Jetzt soll der «grüne Pass» auch das öffentliche Leben in Grossbritannien wiederbeleben  

Agenturen/red

5.4.2021

Agenturen/red

5.4.2021

Covid-19 hat den Schweizer Skigebieten in der Wintersaison den Stempel aufgedrückt: Die Seilbahnen Schweiz rechnen bis Ende Winter mit einem Umsatzverlust von über 30 Prozent. Gefehlt haben den Skifahrenden die Skirestaurants.

Bis Ende Februar 2021 gingen die Besucherzahlen um 21 Prozent und der Umsatz um 25 Prozent zurück, wie Berno Stoffel, Direktor Seilbahnen Schweiz, am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Diese Tendenz werde sich bis nach Ostern noch verstärken. Total rechne man Ende Winter mit einem Umsatzverlust von über 30 Prozent.

Die Bergbahnunternehmen hätten Schutzkonzepte «mit grosser Sorgfalt umgesetzt» und so bewiesen, dass Skifahren und Skiferien in der Schweiz unter Corona-Bedingungen möglich seien. Insgesamt hätten die Bergbahnen einen grossen Beitrag geleistet zur Normalität, nicht zuletzt dank grosser Investitionen in Schutzkonzepte. Dieses Engagement sei von den Gästen mit «viel Verständnis und grosser Zufriedenheit» honoriert worden, so Stoffel.

Griechenland und Portugal lockern Corona-Auflagen

Trotz anhaltend hoher Corona-Fallzahlen hat Griechenland seine Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie gelockert. Die meisten Einzelhandelsgeschäfte durften ab Montag nach Behördenangaben wieder öffnen. Kunden müssen vorab einen Termin buchen, und es dürfen sich maximal 20 Menschen gleichzeitig in einem Geschäft befinden. Kaufhäuser und Einkaufszentren sind von den Lockerungen zunächst noch ausgenommen.

In Portugal sind am Montag Museen, weiterführende Schulen und Aussenbereiche von Cafés erstmals seit mehr als zwei Monaten wieder geöffnet worden. Allerdings gelten dabei nach Behördenangaben nach wie vor Einschränkungen. Pro Tisch dürfen Cafés demnach auf ihren Terrassen nur vier Gäste empfangen. Gruppensport in Turnhallen und Fitnessstudios bleibt verboten, und die Museen müssen ihre Öffnungszeiten einschränken.

Rekordzahlen in Indien

Erstmals seit Beginn der Pandemie ist die Zahl der an einem Tag registrierten Coronavirus-Fälle auf über 100’000 gestiegen. Das Gesundheitsministerium in Neu-Delhi meldete am Montag 103’558 Neuinfektionen binnen 24 Stunden, deutlich über dem bisherigen Rekord von 97’894 im September. Die Zahl der Todesfälle mit Covid-19 stieg um 478 auf insgesamt 165’101.


Der Tag im Überblick:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Seilbahnen Schweiz rechnen bis Ende Winter mit einem Umsatzverlust von über 30 Prozent.
  • Der deutsche Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet damit, dass bis Ende April 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland eine erste Impfdosis erhalten haben.
  • Erstmals seit Beginn der Pandemie ist die Zahl der an einem Tag registrierten Coronavirus-Fälle in Indien auf über 100’000 gestiegen.
  • Venezuela hat mit 1786 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden einen neuen Höchststand erreicht.
  • In Deutschland sind innerhalb eines Tages knapp 8500 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden.

18.00 Uhr: Wir beenden unseren heutigen Live-Ticker

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  • 17.28 Uhr
    Briten wollen mit Impfnachweisen Eventbranche wiederbeleben

    Besucher in Stadien, gefüllte Kinosäle, belebte Clubs? In Grossbritannien soll das wieder möglichen werden. Zumindest für Geimpfte – mit einem «grünen Pass» nach israelischem Vorbild.

    Die britische Regierung will Impfnachweise einführen, damit Stadien, Kinos oder Nachtclubs mit möglichst niedrigem Corona-Risiko wieder für Besucher öffnen können.

    «Angesichts des Schlags, den das Nachtleben und die Unterhaltungsbranche im vergangenen Jahr hinnehmen mussten, müssen wir über alles nachdenken, was Betrieben helfen könnten, früher zu öffnen», schrieb der britische Staatsminister Michael Gove in einem Gastbeitrag im «Sunday Telegraph».

    In Israel habe sich mit den sogenannten grünen Pässen gezeigt, wie das öffentliche Leben mit solchen Zertifikaten wieder Fahrt aufnehmen könne, so Gove. Ausserdem verlangten bereits einige Länder bei der Einreise entsprechende Nachweise.

    Weg zur Freiheit: Ein israelischer Mann hält ein Smartphone in der Hand, auf dem der sogenannte grüne Pass abgebildet ist.
    Bild: dpa
  • 17.08 Uhr
    Bei Flucht vor Polizei von Balkon gestürzt

    Beim Versuch, sich nach Verstössen gegen die deutschen Corona-Regeln vor der Polizei zu verstecken, ist ein 22-jähriger Mann im nordrhein-westfälischen Wipperfürth von einem Balkon gestürzt und schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, gehörte er zu einer Gruppe von vier Männern, die sich in einer Wohnung getroffen und mit viel Alkohol gefeiert hatten. Der Vorfall ereignete sich am Karfreitag.

    Die Polizei wurde demnach durch den Anruf eines Nachbarn aufmerksam, der sich über Ruhestörung beschwerte. Als die Beamten gegen 23.30 Uhr bei der Wohnung eintrafen, flüchteten zwei der Feiernden auf den Balkon. Einer von ihnen sei dann offensichtlich bei dem Versuch abgestürzt, auf einen benachbarten Balkon zu klettern. Er wurde schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht.

  • 16.45 Uhr
    Treffen von dutzenden Schweizer Autoposern in Vaduz (FL) aufgelöst

    Gegen 120 Autoposer vorwiegend aus der Schweiz haben sich am Ostersamstag in Vaduz im Fürstentum Liechtenstein getroffen. Die Polizei löste daraufhin die unzulässige Versammlung beim Rheinparkstadion auf. Teilgenommen hatten rund 80 Fahrzeuge.

    Das Treffen sei aufgrund der aktuellen Covid-19-Bestimmungen aufgelöst worden, teilte die Landespolizei des Fürstentums Liechtenstein am Montag mit. Der Einsatz sei geordnet verlaufen.

    Die Polizei hatte die Menschenansammlung gegen 21.40 Uhr bemerkt. Die Autoposer stammten demnach überwiegend aus dem Raum St. Gallen, Thurgau und Zürich.

  • 15.33 Uhr
    Norweger will Quarantäne durch Grenzüberquerung auf Skiern entgehen

    Ein Norweger hat versucht, der verpflichtenden Corona-Quarantäne zu entgehen, indem er auf Skiern die Grenze zwischen Schweden und Norwegen überquerte. Der 50-Jährige musste am Wochenende von Rettungskräften aus einer misslichen Lage befreit werden, nachdem er in den Bergen von schlechtem Wetter überrascht wurde. «Insgesamt hatte er noch etwa 40 Kilometer vor sich», sagte der Rettungshelfer Trond Helge Rönning aus dem norwegischen Dorf Tydal.

    Der Mann habe nach Norwegen reisen wollen, um dort nach Papieren zu suchen und dann nach Schweden zurückkehren, wo er sich um ein Bauprojekt kümmern müsse. «Aber um eine Quarantäne zu vermeiden, entschied er sich, die Grenze in den Bergen zu überqueren», sagte der Rettungshelfer Rönning.

  • 15.01 Uhr
    Bergbahnen rechnen mit Umsatzverlust von über 30 Prozent

    Covid-19 hat den Schweizer Skigebieten in der Wintersaison den Stempel aufgedrückt: Die Seilbahnen Schweiz rechnen bis Ende Winter mit einem Umsatzverlust von über 30 Prozent. Gefehlt haben den Skifahrenden die Skirestaurants.

    Bis Ende Februar 2021 gingen die Besucherzahlen um 21 Prozent und der Umsatz um 25 Prozent zurück, wie Berno Stoffel, Direktor Seilbahnen Schweiz, am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Diese Tendenz werde sich bis nach Ostern noch verstärken. Total rechne man Ende Winter mit einem Umsatzverlust von über 30 Prozent.

    Die Bilanz einer Skisaison im Zeichen der Pandemie

    Die Bilanz einer Skisaison im Zeichen der Pandemie

    Im Kanton Wallis ist am Ostermontag Saisonende für einige Skigebiete. Andere schliessen erst am 11. oder am 18. April. Im Pandemie-Winter hatten die Walliser Bergbahnen über alles gerechnet rund 25 Prozent weniger Besucherinnen und Besucher. Dank mehr Schweizer Gästen als üblich konnten die Bahnen der Wegfall der Touristen aus dem Ausland zum Teil auffangen. Am meisten litten grosse Gebiete, die auf internationale Kundschaft zählen, unter den Auswirkungen der Pandemie. Kleinere Resorts hatten ein normales, wenn nicht sogar ein gutes Jahr.

    05.04.2021

    Die Bergbahnunternehmen hätten Schutzkonzepte «mit grosser Sorgfalt umgesetzt» und so bewiesen, dass Skifahren und Skiferien in der Schweiz unter Corona-Bedingungen möglich seien. Insgesamt hätten die Bergbahnen einen grossen Beitrag geleistet zur Normalität, nicht zuletzt dank grosser Investitionen in Schutzkonzepte. Dieses Engagement sei von den Gästen mit «viel Verständnis und grosser Zufriedenheit» honoriert worden, so Stoffel.

    Der Winter sei die mit Abstand wichtigste Saison, und derart hohe Umsatzverluste könnten die Bergbahnen nicht tragen. Bund und Kantone müssten deshalb Lösungen finden, um diese systemrelevante Branche zu unterstützen, sagte Stoffel.

    Schweizer Skigebiete mussten sich diesen Winter an die Corona-Massnahmen anpassen. (Symbolbild)
    Bild: Keystone
  • 14.32 Uhr
    Testfall – Eurovision Song Contest doch mit Publikum

    Der Wettbewerb ist 2020 das erste Mal in der Geschichte seines Bestehens wegen Corona aufgefallen. Das soll sich dieses Jahr nicht wiederholen. Dennoch wird der ESC anders ausgetragen als gewohnt.

    Der Eurovision Song Contest (ESC) soll im Mai in Rotterdam doch mit Publikum stattfinden – zumindest mit einer begrenzten Zahl von Zuschauern. Das teilten die niederländischen Organisatoren am Donnerstag mit.

    Die Regierung in Den Haag hatte zuvor angekündigt, dass der ESC zum Testfall gemacht werde. Im Rahmen eines Forschungsprojektes werde untersucht, ob und wie in Corona-Zeiten Ereignisse mit Publikum sicher organisiert werden können.

    Vergangenes Jahr ist der ESC coronabedingt ausgefallen. Das soll 2021 nicht wieder passieren.
    Bild: dpa
  • 13.42 Uhr
    Britische Regierung plant wöchentliche Corona-Massentests

    Die britische Regierung will, dass sich alle Erwachsenen und Kinder zweimal die Woche auf das Coronavirus testen. Premierminister Boris Johnson sagte am Montag, regelmässige Tests von Menschen, die keine Covid-19-Symptome hätten, könnten helfen, neue Ausbrüche schon in den Anfängen zu stoppen, «damit wir wieder die Menschen treffen können, die wir lieben und machen können, was uns Freude macht».

    Dazu sollen von Freitag an sogenannte Lateral-Flow-Tests über Apotheken, an Arbeitsplätzen und per Post kostenlos verteilt werden, kündigte die Regierung an. Diese Art Tests liefern in wenigen Minuten ein Ergebnis, sind aber weniger genau als aufwendigere PCR-Tests. Gesundheitsminister Edward Argar sagte, sie seien dennoch verlässlich. Ein falsch positives Ergebnis komme bei 1000 Tests weniger als einmal vor. «Das ist also ein sehr akkurater Test, der eine wichtige Rolle bei der Wiedereröffnung unseres Landes und unserer Geschäfte spielen kann, weil er einfach zu machen ist», sagte Argar im Fernsehsender Sky News.

  • 12.50 Uhr
    Spahn rechnet mit 20 Prozent Geimpften bis Ende April

    Der deutsche Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet damit, dass bis Ende April 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland eine erste Impfdosis erhalten haben. Die Kampagne werde nun «an Geschwindigkeit gewinnen», sagte Spahn am Montag in Berlin. Debatten gab es über seinen Vorstoss zur Lockerung von Corona-Einschränkungen für Geimpfte.

    Im ersten Quartal seien aufgrund der Impfstoff-Knappheit lediglich etwa zehn Prozent der Deutschen gegen das Coronavirus geimpft worden, «wir werden die nächsten zehn Prozent jetzt in einem Monat schaffen können», sagte Spahn am Montag beim Besuch eines Impfzentrums in Berlin. Er wies darauf hin, künftig würden neben den Impfzentren zunehmend auch die Arztpraxen eine Rolle spielen, wo ab Dienstag das Impfen grossflächiger starten soll.

    dpatopbilder - 05.04.2021, Berlin: Jens Spahn (CDU, 2.v.r), Bundesminister für Gesundheit, beobachtet am Ostermontag neben Dilek Kalayci (SPD), Berliner Gesundheitssenatorin, wie Impfarzt Tim Ratzloff der 80-jährigen Rosemarie Langwald die zweite Impfung mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer im Impfzentrum Messe Berlin verabreicht. Spahn besuchte zusammen mit Kalayci das Impfzentrum an der Berliner Messe, um sich über den Fortschritt der Impfungen an den Feiertagen zu informieren. Foto: Michael Kappeler/dpa-Pool/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Michael Kappeler)
    Jens Spahn (CDU, 2.v.r), Bundesminister für Gesundheit, beobachtet am Ostermontag neben Dilek Kalayci (SPD), Berliner Gesundheitssenatorin, wie Impfarzt Tim Ratzloff der 80-jährigen Rosemarie Langwald die zweite Impfung mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer im Impfzentrum Messe Berlin verabreicht. 
    Bild: Keystone
  • 12.09 Uhr
    Griechenland öffnet trotz anhaltend hoher Corona-Zahlen viele Geschäfte wieder

    Trotz anhaltend hoher Corona-Fallzahlen hat Griechenland seine Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie gelockert. Die meisten Einzelhandelsgeschäfte durften ab Montag nach Behördenangaben wieder öffnen. Kunden müssen vorab einen Termin buchen, und es dürfen sich maximal 20 Menschen gleichzeitig in einem Geschäft befinden. Kaufhäuser und Einkaufszentren sind von den Lockerungen zunächst noch ausgenommen.

    Auch in der Region rund um die besonders stark betroffenen Städte Thessaloniki und Patras bleiben die Beschränkungen noch bestehen. Die Regierung hofft, durch die Lockerungen den wirtschaftlichen Schaden einzugrenzen, der insbesondere auf die Einbrüche in der Tourismusbranche zurückzuführen ist.

    A woman adjusts items inside a shop, at Glyfada suburb west of Athens, Saturday, April 3, 2021. Greece has relaxed some coronavirus restrictions despite surging COVID-19 cases that are straining hospitals to their limits, with retail stores to reopen and people allowed to drive outside their home municipalities for exercise on weekends. AP Photo/Yorgos Karahalis)
    Kritiker bezeichneten die Lockerungen als paradox, da immer noch täglich mehr als 3000 Neuinfektionen registriert werden.
    Bild: Keystone
  • 11.51 Uhr
    Portugal öffnet Museen, Caféterrassen und Schulen wieder

    In Portugal sind am Montag Museen, weiterführende Schulen und Aussenbereiche von Cafés erstmals seit mehr als zwei Monaten wieder geöffnet worden. Allerdings gelten dabei nach Behördenangaben nach wie vor Einschränkungen. Pro Tisch dürfen Cafés demnach auf ihren Terrassen nur vier Gäste empfangen. Gruppensport in Turnhallen und Fitnessstudios bleibt verboten, und die Museen müssen ihre Öffnungszeiten einschränken.

    Die Infektionszahlen waren in dem kleinen EU-Land nach Weihnachten und Silvester dramatisch angestiegen und hatten zu einer Überlastung der Krankenhäuser geführt. Mitte Januar erliess die Regierung daraufhin einen allgemeinen Shutdown, der seit Mitte März schrittweise gelockert wird.

  • 11.20 Uhr
    Grossbritannien will Corona-Ausweis-System bei Grossveranstaltungen testen

    Mit speziellen Corona-Status-Ausweisen will die britische Regierung den Weg zurück in die Normalität ebnen und Grossveranstaltungen mit Zuschauern trotz der Pandemie wieder ermöglichen. Aus der Downing Street hiess es am späten Samstagabend, das Ausweis-System solle ab Mitte April bei verschiedenen Grossveranstaltungen getestet werden, darunter der Halbfinal und der Final des FA Cup im Wembley-Stadion in London.

    Offiziell angekündigt werden sollen die Test-Veranstaltungen am Montag. Premierminister Boris Johnson sagte nach Angaben der Downing Street, die Regierung werde alles ihr Mögliche tun, damit die Menschen wieder an Veranstaltungen teilnehmen, reisen und andere «Dinge, die sie lieben, in grösstmöglicher Sicherheit» tun könnten.

  • 10.45 Uhr
    Niederlande sind in Deutschland nach Ostern Hochinzidenzgebiet

    Erst Tschechien, dann Polen und Frankreich: Ein Nachbarland nach dem anderen wird von der deutschen Bundesregierung als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Nach Ostern kommt nun ein weiteres hinzu.

    Wegen besonders hoher Corona-Infektionszahlen in den Niederlanden stuft die Bundesregierung das Nachbarland nach Ostern als Hochinzidenzgebiet ein.

    Wer ab Dienstag von dort nach Deutschland einreist, muss bereits bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorweisen können, wie das Robert-Koch-Institut am Sonntag bekannt gab. Die Quarantänepflicht von zehn Tagen mit der Möglichkeit, sich nach fünf Tagen mit einem zweiten Test zu befreien, bleibt unverändert. Für Pendler gibt es Ausnahmeregelungen.

    Nach Ostern zählen die Niederlande in Deutschland als Hochinzidenzgebiet.
    Bild: dpa
  • 10.31Uhr
    Leichte Lockerungen in Schottland: Friseure und Gartencenter öffnen

    In Schottland haben am Ostermontag nach monatelangem Lockdown die Friseure wieder ihre ersten Kunden in Empfang genommen. Ausserdem durften Gartencenter und einige weitere Geschäfte am Montagmorgen wieder öffnen. Ein Barbier in der Nähe von Glasgow öffnete der Nachrichtenagentur PA zufolge bereits um 6.00 Uhr morgens – in seinem Salon mit vier Beschäftigten waren für den ersten Tag 96 Termine vorgesehen. Ausserdem darf an Universitäten wieder vor Ort unterrichtet werden und Jugendliche können an Outdoor-Sport-Angeboten teilnehmen.

    Auch in England können sich die Menschen auf weitere Lockerungen freuen: Premierminister Boris Johnson wollte am Montag die für den 12. April geplanten Öffnungen offiziell unterzeichnen: Dann sollen nicht essenzielle Geschäfte sowie die Aussengastronomie wieder öffnen dürfen. Private Treffen in Innenräumen und Reisen ins Ausland bleiben jedoch noch bis mindestens Mitte Mai verboten.

  • 10.26 Uhr
    Oster-Appell: Weniger Waffen und mehr Impfungen

    Papst Franziskus feiert bereits zum zweiten Mal ein Ostern im Corona-Modus. Der Papst fordert ein Ende der «Mentalität des Krieges» in der Welt und will Mut machen.

    Papst Franziskus hat in seiner Osterbotschaft zu Hoffnung in der Corona-Pandemie aufgerufen. Zugleich warnte er vor einem militärischen Wettrüsten in der Welt.

    Das katholische Kirchenoberhaupt betonte bei seinem zweiten Ostern im Corona-Modus, dass die Impfstoffe gegen das Virus international solidarisch verteilt werden müssten. «Die Pandemie ist immer noch in vollem Gange. Die soziale und wirtschaftliche Krise ist sehr schwer, besonders für die Ärmsten», sagte Franziskus am Sonntag im Petersdom.

    Auch im Petersdom wird in der Pandemie Maske getragen: Papst Franziskus bei der Messe zum Ostersonntag.
    Bild: dpa
  • 9.50 Uhr
    Shoppen in Griechenland unter Auflagen erlaubt – Anmeldung per SMS

    Von Montag an dürfen Geschäfte in weiten Teilen Griechenlands nach wochenlangem Lockdown wieder öffnen. Ausgenommen sind wegen hoher Corona-Zahlen die nordgriechischen Städte Thessaloniki und Kozani sowie die Stadt Patras auf der Halbinsel Peloponnes. Auch darf nicht unbegrenzt geshoppt werden, vielmehr ist der Gang ins Geschäft mit etlichen Auflagen verbunden, wie griechische Medien am Montag berichteten.

    Um den Einzelhandel zu besuchen, müssen Verbraucher zunächst eine SMS mit ihrem Namen an den griechischen Zivilschutz senden. Die SMS ist drei Stunden gültig und darf nur einmal pro Tag genutzt werden. In den Läden ist Kartenzahlung Pflicht, auch darf nur einkaufen, wer zuvor einen Termin vereinbart hat. Erlaubt ist ein Kunde je 25 Quadratmeter Ladenfläche bei maximal 20 Kunden gleichzeitig. Grosse Häuser haben bereits angekündigt, nicht zu öffnen, weil es sich nicht lohne; allerdings können Kunden bestellte Ware vor der Tür abholen.

  • 7.56 Uhr
    Erstmals mehr als 100’000 Coronavirus-Fälle in Indien an einem Tag

    Erstmals seit Beginn der Pandemie ist die Zahl der an einem Tag registrierten Coronavirus-Fälle auf über 100’000 gestiegen. Das Gesundheitsministerium in Neu-Delhi meldete am Montag 103’558 Neuinfektionen binnen 24 Stunden, deutlich über dem bisherigen Rekord von 97’894 im September. Die Zahl der Todesfälle mit Covid-19 stieg um 478 auf insgesamt 165’101.

    Die meisten Fälle werden aus dem westlichen Unionsland Maharashtra mit der Finanzmetropole Mumbai gemeldet. In den vergangenen zwei Wochen wurden dort 55 Prozent aller Coronavirus-Infektionen in Indien registriert. Die Behörden in Maharashtra ordneten nun die Schliessung von Kinos, Restaurants, Einkaufszentren und religiöser Stätten an. An Wochenenden soll ein kompletter Lockdown gelten.

    Dehlis stellvertretender Ministerpräsident Manish Sisodia erhält die erste Dosis des Covid-19-Impfstoffs Covaxin im Zuge einer Impfkampagne.
    Bild: Keystone
  • 7.32 Uhr
    Zahl der Corona-Neuinfektionen in Venezuela auf neuen Höchstwert gestiegen

    Venezuela hat mit 1786 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden einen neuen Höchststand erreicht. Insgesamt seien binnen einer Woche mehr als 9400 Neuinfektionen verzeichnet worden, sagte Präsident Nicolás Maduro im staatlichen Fernsehen. Mehr als 1600 Menschen starben seit Pandemiebeginn in dem rund 30 Millionen Einwohner zählenden südamerikanischen Land an oder mit dem Coronavirus.

    Die Zahlen werden jedoch von der Opposition und Nichtregierungsorganisationen infrage gestellt. Krankenhäuser und Kliniken sind laut Augenzeugenberichten überfüllt. In Venezuela breitet sich derzeit die hochansteckende brasilianische Mutante rasant aus.

  • 5.35 Uhr
    Knapp 8500 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

    In Deutschland sind innerhalb eines Tages knapp 8500 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 8497 neue Ansteckungsfälle und 50 neue Todesfälle registriert. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 9872 Neuinfektionen und 43 neue Todesfälle verzeichnet. Das RKI wies darauf hin, dass rund um die Osterfeiertage weniger Tests gemacht und gemeldet würden.

    Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg im Vergleich zum Vortag leicht von 127 auf 128. Die Sieben-Tage-Inzidenz, welche die Zahl der Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, stieg zuletzt stetig an, nachdem sie im Februar zwischenzeitlich auf unter 60 gefallen war. In den vergangenen Tagen blieb sie etwa gleich.

  • 3.58 Uhr
    Wirbel um geheime Restaurant-Besuche trotz Corona-Restriktionen in Frankreich

    Ein Bericht über geheime Restaurant-Besuche unter Missachtung der Corona-Restriktionen, an denen angeblich auch Minister teilnahmen, hat am Wochenende in Frankreich für Wirbel gesorgt. Nachdem die Behörden am Sonntag wegen des Berichts des privaten Fernsehsenders M6 Ermittlungen in Auftrag gaben, zog die bis dahin anonyme Quelle ihre Behauptung, bei den Abendessen seien auch Minister gewesen, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP zurück.

    Als Quelle gab sich am Sonntagabend Pierre-Jean Chalençon zu erkennen, der über seinen Anwalt mitteilen liess, es habe sich um einen Spass gehandelt. Chalençon ist Napoleon-Experte und Besitzer des Palais Vivienne, einem Veranstaltungsort im Zentrum der französischen Hauptstadt Paris. In dem TV-Bericht hatte er als einer der Organisatoren anonym über die Abende berichtet.

    PARIS, FRANCE - MARCH 16: A general view at Maxim's restaurant on March 16, 2021 in Paris, France. (Photo by Marc Piasecki/Getty Images)
    Seit Oktober 2020 sind die Restaurants in Frankreich offiziell geschlossen – aber für alle? (Symbolbild)
    Bild: Getty Images
  • 1.01 Uhr
    Zwei kostenlose Corona-Tests pro Woche für Bürger in England

    Die Bürger in England sollen sich bald zweimal pro Woche kostenlos auf das Coronavirus testen lassen können. Die Schnelltests sollen künftig neben Schulen und Arbeitsplätzen auch grossflächig für alle an lokalen Teststationen angeboten werden, wie die britische Regierung am Ostermontag mitteilte. Bislang waren frei verfügbare Schnelltests auf besonders gefährdete Gruppen beschränkt.

    Das Testen sei unbedingt notwendig, um während der geplanten Lockerungen die Erfolge der britischen Impfkampagne nicht zu gefährden, sagte Premierminister Boris Johnson. «Deshalb machen wir Schnelltests jetzt für alle in England verfügbar – um Ausbrüche schnell zu stoppen, damit wir wieder die Menschen, die wir lieben, sehen und die Dinge, die wir geniessen, tun können», sagte Johnson einer Mitteilung zufolge.

  • 0.53 Uhr
    Italien: Unterschiedliche Impfgeschwindigkeit Gefahr für Weltwirtschaft

    Die italienische Zentralbank warnt vor Gefahren für die Weltwirtschaft durch unterschiedliche Geschwindigkeiten bei den Impfungen. Der ungleiche Fortschritt in den Impfkampagnen in den verschiedenen Ländern könne zu deutlichen Unterschieden bei der wirtschaftlichen Erholung der jeweiligen Staaten führen, sagte Zentralbank-Gouverneur Ignazio Visco in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der «Financial Times» im Vorfeld eines G20-Treffens am Mittwoch. Eine enge internationale Zusammenarbeit unter den Industrie- und Schwellenländern der G20 könne dies verhindern.