Die Impfpflicht bei der Swiss zeigt Wirkung

sob

25.11.2021

Eine Boeing 777-300 von Swiss Airlines startet auf der Piste 16, im Hintergrund ist die Gemeinde Regensberg zu sehen, am Mittwoch, den 29. November 2017 in Zuerich-Kloten. (KEYSTONE/Christian Merz)
Eine Boeing 777-300 von Swiss Airlines startet in Zürich-Kloten auf der Piste 16. Im Hintergrund ist die Gemeinde Regensberg zu sehen. (Symbolbild)
Keystone

Die Swiss kann durchstarten. Fast das gesamte fliegende Personal ist geimpft. Ohne Druck ist das nicht gegangen. Seit Mitte November gilt für die Besatzungen der Airline die Impfpflicht.

sob

25.11.2021

«Weitgehend alle Besatzungsmitglieder haben ein Impf-Zertifikat eingereicht», sagt Swiss-Sprecher Michael Stief laut einem Bericht im «Blick». Das heisst: Wer vom Personal in einer Swiss-Maschine abhebt, ist entweder gegen das Coronavirus geimpft oder genesen.

Das hat eine Vorgeschichte: Piloten und Kabinencrew hatten bis am 15. November Zeit, ihren Impfstatus der Unternehmensleitung zu melden. Wer sich nicht impfen lässt, muss im Januar 2022 mit der Kündigung rechnen. Das Impfultimatum für das gesamte Bordpersonal begründete Swiss-Chef Dieter Vranckx vor allem mit den Einreisebestimmungen im Ausland und «um unserer Fürsorgepflicht gegenüber unseren Mitarbeitenden nachzukommen».



Die wenigen Ungeimpften bekommen nun eine Gnadenfrist – die Swiss nennt es «ruhendes Arbeitsverhältnis» (RAV) – von etwa sechs Monaten. Sprecher Stief: «Sämtliche Rechte und Pflichten, inklusive Versicherung, Pensionskasse und Flugvergünstigungen, werden pausiert.»

Die Gewerkschaften zeigen Verständnis für das Impf-Obligatorium. Die Impfpflicht entspreche dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Alle hätten das irgendwann unterschrieben.