Schweiz - FrankreichFrankreich sieht Chancen für Rahmenabkommen
SDA
24.8.2018 - 16:56
Die Chancen für ein Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU stehen nach Ansicht des französischen Aussenministers Jean-Yves Le Drian weiterhin gut. Er rechnet mit einem Abschluss bis Ende Jahr, wie er am Freitag in Bern erklärte.
Es gebe Wege, damit die Flankierenden Massnahmen von der EU nicht als diskriminierend angesehen würden, sagte Le Drian nach seinem Treffen mit Bundesrat Ignazio Cassis. Wie diese aussehen könnten, liess er offen. Gleichzeitig rief der französische Aussenminister in Erinnerung, dass die EU selbst Massnahmen gegen Lohn- und Sozialdumping ergriffen habe.
Le Drian kündigte weiter an, dass Bundespräsident Alain Berset am 12. September Präsident Emmanuel Macron in Paris treffen wird. Ob dies der Beginn einer Charmeoffensive der Schweiz sei, wollte Cassis nicht kommentieren. Er sagte lediglich: "Wenn zwei Parteien verhandeln wollen, müssen sie miteinander sprechen."
Im Streit um das Rahmenabkommen hatte der Bundesrat keine Neuigkeiten zu vermelden. Der Bundesrat werde bis spätestens Mitte September Bilanz ziehen über die Konsultation der Sozialpartner zu den Flankierenden Massnahmen, bekräftigte Cassis.
Enge Beziehungen
Vor den Medien betonten beide Seiten die engen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und Frankreich. Aussenminister Cassis betonte, es gebe derzeit keine offenen Dossiers zwischen den beiden Ländern.
Im Vordergrund der Gespräche standen multilaterale Fragen wie Migration, Atomabrüstung oder die Iran-Krise. Le Drian sagte, beide Staaten seien der Überzeugung, dass die internationale Ordnung am besten durch Kooperation garantiert werde.
Ein möglicher Konflikt zwischen den beiden Ländern zeichnet sich dennoch ab. Nach dem Willen der EU-Staaten sollen Grenzgänger in Zukunft Arbeitslosengeld in jenem Land erhalten, in dem sie zuletzt gearbeitet haben. Die Regel soll ab einer Beschäftigungsdauer von drei Monaten gelten.
Weil die Schweiz viele Grenzgänger hat, schätzt der Bund die Mehrkosten auf mehrere hundert Millionen Franken. Profitieren würde dagegen Frankreich. Auf Nachfrage sagte Le Drian, der Vorschlag sei von der EU und keine Frage zwischen den beiden Ländern.
Deutlicher hatte sich der französische Aussenminister in einem am Freitag erschienenen Interview in den Zeitungen "NZZ" und "Le Temps" geäussert. Dort sagte er: Frankreich unterstütze die Vorschläge, weil damit für mehr Gerechtigkeit zwischen den Staaten gesorgt werden soll.
Eine Frau betrachtet bei Märjela die Eismassen des Aletschgletschers aus der Nähe. Der mächtigste Gletscher der Alpen ist Unesco-Weltkultuerbe – womöglich aber nicht mehr allzu lange. Wissenschaftler der ETH Zürich haben kürzlich simuliert, dass aufgrund der Klimaerwärmung zu Ende des Jahrhunderts wohl nur noch ein paar kleine Eisfelder von dem derzeit über 80 Quadratkilometer grossen Gletscher übrig sind.
Bild: Keystone
Im Kiental wurden rund 150 Alpaka-Tiere beim «Alpabzug» zurück ins Tal getrieben. Touristen in einem Bus fühlten sie wie in den südamerikanischen Anden.
Bild: Keystone
Ein Kalb hat auf der traditionellen Viehschau in Schwellbrunn wenig Lust auf aktive Teilnahme.
Bild: Keystone
Ob diese Rinder auf der Schwyzer Viehausstellung ganz besonders gut dastehen, erschliesst sich aus dieser Perspektive wohl nur dem Profi.
Bild: Keystone
Am Wochenende hat im freiburgischen Charmey das traditionelle Heuwagenrennen für Stimmung gesorgt. Der Anlass in dem Greyerzer Dorf findet seit 1972 jährlich zum Chilbi-Fest statt. Dazu werden alte Heukarren geschmückt und von verschiedenen Teams so schnell wie möglich durch das Dorf gezogen.
Bild: Keystone
Die BMX-Bande ist zurück und will an den Europameisterschaften in Cadenazzo TI hoch hinaus.
Bild: Keystone
Berufswunsch Nationalrätin? Ein Mädchen führt im Bundeshaus zumindest schonmal eine Sitzprobe durch. Am Samstag veranstaltete das Bundeshaus einen Tag der offenen Tür.
Bild: Keystone/Peter Schneider
Hoch hinauf geht es bei der Einweihung der neuen Kletterrouten am Sambuco-Staudamm bei Fusio am Ende des Val Lavizzara. Nun stehen Sportklettern insgesamt vier Routen zur Verfügung.
Bild: Keystone
Ein Lamborghini Veneno Roadster as dem Jahr 2014 war die grösste Attraktion bei der Versteigerung von zwei Dutzend Luxusautos, die von Genfer Behörden 2016 beschlagnahmt worden ewaren: Sie hatten dem Diktatorensohn Teodorín Obiang aus Äquatorialguinea gehört, dem Geldwäsche und Missmanagement öffentlicher Vermögen vorgeworfen worden war.
Bild: Keystone
Eine junge Frau geleitet mit einer Herde von Kühen während der 50. Ausgabe der Desalpe de Charmey im Kanton Freiburg ins Tal. Tausende Zuschauer wohnten dem Spektakel bei.
Bild: Keystone
Wahlplakate stehen in der Bundesgasse, am Donnerstag, 26. September 2019, in Bern. Am 20. Oktober 2019 finden die Parlamentswahlen statt.
Bild: Keystone
Klimastreik in Zürich am Freitag, 27. September 2019.
Bild: Keystone
In Saint-Maurice VS haben Archäologen im Zuge von Bauarbeiten einen Friedhof aus dem Hochmittelalter freigelegt, in dem bis zu 250 Menschen bestattet wurden.
Bild: Keystone
Auf der Kantonsstrasse T 332 bei Hemishofen ist der Anhängerzug eines Schaustellers ausser Kontrolle geraten. Ein mitgeführter Latrinenwagen kollidierte dabei mit einem Signalisationsmasten. Der Aufbau wurde bei der Kollision auseinandergerissen und zerschellte auf der Fahrbahn. Verletzt wurde niemand.
Bild: Handout Schaffhauser Polizei
Rund 100 Umweltaktivisten haben einen Trauermarsch zum geschmolzenen Pizol-Gletscher im Kanton St. Gallen gemacht. Mit der Aktion wollten sie auf die Bedrohung des Klimawandels aufmerksam machen.
Bild: Keystone
Bei der Kunstinstallation «Mirage Gstaad» werden die Besucher schon seit Längerem mit surreal anmutenden Bildern konfrontiert. Der Grund: Der US-Künstler Doug Aitken hat eine spiegelnde Gebäudeskulptur errichtet. Auch im Spätsommer ist das Werk ein visuell aussergewöhnliches Erlebnis.
Bild: KEYSTONE/Anthony Anex
In Lugano ist die «wopart – Work on Paper Fair» gestartet. Eine Kunstausstellung, die sich mit der Arbeit auf Papier beschäftigt.
Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi
Jäger Peter Marugg (links) und Sohn Men beobachten Gamswild vor der Kulisse des «Chessler», aufgenommen in der zweiten Woche der Bündner Hochjagd.
Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller
Mit Humor auf der Suche nach Spendern: Vor Bechern am Bahnhofplatz in Bern zeigen Schilder, was sich eine kanadische Bettlerin wünscht: «New Socks», «Ferrari» und «Food».
Bild: Keystone/dpa
Auf der Autobahn A7 bei Frauenfeld ist eine 26-Jährige mit ihrem Fahrzeug mit einem Signalisationsanhänger kollidiert. Die verletzte Frau musste mit dem Rettungswagen ins Sputal gebracht werden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Bild: Kapo TG
Detailaufnahme vom Füdli des Asiatischen Elefantenbullen «Maxi» im Zürcher. Das Tier feiert irgendwann diese Tage – ganz genau kennt man das Datum nicht – seinen 50. Geburtstag und ist damit ältester «Mitarbeiter» des Zoos.
Bild: Keystone
Wollgras in der herbstlichen Abendsonne in Vals.
Bild: Keystone
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