend selbst das Sagen haben. Die EU-Kommission rief die Mitgliedsländer auf, den Beschluss umzusetzen, da die Omikron-Variante inzwischen in ganz Europa dominierend sei. Deshalb seien zusätzliche Auflagen nicht mehr gerechtfertigt, da sie «Reisen in der ganzen EU erschwerten», erklärte die Kommission.

  • 19.57 Uhr
    Rekordwert von mehr als 500'000 Corona-Neuinfektionen in Frankreich

    Wie die französische Gesundheitsbehörde am Dienstagabend angab, wurden binnen 24 Stunden 501'635 neue Ansteckungen registriert. Die bereits enorm hohen Fallzahlen in Frankreich stiegen damit erneut weiter an. Der Inzidenzwert, also die Zahl der Ansteckungen auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb einer Woche, lag landesweit zuletzt bei etwa 3726. Die Omikron-Variante macht in dem Land mit seinen gut 67 Millionen Einwohnern mittlerweile mehr als 95 Prozent der Fälle aus.

  • 19.39 Uhr
    Niederlande öffnen Gaststätten und Kultur

    Trotz einer massiven Omikron-Welle lockern die Niederlande die Corona-Massnahmen. Gaststätten, Theater, Museen und Kinos dürfen nach mehr als fünf Wochen ab Mittwoch wieder öffnen – täglich bis 22 Uhr, teilte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstagabend in Den Haag mit. Auch bei Sportwettkämpfen wie etwa Fussballspielen darf wieder eine begrenzte Zahl von Besuchern zugelassen werden. Damit macht das Land einen deutlichen Schritt zurück zur Normalität. 

    «Wir nehmen heute bewusst ein Risiko», sagte Rutte mit dem Hinweis auf die täglich neuen Höchstwerte bei den Neu-Infektionen. Die Omikron-Variante des Corona-Virus verbreite sich zwar viel schneller, Menschen erkrankten aber nicht so schwer. 

    Noch immer bleiben Einschränkungen des öffentlichen Lebens wie Maskenpflicht und der Corona-Pass, mit dem Besucher nachweisen müssen, dass sie getestet, geimpft oder genesen sind.

  • 19.09 Uhr
    Fallzahlen steigen trotz rekordhoher Inzidenz langsamer an

    Momentan stecken sich in der Schweiz so viele Menschen mit dem Coronavirus an wie nie seit Beginn der Pandemie. Der Anstieg der bestätigten Fälle hat sich jedoch laut dem neuesten Wochenbericht des wissenschaftlichen Taskforce des Bundes deutlich verlangsamt.

    Grosse Unterschiede gibt es den Angaben zufolge zwischen den Altersgruppen. Den schnellsten Anstieg an Fällen beobachte man derzeit bei Kindern unter zehn Jahren, so die Taskforce. Dagegen sei die Zahl der bestätigten Fälle unter Menschen zwischen 20 und 29 Jahren seit Ende der ersten Januarwoche rückläufig.

    Bei den über 60-Jährigen gebe es bisher in der Omikron-Welle keinen markanten Anstieg der Fälle, hiess es. Und der prozentuale Anteil der über 60-Jährigen bei den bestätigten Fällen habe seit Anfang Jahr kontinuierlich abgenommen.

  • 18.23 Uhr
    Breite Allianz fordert sofortiges Ende der Corona-Massnahmen

    Eine breite Allianz aus Wirtschaft und Politik fordert die sofortige Aufhebung der Corona-Massnahmen. Die geltenden Einschränkungen seien gesellschaftlich und wirtschaftlich nicht mehr vertretbar, die Rückkehr zur Normalität sei zwingend, hiess es am Dienstag an einer Medienkonferenz in Bern.

    Eine Überlastung des Gesundheitswesens sei nicht mehr zu erkennen, zudem sorge die Omikron-Variante für mildere Krankheitsverläufe, sagten die Vertreterinnen und Vertreter mehrerer Branchenverbände und bürgerlicher Parteien an der Medienkonferenz des Schweizerischen Gewerbeverbandes (SGV), an der auch Vertreterinnen und Vertreter der Parteien FDP, SVP und Die Mitte, der Fitness- und Gesundheitscenter Verband, Gastrosuisse und die Expo Event Swiss LiveCom Association anwesend waren.

    Am 19. Januar hatte der Bundesrat die Verlängerung der Massnahmen beschlossen. Die Regeln zur Kontaktquarantäne und die Homeoffice-Pflicht gelten bis Ende Februar; die übrigen Massnahmen provisorisch bis Ende März. Letztere umfassen die 2G- und die 2Gplus-Regel für gewisse Innenräume, die Maskenpflicht innen, die 3G-Regel für Veranstaltungen draussen sowie die Einschränkung privater Treffen. Am 2. Februar will der Bundesrat eine grössere Auslegeordnung vornehmen und über mögliche Lockerungen diskutieren.

  • 16.58 Uhr 
    Kanton Zürich stoppt repetitive Tests an Schulen

    Der Kanton Zürich setzt ab 29. Januar bis Ende Februar die repetitiven Pooltests an den Schulen aus. Damit soll das Testsystem entlastet werden und es sollen ausreichende Kapazitäten für das Testen von symptomatischen Personen zur Verfügung stehen.

    Das repetitive Testen war lange Zeit eine wichtige Massnahme, um Infektionen insbesondere bei asymptomatischen Personen frühzeitig zu erkennen, Ansteckungsketten zu unterbrechen und dadurch letztlich Ausbrüche zu verhindern, wie die Gesundheitsdirektion am Dienstag mitteilte.

    Inzwischen stossen Teststellen und Labore wiederholt an Kapazitätsgrenzen. Weil es nur begrenzte Kapazitäten für Einzeltests gibt, führt dies vermehrt zu längeren Wartezeiten bis die Testergebnisse vorliegen. Ist diese Zeitspanne aber zu gross, verliert das repetitive Testen seinen Nutzen, wie es in der Mitteilung heisst.

    Für bestimmte Bildungseinrichtungen gibt es allerdings Ausnahmen. So können Sonderschulen, Heime und Kindergärten, die bereits heute repetitiv testen, das Angebot weiter in Anspruch nehmen. Dies gilt auch für Hochschulen und die Schulen der Tertiärstufe B, in welchen die 3G-Regel gilt und - sofern kein Impfnachweis vorliegt – ein negatives Testergebnis Voraussetzung für die Teilnahme am Unterricht ist.

    Waehrend eines Corona PCR-Speichelpooltests in der Klasse 6D an der Kantonsschule Wiedikon nehmen Schuelerinnen und Schueler eine salzige Fluessigkeit fuer eine Minute in den Mund um Speichel zu sammeln, fotografiert am Dienstag, 18. Mai 2021, in Zuerich. In der sechsten Klasse wird bis zu den Maturiaetspruefungen woechentlich ein Corona PCR-Speichelpooltest durchgefuehrt, um die Maturitaetspruefungen sicher durchfuehren zu koennen. Bei einem positiven Poolresultat finden die nachfolgenden Einzeltestungen an der Schule statt. Damit sich die Situation weiter beruhigen kann, hat sich die Kantonsschule Wiedikon entschieden, schrittweise repetitive Massentests durchzufuehren. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
    PCR-Speichelpooltest an der Kantonsschule Wiedikon (Archiv)
    Bild. Keystone
  • 16.45 Uhr
    Ständeratskommission will Defizit der SBB ausgleichen

    Die durch die Covid-19-Pandemie verursachten Defizite der SBB sollen als ausserordentlich taxiert und vom Bund entsprechend ausgeglichen werden. Das fordert die Finanzkommission des Ständerats (FK-S) mit einer dringlichen Motion.

    So soll sichergestellt werden, dass die von der Bundesversammlung gewünschten Investitionen in die Bahninfrastruktur plangemäss und ohne Verzögerungen durchgeführt werden können, wie es in einer Mitteilung der Parlamentsdienste vom Dienstag hiess. Die Kommissionsmotion wurde demnach mit 8 zu 5 Stimmen beschlossen. Der Ständerat wird in der Frühjahrssession darüber beraten.

    Die Kommissionsmehrheit argumentiert, dass mit den Ausgleichszahlungen des Bundes an die SBB die Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene vorangetrieben werden könne. Die Kommissionsminderheit lehnt die dringliche Behandlung der Motion ab, da die schwierige Finanzlage der SBB nicht zwangsläufig auf die Pandemie zurückzuführen sei.

  • 16.17 Uhr
    Das BAG meldet 36'658 neue Fälle

    In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit BAG am Dienstag 36'658 neue Coronavirus-Ansteckungen bei 265'710 Tests gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 12 neue Todesfälle und 121 Spitaleinweisungen.

    Am gleichen Tag vor einer Woche hatte das BAG noch Meldungen über 29'142 bestätigte Neuinfektionen, 125 Spitaleintritte und 14 Todesfälle erhalten. Damit sind die Fallzahlen innert Wochenfrist um 25,8 Prozent gestiegen. Die Spitaleinweisungen nahmen im Vergleich zur Vorwoche um 3,2 Prozent ab.

    Aktuell befinden sich insgesamt in den Spitälern 639 Personen in Intensivpflege. Die Auslastung der Intensivstationen beträgt zurzeit 73,80 Prozent. 25,30 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten belegt.

    68,13 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz sind mittlerweile vollständig geimpft. Weitere 1,73 Prozent haben eine erste Dosis erhalten. Von der Bevölkerung ab 12 Jahren sind 77,51 Prozent geimpft. Ausserdem haben 37,73 Prozent der Gesamtbevölkerung und 73,07 Prozent der über 65-Jährigen eine sogenannte Booster-Impfung erhalten.

  • 15.47 Uhr
    Johnson & Johnson mit Umsatz- und Gewinnsprung

    Der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson (J&J) hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert. Dazu trugen vor allem das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Arzneien sowie mit dem Corona-Impfstoff bei.

    Dies teilte J&J am Dienstag in New Brunswick mit. Im neuen Jahr will das Unternehmen zwar die Erlöse weiter steigern und noch mehr verdienen. Das Wachstumstempo dürfte allerdings nachlassen, wohl auch weil mit weniger Einnahmen mit dem Vakzin des Konzerns zu rechnen ist.

    Für 2022 erhofft sich die Unternehmensspitze nunmehr drei bis maximal dreieinhalb Milliarden Dollar Erlös durch den Impfstoff. Zum Vergleich: Allein im Schlussquartal brachte das Vakzin noch einen Umsatz von mehr als 1,6 Milliarden Dollar.

  • 15.20 Uhr 
    Basel-Stadt verlängert Massnahmen bis 26. Februar

    Aufgrund der weiterhin hohen Fallzahlen verlängert der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt die geltenden Massnahmen bis zum 26. Februar 2022. Bislang waren sie bis 31. Januar 2022 befristet.Die Regelungen «betreffen Schulen, Kindertagesstätten und Spielgruppen, Gesundheitsinstitutionen sowie das Vorgehen bei Veranstaltungen bis 1000 Teilnehmende», heisst es in einer Medienmitteilung.

    Die Maskentragpflicht ab der 1. Primarschulklasse und für Mitarbeitende von Kindertagesstätten und Spielgruppen werde vorerst beibehalten. Auch die Meldepflicht für Veranstaltungen mit 300 bis 1000 Teilnehmenden habe sich demnach bewährt und werde weitergeführt.

    Ebenfalls würden die Massnahmen in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen und Institutionen der Behindertenhilfe sowie für deren Mitarbeitende weitergeführt. Folglich gelte hier «die Zertifikats- und Maskenpflicht für Bewohnende und Mitarbeitende in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen sowie Institutionen der Behindertenhilfe weiterhin.»

    Primarschueler einer sechsten Klasse tragen im Unterricht Gesichtsmasken im Schulhaus Neuallschwil in Allschwil, am Donnerstag, 21. Januar 2021. Im Kanton Basel-Landschaft muessen auch Schulkinder ab zehn Jahren wegen der Corona-Pandemie eine Maske tragen. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
    Die Maskentragpflicht ab der 1. Primarschulklasse gilt in Basel weiterhin. (Archiv)
    Bild: Keystone
  • 14.30 Uhr
    Noch kein grünes Licht für Fasnachtsumzüge in Luzern

    Die Luzerner Fasnacht kann stattfinden – aber nur in dem vom Bund abgesteckten Rahmen. Dies hat Gesundheitsdirektor Guido Graf (Mitte) am Dienstag im Kantonsrat erklärt. Umzüge, die wie in der Stadt Luzern normalerweise auf einem nicht abgesperrten Gelände stattfinden, können damit nicht durchgeführt werden.

    Grössere Veranstaltungen, die nicht abgesperrt werden könnten und zu denen der Zugang nicht kontrolliert werden könne, seien im Moment nicht zugelassen, sagte Graf. Davon betroffen seien etwa Umzüge, Orangenschlachten oder Guuggerbühnen.

    Graf äusserte sich, weil Jasmin Ursprung (SVP) ein dringliches Postulat zur Luzerner Fasnacht eingereicht hatte. In seiner schriftlichen Antwort erklärte der Regierungsrat, er prüfe, inwieweit die vom Bund erlassenen Vorschriften die Durchführung von Fasnachtsumzügen zulasse.

    Dabei geht es um einen Passus in der Covid-Verordnung des Bundes. Demnach können Kantone Freiluftveranstaltungen im Sport- und Kulturbereich, die auf längeren Wegstrecken oder auf Strecken im freien Gelände stattfinden und bei denen Zugangskontrollen oder Absperrungen nicht möglich sind, von Zugangsbeschränkungen ausnehmen.

    Solche Fasnachtsumzüge sind gemäss den geltenden Covid-Massnahmen nicht möglich. (Archivaufnahme)
    Solche Fasnachtsumzüge sind gemäss den geltenden Covid-Massnahmen nicht möglich. (Archivaufnahme)
    Bild: Keystone
  • 14.09 Uhr
    Abgelegene Inselstaaten im Pazifik kämpfen mit Ausbrüchen

    Wegen steigender Corona-Zahlen haben die Pazifikstaaten Samoa und die Salomonen ihre Lockdowns verlängert. Der Regierungschef der Salomonen, Manasseh Sogavare, sagte am Montagabend, die Hauptstadt Honiara sei zu einem Corona-Brennpunkt geworden. Die Ausgangsbeschränkungen würden daher um vier Tage verlängert.

    «Ich fordere alle Bewohner der Notstandszone auf, sich an den Lockdown zu halten und zu Hause zu bleiben, damit wir die Übertragung des Virus eindämmen und die Epidemie unter Kontrolle bringen können», sagte Sogavare in einer Rede.

    Bis vergangene Woche hatte das 700'000-Einwohner-Land erst 31 Infektions- und keinen einzigen Todesfall verzeichnet. Seitdem wurden 300 neue Fälle registriert. Die tatsächlichen Zahlen könnten angesichts mangelnder Testkapazitäten noch sehr viel höher sein.

    Samoa verlängerte seine Ausgangsbeschränkungen bis Donnerstagabend, nachdem die Fallzahlen im Zusammenhang mit einem Flug aus Australien weiter angestiegen waren. Die Pazifikstaaten, viele davon kleine Inseln, waren aufgrund ihrer abgeschiedenen Lage lange vom Coronavirus verschont geblieben. Nun kämpfen aber auch sie mit der ansteckenden Omikron-Variante.

  • 13.43 Uhr
    Biontech und Pfizer starten klinische Studie zu Omikron-Impfstoff

    Biontech und Pfizer haben ihre erste klinische Studie zur Untersuchung eines speziell auf die Omikron-Variante zugeschnittenen Corona-Impfstoffs begonnen.

    Dabei sollen die Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffkandidaten geprüft werden, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten. Die Studie soll bis zu 1420 Testpersonen umfassen, die in drei Gruppen unterteilt werden.

    Das Mainzer Pharmaunternehmen und sein US-Partner hatten vor rund zwei Wochen bekannt gegeben, dass sie bereits mit der Produktion eines an die Omikron-Variante angepassten Corona-Impfstoffs für eine spätere kommerzielle Nutzung begonnen haben.

    Biontech hatte erklärt, dass die beiden Unternehmen «bis März für eine Belieferung des Marktes bereit sind, wenn die behördlichen Genehmigungen vorliegen». Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat bislang noch nicht erklärt, ob sie einen an Omikron angepassten Impfstoff mit einer anderen Zusammensetzung als bei dem derzeit verwendeten Vakzin für notwendig hält.

    Ein Mitarbeiter des Biotechnologie-Unternehmens Biontech arbeitet in einem Labor in Mainz.
    Ein Mitarbeiter des Biotechnologie-Unternehmens Biontech arbeitet in einem Labor in Mainz.
    Biontech/dpa
  • 13.30 Uhr
    BAG wird die Zahlen erneut mit Verspätung melden

    Gestern Montag verzögerte sich die Publikation um mehr als zwei Stunden. Wie lange es heute dauert, teilte das BAG nicht mit. Verantwortlich seien technische Probleme. 

  • 13.05 Uhr
    Bis zu zwei Drittel der Impf-Nebenwirkungen können Einbildung sein

    Eine Studie über Impf-Nebenwirkungen hat ergeben, dass auch 35 Prozent der Teilnehmenden über Nebenwirkungen klagten, die eine völlig wirkungslose Kochsalzlösung gespritzt erhielten. Dies berchtet der «Tages-Anzeiger»

    Sie berichteten über Kopfschmerzen, starke Müdigkeit, Gelenkschmerzen, Übelkeit, Schüttelfrost und weitere Beschwerden.  Aus der Gruppe derjenigen, die einen echten Corona-Impfstoff erhielt, meldeten 46 Prozent Nebenwirkungen.

    Die Wissenschaft nennt das Phänoment «Nocebo-Effekt» in Anlehnung an den Placebo-Effekt. Bei diesem entfaltet ein vermeintliches Medikament eine Wirkung, obwohl es gar keinen Wirkstoff enthält. 

    Die Studie erschien auf dem wissenschaftlichen Portal «Jama Network»

    Brigitte impft sich im Boosterimpfzentrum in Zuerich-Oerlikon, aufgenommen am Montag, 6. Dezember 2021. Im Impfzentrum sind pro Tag um die 2000 Auffrischimpfungen auf 12 Impfstrassen moeglich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
    KEYSTONE
  • 12.28 Uhr 
    Erneut zwölf Corona-Fälle bei Anreise zu Winterspielen

    Unter den Anreisenden zu den Olympischen Winterspielen in Peking sind erneut zwölf Corona-Tests positiv ausgefallen. Wie die Organisatoren am Dienstag in der chinesischen Hauptstadt mitteilten, handele es sich allerdings nicht um Sportler oder Team-Funktionäre, sondern um andere Olympia-Beteiligte.

    Seit Beginn der Anreisewelle seien damit bis Sonntag 21 Infektionen bestätigt worden. Die zwölf neuen positiven Tests sind Montag unter knapp 250 Anreisenden am Flughafen aufgefallen.

    Insgesamt seien bis Sonntag schon 775 Olympia-Teilnehmer am Fughafen eingetroffen, darunter 176 Sportler und Betreuer, berichteten die chinesischen Organisatoren. Vor dem Flug nach Peking müssen alle Beteiligten zwei negative PCR-Tests nachweisen.

  • 12.15 Uhr
    Deutliche weniger Flugzeuge über Europa

    In den ersten Januarwochen ist der Flugverkehr in Europa laut der Europäischen Organisation zu Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol) im Vergleich zum Vormonat deutlich zurückgegangen.

    «Die Auswirkungen von Omikron sind nur allzu deutlich», schrieb der Generaldirektor der Organisation, Eamonn Brennan, am Dienstag auf Twitter. Demnach wurden im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum 2019 nur 70 Prozent des Flugverkehrs registriert, im Dezember waren es noch 78 Prozent. «Wir gehen davon aus, dass dies nur von kurzer Dauer sein wird», so Brennan.

    Eurocontrol hatte für den Januar eigentlich mit einem Niveau von 79 Prozent im Vergleich zu vor der Pandemie gerechnet. Die Zahlen beziehen sich Eurocontrol-Angaben zufolge auf die Anzahl von Flügen in mehr als 40 europäischen Ländern, sowohl für Passagiere als auch für Fracht.

  • 11.44 Uhr
    Rekordhohe Neuinfektionen in Südkorea

    Angesichts der rapiden Ausbreitung der Omikron-Variante von SARS-CoV-2 hat Südkorea den bisher stärksten Anstieg von Neuinfektionen an einem Tag seit Beginn der Pandemie verzeichnet.

    Wie die Gesundheitsbehörden am Dienstag mitteilten, wurden am Montag 8571 Fälle nachgewiesen. Die Gesamtzahl kletterte demnach auf knapp 750'000. Es war das erste Mal, dass die Zahl der Neuinfektionen die Schwelle von 8000 überschritten hat.

    Im internationalen Vergleich kam Südkorea bisher gut durch die Pandemie. Die Fallzahlen steigen jedoch schon seit einigen Tagen deutlich. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Südkorea mit seinen rund 52 Millionen Einwohnern lag am Dienstag laut weltweiten Erhebungen verschiedener Institute bei 97,2. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich in den vergangenen sieben Tagen pro 100'000 Menschen rechnerisch mit dem Virus angesteckt haben. Zum Vergleich: Die Schweiz kommt auf eine Inzidenz von über 2600.

  • 10.12 Uhr
    Schweizer Wirtschaft auf Wachstumskurs

    Die Pandemie ist für die Schweizer Wirtschaft auch zu Beginn des 2022 Jahres ein Thema. Nach der tiefen Rezession im 2020 und der starken Erholung im letzten Jahr dürfte laut den Ökonomen der UBS aber so langsam wieder Normalität einkehren. Inflationsrisiken seien derweil hierzulande kaum in Sicht.

    Bis Jahresmitte wird die Schweizer Wirtschaft wieder zur Normalauslastung zurückkehren, erklärten die Experten der Grossbank UBS am Dienstag in ihrer neuesten Konjunkturstudie. Vor diesen Hintergrund rechnen sie für 2022 unverändert mit einem Wachstum des Schweizer Bruttoinlandprodukts (BIP) um 2,9 Prozent. 2023 dürfte das BIP-Wachstum dann noch 1,7 Prozent betragen. Dabei handelt es sich zu Beginn des dritten Corona-Jahres um das sogenannte «Basisszenario» der Ökonomen.

    Neue Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie, Lieferengpässe und Sorgen um die Energiesicherheit könnten die Normalisierung allerdings in die zweite Jahreshälfte verschieben. Die Gefahr, dass die Erholung vollständig abbricht, sei aber gering, sagte Daniel Kalt, Chefökonom UBS Schweiz, an einer Medienveranstaltung.

    Die Schweizer Wirtschaft hat sich im dritten Quartal positiv entwickelt. (Archivbild)
    Der Schweizer Wirtschaft steht ein gutes 2022 bevor, sagen Ökonomen. (Archivbild)
    Bild: Keystone
  • 10.03 Uhr
    Politiker und Gewerbe fordern Ende der Corona-Massnahmen

    Die Corona-Massnahmen seien per sofort aufzuheben. Dieser Ansicht ist eine Allianz von Branchenverbänden sowie Vertreter*innen bürgerlicher Parteien. Die geltenden Einschränkungen seien gesellschaftlich und wirtschaftlich nicht mehr vertretbar. Ab 10 Uhr legen sie ihre Argumente dar (hier geht es zum Live-Ticker).

    Weitere Massnahmen seien weder verhältnismässig noch geeignet, um die Situation in den Spitälern oder die epidemiologische Entwicklung positiv zu beeinflussen, hiess es an einer Medienkonferenz in Bern, bei der nebst dem Schweizerischen Gewerbeverband (SGV) auch Vertreterinnen und Vertreter der Parteien FDP, SVP und Die Mitte, der Fitness- und Gesundheitscenter Verband, Gastrosuisse und die EXPO EVENT Swiss LiveCom Association zugegen waren.

    Casimir Platzer, Präsident von Gastrosuisse, fordert ein Ende der Zertifikatspflicht im Inland.
    Bild: Screenshot Keystone-SDA
  • 9.40 Uhr
    Turn-Olympiasieger Csollany an Covid-19 gestorben

    Der ungarische Turn-Olympiasieger Szilvester Csollany ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Der ungarische Turnverband bestätigte in der Nacht zum Dienstag den Tod des 51-Jährigen in einem Budapester Krankenhaus.

    Im vergangenen November erkrankte Csollany, der in der westungarischen Stadt Sopron lebte, an Covid-19. Anfang Dezember verschlechterte sich sein Zustand dermassen, dass er in ein Krankenhaus in Budapest eingeliefert wurde. Er lag auf der Intensivstation und war an eine künstliche Lunge angeschlossen.

    Im vorigen Sommer hatte Csollany mit impfskeptischen Äusserungen aufhören lassen. Die entsprechenden Einträge auf seiner Facebook-Seite wurden jedoch inzwischen gelöscht. Zuletzt hatte er sich aber nach Aussage von ihm nahestehenden Ärzten mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson impfen lassen. Allerdings soll der Zeitpunkt zu knapp vor seiner Ansteckung gelegen haben, so dass die Impfung ihre volle Wirkung noch nicht zu entfalten vermochte.

  • 9.27 Uhr
    Bürgerliche und Gewerbe fordern Ende der Massnahmen

    Heute um 10 Uhr präsentieren der Gewerbeverband, die bürgerlichen Parteien und weitere ihre Vorstellung davon, wie die Corona-Massnahmen enden sollen. blue News tickert live.

  • 7.51 Uhr
    Corona an Bord von Hilfsschiff für Tonga

    23 Seeleute auf einem australischen Militärschiff mit Hilfsgütern für die Südseeinsel Tonga haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte der australische Verteidigungsminister Peter Dutton am Dienstag mit. Die «HMAS Adelaide» solle in Absprache mit den Behörden Tongas vorerst auf See bleiben, um eine Gefährdung der 105'000 Einwohner des Inselkönigreichs auszuschliessen. «Sie brauchen dringend Hilfe, aber sie wollen kein Covid-Risiko», sagte Dutton dem Fernsehsender Sky. «Wir werden das alles so schnell wie möglich durcharbeiten.»

    Tonga wurde bislang von der Corona-Pandemie verschont. Die Behörden wägen deshalb ab, ob die Anlieferung internationaler Hilfe nach dem Ausbruch eines Unterwasservulkans vor zehn Tagen eine Gefährdung der Bevölkerung darstellen könnte. Die Eruption hatte eine Flutwelle ausgelöst, die Dutzende Häuser zerstörte; Vulkanasche hat Trinkwasser verschmutzt.

    Seit Beginn der Pandemie hat Tonga einen einzigen Fall einer Erkrankung mit Covid-19 registriert. Es ist eines der wenigen Länder der Welt, das als virusfrei gilt. Rund 61 Prozent der Inselbevölkerung sind laut der Online-Publikation Our World in Data vollständig geimpft.

    In this photo provided by the Australian Defense Force, soldiers load onto HMAS Adelaide at the Port of Brisbane before departing for Tonga Thursday, Jan. 20, 2022, after a volcano eruption. Nearly two dozen sailors aboard the Adelaide have tested positive for the coronavirus, officials said Tuesday, Jan 25, 2022, raising fears they could bring the disease to Tonga which has so far managed to avoid any outbreaks. (CPL Robert Whitmore/Australia Defense Force via AP)
    Corona an Bord: Das Kriegsschiff HMAS Adelaide im Hafen von Brisbane vor der Fahrt nach Tonga am 20. Januar 2022.
    KEYSTONE
  • 6.30 Uhr
    Deutschland mit knapp 127’000 Neuinfektionen

    Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat einen deutlichen Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gemeldet – und damit wieder einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner und Woche heute Morgen mit 894,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 840,3 gelegen. Vor einer Woche lag die deutschlandweite Inzidenz bei 553,2 (Vormonat: 242,9).

    Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI innert eines Tages 126’955 Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Das sind 71 Prozent mehr als vor sieben Tagen, als 74’405 Ansteckungen erfasst worden waren.

    Experten rechnen mit immer mehr Fällen, die nicht erfasst werden können, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter zunehmend am Limit sind.

    dpatopbilder - 24.01.2022, Sachsen-Anhalt, Magdeburg: Teilnehmer einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen und Polizisten stehen sich in der Innenstadt gegenüber. Foto: Thomas Schulz/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Thomas Schulz)
    Die Sieben-Tage-Inzidenz erreicht in Deutschland den nächsten Höchstwert, aber das hält viele Bürger nicht davon ab, gegen die Massnahmen auf die Strasse zu gehen: Teilnehmer einer Demonstration gegen die Corona-Massnahmen und Polizisten stehen sich am 24. Januar 2022 in der Innenstadt von Magdeburg in Sachsen-Anhalt gegenüber.
    Bild: Keystone/dpa/Thomas Schulz
  • 5.48 Uhr
    Übernahmerekord in globaler Logistikbranche

    Die Logistik- und Transportwirtschaft reagiert mit zahlreichen Übernahmen und Zusammenschlüssen auf die Folgen der Pandemie sowie die Herausforderungen des Klimawandels. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Pricewaterhouse Coopers (PwC) gab es 2021 in diesem Sektor weltweit 322 Transaktionen im Gesamtwert von rund 219 Milliarden Dollar und damit mehr als je zuvor. Für 2022 sei mit einer Fortsetzung des Trends auf hohem Niveau zu rechnen, heisst es in der Studie.

    Investitionen in Digitalisierung und Infrastruktur würden im Jahr 2022 immer wichtiger, um Störungen in der Lieferkette zu bekämpfen, schreiben die PwC-Experten. «Wir erwarten auch mehr Investitionen, Kooperationen und Akquisitionen im Bereich der Nachhaltigkeit.» Logistik und Lastwagen-Verkehr waren wie üblich der stärkste Teilsektor mit insgesamt 170 Übernahmen und Zusammenschlüsse, stellen die Analysten fest. Zweitstärkster Sektor ist demnach der Sektor Schifffahrt mit 59 Transaktionen.

    Das Fusions- und Übernahmegeschehen wird laut PwC von einigen der grossen Akteure in Logistik und Schifffahrt dominiert. Die Beratungsgesellschaft nennt als Beispiele neben dem dänischen Logistikriesen DSV vor allem die Topliga der Linienreedereien mit Maersk, MSC und CMA CGM.

    Den anhaltenden Boom bei Übernahmen im Güterverkehr erklärt PwC mit zwei Gründen: «Zum einen ist durch die Pandemie die Bedeutung von stabilen Lieferketten und funktionierenden Häfen und Flughäfen stark gestiegen», sagt PwC-Partner Ingo Bauer. «Zum andern versuchen die Marktteilnehmer, durch Übernahmen und Allianzen – auch ausserhalb ihres Kerngeschäfts – ihr Geschäftsmodell nachhaltiger zu machen.»

  • 5.16 Uhr
    Südkoreas Wirtschaft mit vier Prozent Wachstum

    Südkorea hat im letzten Jahr dank einer deutlichen Erholung der Exporte und des Privatkonsums das stärkste Wirtschaftswachstum seit elf Jahren verzeichnet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Jahresvergleich um 4 Prozent, wie die Bank of Korea am Dienstag auf der Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Das BIP der viertgrössten Volkswirtschaft Asiens war im Jahr davor als Folge der Pandemie zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten geschrumpft.

    Das Wachstum der Anlageinvestitionen und staatlichen Ausgaben setzte sich im vergangenen Jahr den Angaben der Zentralbank zufolge fort, während beim privaten Konsum und den Exporten wieder ein Plus verzeichnet wurde.

    Hingegen schrumpften die Bauaktivitäten das vierte Jahr in Folge. Die Investitionen im Baubereich sanken um 1,5 Prozent. Angetrieben wurden die Exporte vor allem von der hohen Nachfrage nach Halbleitern und petrochemischen Produkten. Die Ausfuhren spielen für die südkoreanische Wirtschaft eine bedeutende Rolle. Zu den wichtigsten Exportgütern zählen zudem Autos, Schiffe, Maschinen sowie Smartphones und Flachbildschirme. Die Importe kletterten 2021 um 8,4 Prozent.

  • 5 Uhr
    Zehntausende protestieren in Deutschland

    In Deutschland sind am Montagabend erneut zehntausende Menschen gegen die Corona-Politik auf die Strasse gegangen. Während die Polizei in den meisten Fällen von einem störungsfreien Verlauf der Demonstrationen und Gegen-Veranstaltungen berichtete, starb in Wandlitz in Brandenburg ein 53-jähriger Mann, berichtet die deutsche Tagesschau. Dieser habe zuvor offenbar versucht, eine Polizeikette zu durchbrechen, woraufhin die Beamten seine Personalien feststellten. «Kurz darauf» hatte er laut Polizei einen «medizinischen Notfall» und verstarb im Spital.

    Vielerorts habe die Polizei erneut Verstösse gegen Versammlungsauflagen und Corona-Schutzmassnahmen festgestellt. Die Behörden erstellten deshalb Hunderte Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten sowie dutzende Strafanzeigen wegen Beleidigungen. An mehreren Orten kam es zu Zusammenstössen mit Gegendemonstranten. Vereinzelt griffen Demonstranten auch wieder Polizisten und Journalisten an.

    In Thüringen, wo landesweit etwa 26’500 Menschen an mehr als 75 angemeldeten und nicht angemeldeten Versammlungen teilnahmen, wurden laut Polizei insgesamt neun Einsatzkräfte verletzt, meldet die «Tagesschau».

  • 4.50 Uhr
    Gewerbe und bürgerliche Parteien fordern Pandemie-Ausstieg  

    Bei einer gemeinsamen Medienkonferenz präsentieren heute das Gewerbe und mehrere bürgerliche Parteien ihre Vorstellungen von der Aufhebung der Corona-Massnahmen. Der Schweizerische Gewerbeverband SGV, der Schweizerische Fitness- und Gesundheitscenter Verband SFGV, EXPO EVENT, Gastrosuisse und Vertreter von FDP, SVP und Die Mitte treten am Vormittag vor die Medien.

    Schon vor zwei Wochen hatte der Gewerbeverband die Verlängerung der Homeoffice-Pflicht durch den Bundesrat als nicht zielführend und als reine Symbolpolitik kritisiert. Und die FDP hatte gefordert, die Landesregierung solle endlich ein Szenario für den Ausstieg aus den Corona-Massnahmen vorlegen.

  • 4 Uhr
    IWF-Prognose zur Entwicklung der Weltwirtschaft

    Der Internationale Währungsfonds (IWF) legt heute eine neue Prognose zur Entwicklung der Weltwirtschaft in diesem und im kommenden Jahr vor. Angesichts der Pandemie, der hohen Inflation und der Probleme für globale Lieferketten wird mit Spannung erwartet, wie die neuen Wachstumserwartungen ausfallen werden. In der vorigen IWF-Prognose vom Oktober rechnete der IWF für 2022 mit einem globalen Wirtschaftswachstum von 4,9 Prozent. Chefökonomin Gita Gopinath wird die Ergebnisse der neuen Prognose (15.00 Uhr MEZ) vorstellen.