Hitzewetter Erhebliche Waldbrand-Gefahr in mehreren Kantonen

amo

17.6.2022

Ein Helikopter bei Löscharbeiten eines Waldbrandes oberhalb von Verdasio im Centovalli am Freitag, 25. März 2022. (Archivbild)
Ein Helikopter bei Löscharbeiten eines Waldbrandes oberhalb von Verdasio im Centovalli am Freitag, 25. März 2022. (Archivbild)
KEYSTONE/Ti-PRESS/Samuel Golay

Die momentane Hitze sorgt für Waldbrandgefahr. In mehreren Schweizer Kantonen ist die Gefahrenstufe 3 für «erheblich» festgelegt worden. Betroffen sind vor allem die Westschweiz, das Wallis und der Tessin. 

amo

17.6.2022

In mehreren Schweizer Kantonen ist aktuell beim Umgang mit Feuer Vorsicht geboten. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat die Gefahr von Waldbränden auf die Gefahrenstufe 3 «erheblich» angehoben. Diese gilt in Bern, Solothurn, Basel-Stadt und Basel-Land und in Teilen des Wallis, im Südtessin sowie fast in der gesamten Westschweiz.

Die Gefahrenkarte des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) zeigt, in welchen Kantonen die Waldbrandgefahr am höchsten ist. 
Die Gefahrenkarte des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) zeigt, in welchen Kantonen die Waldbrandgefahr am höchsten ist. 
Screenshot BAFU

Auf Feldern, Grasböschungen, an Waldrändern und an offenen Südhängen im Wald sei die Entzündbarkeit hoch, teilte das Amt für Wald beider Basel am Freitag mit. Grilliert werden darf im Wald nur in bestehenden Feuerstellen, zudem muss das Feuer vollständig gelöscht werden.

Für die Festlegung von Gefahren gibt es mehrere Stufen auf einer Skala von eins bis fünf. Diese beschreiben möglichst ähnliche Zustände hinsichtlich Gefährdung und Auswirkungen auf die Gesellschaft. Die Gefahr «erheblich», die aktuell festgelegt worden ist, liegt auf Stufe 3. 

Das bedeutet unter anderem, dass ein Waldbrand nur mit modernen Geräten und Fachpersonal zu löschen ist. Das BAFU empfiehlt ausserdem, Grillfeuer nur in bestehenden Feuerstellen zu entfachen und das Feuer immer zu beobachten. 

Von Aarau bis Frauenfeld und in Graubünden gilt aktuell mässige Gefahr (Stufe 2). In der Innerschweiz sowie in St. Gallen und den beiden Appenzell besteht nur eine geringe Gefahr (Stufe 1).

Mit Material der SDA.